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Kündigungsfrist zu lang

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  • Kündigungsfrist zu lang

    Hallo all,

    folgende Frage:

    ich möchte meine Firma verlassen und zum 01.03 bei einer anderen Firma anfangen. Der neue Vertrag ist unterschrieben.

    Die Kündigungsfrist in meinem jetzigen Vertrag ist aber länger definiert, sodass ich erst zwei Monate später formal wechseln dürfte.

    Welche Konsequenzen könnte es geben, wenn ich meine jetzige Arbeit zum 01.03 einfach so abbreche? Könnten die mir noch etwas antuen, außer mich außerordentlich zu kündigen (was ich eigentlich sogar wünsche)?

    Danke im Voraus!

  • #2
    AW: Kündigungsfrist zu lang

    Zitat von oldradist Beitrag anzeigen
    Hallo all,

    folgende Frage:

    ich möchte meine Firma verlassen und zum 01.03 bei einer anderen Firma anfangen. Der neue Vertrag ist unterschrieben.

    Die Kündigungsfrist in meinem jetzigen Vertrag ist aber länger definiert, sodass ich erst zwei Monate später formal wechseln dürfte.

    Welche Konsequenzen könnte es geben, wenn ich meine jetzige Arbeit zum 01.03 einfach so abbreche? Könnten die mir noch etwas antuen, außer mich außerordentlich zu kündigen (was ich eigentlich sogar wünsche)?

    Danke im Voraus!
    Hallo, oldradist
    eins versteh ich nicht, wie kann man bei einem neuen AG unterscheiben, wissentlich das man bei alten AG noch bis zum regulären Ende der KÜ-Fist gearbeitet werden müßte.
    Was auf dich zukommen könnte sind Schadensersatzansprüche des alten AG, schlechtes Zeugnis usw.
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      AW: Kündigungsfrist zu lang

      Wie wär es mit einer Vertragsstrafe für Nichteinhaltung des AV?

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      • #4
        AW: Kündigungsfrist zu lang

        Hallo

        Fristlose Kündigung ist doch langweilig...

        Möchten Sie meinen Favoriten kennen, den ich in solchen Fällen aus AG-Sicht empfehle?

        Bestimmt!

        Einstweilige Verfügung, die dem AN die Beschäftigung beim neuen AG verbietet. Gleichzeitig Hinweis an den neuen AG, daß man alle vom AN erzielten Gewinne für die Zeit des Vertragbruches für sich beanspruchen und als Schadensersatz einfordern wird. Das sorgt für gute Stimmung beim neuen AG. Das schöne daran ist, daß der AN nachher anstatt 2 gar keinen Job mehr hat und noch dazu eine Sperre bekommt.

        So cool!

        Gruß,
        LeoLo
        Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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        • #5
          AW: Kündigungsfrist zu lang

          Zitat von LeoLo Beitrag anzeigen
          ...Einstweilige Verfügung, die dem AN die Beschäftigung beim neuen AG verbietet. Gleichzeitig Hinweis an den neuen AG, daß man alle vom AN erzielten Gewinne für die Zeit des Vertragbruches für sich beanspruchen und als Schadensersatz einfordern wird. ...
          Wow, sowas geht????

          Möhrchen

          Kommentar


          • #6
            AW: Kündigungsfrist zu lang

            Hallo,

            das ist jetzt natürlich etwas ungeschickt.

            Wie kommst denn mit dem/der Chef/in aus? Wie wäre es mit einem offenen Gespräch? Darlegen, dass du keinen Bock mehr hast und es besser wäre, dich aus dem Vertrag rauszulassen.
            Wenn er/sie mehr als eine Hirnzelle hat, wird der/die dich spätestens zum 28.02. aus dem Vertrag lassen.
            Was nützt einer Firma ein demotivierter Mitarbeiter, der die letzte Zeit dann evtl. noch krank macht oder andere Mitarbeiter demotiviert?
            Wenn ein Mitarbeiter kündigt, dann ist schon lange lange vorher was passiert.

            Es gibt natürlich auch Chefs und Chefinnen, die sich bei einer Kündigung persönlich angegriffen fühlen und dann versuchen einem alle möglichen Steine in den Weg zu legen.

            mfg

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            • #7
              AW: Kündigungsfrist zu lang

              Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
              Hallo, oldradist
              eins versteh ich nicht, wie kann man bei einem neuen AG unterscheiben, wissentlich das man bei alten AG noch bis zum regulären Ende der KÜ-Fist gearbeitet werden müßte.
              Was auf dich zukommen könnte sind Schadensersatzansprüche des alten AG, schlechtes Zeugnis usw.
              Gruß FS
              Na ja, wir haben eine äußerst komplizierte Struktur von mehreren Arbeits- und Tarifverträgen. Im "Mantelvertrag" stehen 3 Monate, und ich wusste gar nicht, dass es eine besondere Klausel gibt, die es unter Umständen (die mich gerade betreffen) verdoppelt. Eigentlich wusste in unserem Flur keiner darüber.

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              • #8
                AW: Kündigungsfrist zu lang

                Zitat von bfm Beitrag anzeigen
                Hallo,

                das ist jetzt natürlich etwas ungeschickt.

                Wie kommst denn mit dem/der Chef/in aus? Wie wäre es mit einem offenen Gespräch? Darlegen, dass du keinen Bock mehr hast und es besser wäre, dich aus dem Vertrag rauszulassen.
                Wenn er/sie mehr als eine Hirnzelle hat, wird der/die dich spätestens zum 28.02. aus dem Vertrag lassen.
                Was nützt einer Firma ein demotivierter Mitarbeiter, der die letzte Zeit dann evtl. noch krank macht oder andere Mitarbeiter demotiviert?
                Wenn ein Mitarbeiter kündigt, dann ist schon lange lange vorher was passiert.

                Es gibt natürlich auch Chefs und Chefinnen, die sich bei einer Kündigung persönlich angegriffen fühlen und dann versuchen einem alle möglichen Steine in den Weg zu legen.

                mfg
                Ja, selbstverständlich! Das Gespräch hat stattgefunden und ich habe vom Chef eine mündliche Zusage bekommen. Nun kann es aber zum Beispiel sein, dass sich jemand auf einer höheren Ebene quer stellt.

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                • #9
                  AW: Kündigungsfrist zu lang

                  Hallo

                  Zitat von Möhrchen Beitrag anzeigen
                  Wow, sowas geht????
                  Möhrchen
                  Jau. Ist theoretisch denkbar. Wird leider selten genutzt. Klingt ganz schön gefährlich, oder? Isses auch.

                  Besonders lustig bei abtrünnigen Vertrieblern, die beim neuen AG gut dotierte Aufträge reinholen.

                  Warum sollten nur AN rechtliche Schritte einleiten können, wenn der Vertragspartner sich nicht an die Fristen hält?

                  Gruß,
                  LeoLo
                  Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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