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450€ Job mehrere Stunden "schwarz" für anderen Mitarbeiter übernommen

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  • 450€ Job mehrere Stunden "schwarz" für anderen Mitarbeiter übernommen

    Hallo ich bin neu hier und hoffe man kann mir helfen,

    ich arbeite als Servicekraft auf 450€ Basis.
    Es kam in den letzten Monaten vermehrt vor das ich mehrere Stunden(60 Stunden) für eine andere Mitarbeiterin eingesprungen bin.
    Diese versicherte mir immer Sie würde die Stunden dann für mich wieder ausgleichen.
    Auf dem Papier war sie zur Arbeit erschienen da ich ja sonst meine 450€ überschritten hätte.
    Mein Chef meinte ich solle das dann mit Ihr regeln sobald sie wieder gesund ist.
    Leider ist sie jetzt seit 2 Monaten krank die Firma bzw. mein Chef hat ihren Arbeitsvertrag zum 01.08 auslaufen lassen. Habe ich jetzt überhaupt noch die Möglichkeit an meine Stunden/Bezahlung zu kommen?
    Wenn ich jetzt zur Polizei gehe und sie anzeige mit Zeugen die bestätigen das ich gearbeitet(in den Büchern und auf den Videokameras bin ja auch ich zu sehen anstatt sie) und nicht sie.
    Drohen mir dann auch irgendwelche rechtlichen Konsequenzen? Stichwort Schwarzarbeit? Umgehung der 450€ Grenze etc.?

    Wie sieht es bei ihr aus an manchen Tagen hatte sie sich im nachhinein für die Arbeitstage krank schreiben lassen stand aber immer noch in den Büchern obwohl ich gearbeitet habeFür diese Stunden wurde ich ebenfalls nicht entlohnt) Könnte sie da Ärger mit der Versicherung bekommen?



    Ich hoffe auf ein paar erhellende Antworten

    Grüße blue

  • #2
    Am besten einen Anwalt für Steuerstrafrecht fragen. Wenn man Steuern hinterzieht oder Beihilfe dazu leistet können die Folgen schon mehr ausmachen als die Stundenlöhne um die es geht.

    E.D.

    Kommentar


    • #3
      Zitat von blue1415 Beitrag anzeigen
      Hallo ich bin neu hier und hoffe man kann mir helfen,

      ich arbeite als Servicekraft auf 450€ Basis.
      Es kam in den letzten Monaten vermehrt vor das ich mehrere Stunden(60 Stunden) für eine andere Mitarbeiterin eingesprungen bin.
      Diese versicherte mir immer Sie würde die Stunden dann für mich wieder ausgleichen.
      Auf dem Papier war sie zur Arbeit erschienen da ich ja sonst meine 450€ überschritten hätte.
      Mein Chef meinte ich solle das dann mit Ihr regeln sobald sie wieder gesund ist.
      Leider ist sie jetzt seit 2 Monaten krank die Firma bzw. mein Chef hat ihren Arbeitsvertrag zum 01.08 auslaufen lassen. Habe ich jetzt überhaupt noch die Möglichkeit an meine Stunden/Bezahlung zu kommen?
      Wenn ich jetzt zur Polizei gehe und sie anzeige mit Zeugen die bestätigen das ich gearbeitet(in den Büchern und auf den Videokameras bin ja auch ich zu sehen anstatt sie) und nicht sie.
      Drohen mir dann auch irgendwelche rechtlichen Konsequenzen? Stichwort Schwarzarbeit? Umgehung der 450€ Grenze etc.?

      Wie sieht es bei ihr aus an manchen Tagen hatte sie sich im nachhinein für die Arbeitstage krank schreiben lassen stand aber immer noch in den Büchern obwohl ich gearbeitet habeFür diese Stunden wurde ich ebenfalls nicht entlohnt) Könnte sie da Ärger mit der Versicherung bekommen?



      Ich hoffe auf ein paar erhellende Antworten

      Grüße blue
      Hey,
      was für eine Anzeige willst du denn bei der Polizei stellen?
      Ich würde sagen, das du im vorliegenden Fall schlicht und einfach Pech hast. Da möchte man ein wenig Schwarzgeld kassieren und dann fällt man dabei rein.
      Ich würde mal mit deinem Chef klären, ob er an deine Kollegin gezahlt hat? Falls nicht, ist er jetzt der lachende Dritte
      VG
      Gast_SBV

      Kommentar


      • #4
        Zitat von blue1415 Beitrag anzeigen
        ich arbeite als Servicekraft auf 450€ Basis.
        Es kam in den letzten Monaten vermehrt vor das ich mehrere Stunden(60 Stunden) für eine andere Mitarbeiterin eingesprungen bin. ...
        Auf dem Papier war sie zur Arbeit erschienen da ich ja sonst meine 450€ überschritten hätte.
        Mein Chef meinte ich solle das dann mit Ihr regeln sobald sie wieder gesund ist.
        Leider ist sie jetzt seit 2 Monaten krank die Firma bzw. mein Chef hat ihren Arbeitsvertrag zum 01.08 auslaufen lassen. Habe ich jetzt überhaupt noch die Möglichkeit an meine Stunden/Bezahlung zu kommen?
        Wenn ich jetzt zur Polizei gehe und sie anzeige mit Zeugen die bestätigen das ich gearbeitet(in den Büchern und auf den Videokameras bin ja auch ich zu sehen anstatt sie) und nicht sie.
        Drohen mir dann auch irgendwelche rechtlichen Konsequenzen? Stichwort Schwarzarbeit? Umgehung der 450€ Grenze etc.?
        Hallo,

        je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit und anrechenbaren Vorerkrankungen hat deine Kollegin zunächst einmal Anspruch auf sechs Wochen Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Falls dein Chef also nach Beginn der Erkrankung "irrtümlich" Gehalt an sie ausgezahlt hat, sind diese Zahlungen zumindest teilweise vermutlich zu Recht erfolgt. Das hat dann erst einmal nichts mit deinen Gehaltsansprüchen für die Vertretungstätigkeit zu tun.

        Deine eigenen Ansprüche richten sich ganz alleine gegen den Betrieb bzw. gegen deinen Chef. Deine Kollegin hat damit nichts zu tun. Sofern dein Chef ihr zu viel gezahlt hat, muss er eben versuchen, dass Geld von ihr wieder zurückzufordern. Das geht dich nichts an. Es gibt für dich auch keinen Grund, sie anzuzeigen.

        Du musst deinem Chef nun also klarmachen, dass du für die geleistete Arbeit Geld von ihm (und nicht von der Kollegin) erwartest. Wenn er das nicht einsieht, musst du gegebenenfalls Lohnklage beim Arbeitsgericht erheben. Dabei listest du genau auf, für welche Stunden an welchen Tagen und für welche Tätigkeiten in welcher Höhe dir Entgelt zusteht - und wie du das möglicherweise beweisen kannst.

        Hast du neben deiner geringfügigen Beschäftigung noch weiteres Einkommen? Falls nicht, könnte dein Chef dich möglicherweise rückwirkend als kurzfristige Beschäftigung mit einem höheren Monatsverdienst anmelden. Ansonsten wären unter Umständen Sozialversicherungsbeiträ ge abzuführen und eine Besteuerung nach Steuerklasse 6 durchzuführen. Sein*e Steuerberater*in wird ihm sagen, wie man diese Angelegenheit am besten abrechnet.

        Bitte prüfe, ob für Ansprüche aus deinem Arbeitsverhältnis Ausschlussfristen gelten (z.B. drei oder sechs Monate). Das steht entweder im Arbeitsvertrag (wenn dieser schriftlich vorliegt) oder in einem für das Arbeitsverhältnis geltenden Tarifvertrag. Innerhalb dieser Ausschlussfristen sind die Ansprüche schriftlich und möglicherweise gerichtlich geltend zu machen. Insbesondere in der Gastronomie sind solche Tarifverträge teilweise allgemeinverbindlich - das heißt, sie gelten auch, wenn das nicht per Arbeitsvertrag vereinbart wurde.

        Gruß,
        werner

        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
        Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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