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Änderung eines Arbeitsvertrages während des Mutterschutzes

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  • Änderung eines Arbeitsvertrages während des Mutterschutzes

    Ich habe eine kurze rechtliche Frage:

    Meine Frau arbeitet seit Oktober 2018 in einer Kita in Vollzeit. Seit November wissen wir, dass sie schwanger ist. Daraufhin hat ihr Arbeitgeber mit Beschäftigungsverbot Zuhause gelassen und trotzdem voll bezahlt. Nun ist es bald soweit, sodass meine Frau ab jetzt im Mutterschutz ist. Und hier ergibt sich für uns ein kleines Problem:

    Der Vertrag meiner Frau war für eine Vollzeitstelle bis zum 31.07.2019. Danach sollte sie eine Teilzeitstelle übernehmen bzw. war es einfach noch nicht sicher, ob sie dann auch wieder Vollzeit erhalten würde. Die Frage ist nun, ob ihr Arbeitgeber ab 01.08. trotz Mutterschutz weniger zahlen muss, weil ihr Vertrag ausläuft bzw. sich ändert? Wäre gut zu wissen, weil es die Hälfte des bisherigen Gehaltes wäre und wir natürlich damit planen müssten.

    Danke im Voraus

    LG NP2019

  • #2
    hi,

    ist der Arbeitsvertrag evtl. befristet?? (klingt fast so)

    LG

    Rübe

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    • #3
      Zitat von Möhrchen Beitrag anzeigen
      hi,

      ist der Arbeitsvertrag evtl. befristet?? (klingt fast so)

      LG

      Rübe
      Ja, der Vollzeitjob war befristet während die Teilzeitstelle unbefristet läuft

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      • #4
        Der Arbeitgeber darf nicht wegen der Schwangerschaft die weitere Vollzeit ablehnen, aus anderen Gründen aber schon. Es könnte aber auch die Befristung der Vollzeit unwirksam sein, je nach den Umständen.

        Übrigens kostet das dem Arbeitgeber erst mal nichts: was er während der Mutterschutzzeit bezahlt erstattet ihm die Umlageversicherung der Krankenkasse, in der Elternzeit entstehen keine Personalkosten.

        E.D.

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        • #5
          Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
          Der Arbeitgeber darf nicht wegen der Schwangerschaft die weitere Vollzeit ablehnen, aus anderen Gründen aber schon. Es könnte aber auch die Befristung der Vollzeit unwirksam sein, je nach den Umständen.

          Übrigens kostet das dem Arbeitgeber erst mal nichts: was er während der Mutterschutzzeit bezahlt erstattet ihm die Umlageversicherung der Krankenkasse, in der Elternzeit entstehen keine Personalkosten.

          E.D.

          Die Frage mit der Befristung gestaltet sich schwierig, weil meiner Meinung nach sollte die Frist entfallen, weil die Befristung endet während meine Frau bereits im Mutterschutz ist. Die Befristung sollte demnach entfallen, oder?
          Vor allem wenn bei dem Arbeitgeber, wie du sagst, keine weiteren Kosten entstehen.

          Kommentar


          • #6
            Zitat von NP2019 Beitrag anzeigen
            Die Frage mit der Befristung gestaltet sich schwierig, weil meiner Meinung nach sollte die Frist entfallen, weil die Befristung endet während meine Frau bereits im Mutterschutz ist. Die Befristung sollte demnach entfallen, oder?
            Vor allem wenn bei dem Arbeitgeber, wie du sagst, keine weiteren Kosten entstehen.
            Offen gesagt ist deine Meinung unerheblich. Befristungen von Arbeitsverträgen werden durch Mutterschutz etc. nicht berührt. Der Kündigungsschutz hilft nicht gegen auslaufende Verträge oder auslaufen von befristeten Vertragsänderungen. Ein anderes Ergebnis brächte eine Vereinbarung mit dem Arbeitgeber oder eine gerichtliche Entscheidung welche die Wirkung der Befristung aufhebt. (Aber bisher wurde nichts Vorgetragen was für eine Erfolgsaussicht einer solchen Klage spricht.)

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            • #7
              Die rechtliche Konstellation ist immer noch nicht klar.

              Wurde ihr die 1/2 Stelle nur versprochen oder ist die vertraglich abgesichert?
              Und die Erhöhung wurde evtl. auch nur mündlich versprochen? Unter Zeugen?

              Gibt es einen Betriebs- oder Personalrat?

              Wer ist der Träger? Stadt, Kirche, Privat?

              Kommentar


              • #8
                Zitat von matthias Beitrag anzeigen
                Die rechtliche Konstellation ist immer noch nicht klar.

                Wurde ihr die 1/2 Stelle nur versprochen oder ist die vertraglich abgesichert?
                Und die Erhöhung wurde evtl. auch nur mündlich versprochen? Unter Zeugen?

                Gibt es einen Betriebs- oder Personalrat?

                Wer ist der Träger? Stadt, Kirche, Privat?

                Die Teilzeitstelle ist unbefristet. Lediglich die “zweite Hälfte” war befristet. Dies ist auch vertraglich, d.h. schriftlich, zugesichert.

                Träger ist AWO

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