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Aufhebungsvertrag - Fragen

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  • Aufhebungsvertrag - Fragen

    Hallo zusammen,

    ich bin seit 4 1/2 Jahren in meinem Unternehmen tätig und seit 3 Jahren in der Position einer Führungskraft (Head of...). Ich habe diese Woche ein Angebot von einer
    anderen Firma erhalten, welches ich auch annehmen werde. Sie sind was den Antrittsbeginn angeht sehr kulant, würden sich allerdings freuen wenn das vor der
    offiziellen Frist (zum Ende Oktober) klappen könnten in Form eines Aufhebungsvertrages.

    Grundsätzlich habe ich keine Bedenken, dass mein Arbeitgeber das mitmacht, auch wenn er enttäuscht sein wird. Da ich mich aber ehrlicherweise nur grob mit Aufhebungsverträgen
    auskenne, benötige ich noch ein paar Informationen.

    - Urlaub: 30 Tage Jahresgesamt, 14 noch übrig. Da ich in der zweiten Hälfte kündige steht mir der gesamt Rest zu oder?
    - Regelafindung: Hier habe ich sehr widersprüchliche Dinge gelesen. Aufhebungsvertrag geht von mir aus, nicht vom AG, ist es trotzdem üblich eine
    Regelabfindung zu vereinbaren? Ich würde das gerne haben, weil mir laut Arbeitsvertrag eine variable Vergütung zusteht, diese habe ich dieses Jahr aber nie zur
    Unterschrift erhalten, es gibt zwar einen Entwurf, dieser wurde aber laut AG wegen "wirtschaftlicher Probleme" zurückgestellt.
    - Kündigung: Da ich den Aufhebungsvertrag erst im August platzieren kann, wenn der Chef aus dem Urlaub zurück ist, kann ich ohne bedenken vorab kündigen
    zur vereinbarten Frist und hinterher einen Aufhebungsvertrag vereinbaren?

    Würde mich über eine Rückmedung sehr freuen, vielen Dank im Voraus und allen ein schönes Wochenende.
    Tom


  • #2
    Hallo,

    wenn in deinem Arbeitsvertrag oder einem Tarifvertrag oder einer Betriebsvereinbarung nichts gegenteiliges steht, dann ist das richtig mit dem Jahresurlaub. Du hättest dann aber beim neuen AG keinen Urlaubsanspruch mehr, außer er gewährt ihn freiwillig.
    Abfindungsanspruch hast du keinen. Ich bezweifle auch, dass dein AG dir freiwillig etwas zahlt. Wenn dir eine variable Vergütung lt. Vertrag zusteht, dann muss er das zahlen. Macht er das nicht freiwillig, dann wirst du dir das vor dem Arbeitsgericht erklagen müssen. Achtung in der 1. Instanz zahlt jede Partei seine Kosten selbst, auch wenn man gewinnt. Da lohnt es sich vorher zu rechnen. Gibt es vielleicht einen Passus, der die variable Vergütung bei wirtschaftlichen Problemen ausschließt?
    Ist denn niemand außer deinem Chef berechtigt, Kündigungen oder sonstige Schreiben entgegen zu nehmen? Wenn du in Urlaub bist und dein AG kündigt dir, ist die Kündigung auch zugegangen.
    Wie lange ist denn deine Kündigungsfrist? Natürlich kannst du nach der Kündigung auch noch einen Aufhebungsvertrag zu einem früheren Zeitpunkt vereinbaren. Da müssen nur zwei Unterschriften drunter.

    Gruß
    Hubertus

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