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keine Unterschrift - Drohung Kündigung

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  • keine Unterschrift - Drohung Kündigung

    Hallo zusammen!

    Mein Freund kam am Dienstag in seine Firma und wurde mit allen Kollegen (aus dem Werk in dem er arbeitet) zum Chef gerufen. Der hat Ihnen einen Wisch vorgelegt den sie unterschreiben sollen, ansonsten bekommen sie zum 31.12.09 die Kündigung.

    In diesem Wisch wurde der Jahresurlaub von 30 Tagen auf 24 Tage runter gesetzt, jedoch zum 01.01.09.

    Da alle Angst vor der Kündigung hatten, haben sie leider unterschrieben. Die Mitarbeiter ärgern sich jetzt das sie es unterschrieben haben, da es eine Unverschämtheit ist wie der Chef das abgezogen hat.

    meine Frage nun: Kann man diese Unterschrift nun zurück ziehen gemäß dem §123 BGB wegen Drohung???

    Dies würde mein Freund nämlich gerne tun.

    Ob ein Kollege das bezeugen würde weiß ich leider nicht. Die haben ja alle keine Lust deshalb ihren Job zu verlieren.

    Des weiteren ist nun das Problem das er Minusurlaub hat. Als er seinen Urlaub aus 2009 genommen hat wusste er ja noch nichts von dieser Änderung.

    Des weiteren kommt jetzt der Chef gestern und teilt allen mit das die Firma vom 24.12.09 bis 03.01.10 wegen Inventur geschlossen ist und sie Urlaub nehmen müssen. Somit nochmal 5 Tage weg.

    Geht das so einfach das der Chef die Firma zu macht und es eine Woche vorher mitteilt? Und zudem hat niemand mehr Urlaub nach dem neuen Vertrag.

    Was passiert mit dem Minusurlaub? Wird er in 2010 übertragen?

    Dann hätte mein Freund nur noch 16 Tage für 2010.

    Für eure Antworten wäre ich euch sehr dankbar.

    Viele Grüße
    Mine

  • #2
    AW: keine Unterschrift - Drohung Kündigung

    Zumindest für 2009, wenn der Arbeitgeber mehr Urlaub gewährt als der AN hat ist das das Problem des AGs. Er darf dafür weder Gehalt abziehen noch z.b. Urlaub aus 2010 dafür anrechnen.

    MfG
    Matthias

    Kommentar


    • #3
      AW: keine Unterschrift - Drohung Kündigung

      Zitat von matthias Beitrag anzeigen
      Zumindest für 2009, wenn der Arbeitgeber mehr Urlaub gewährt als der AN hat ist das das Problem des AGs. Er darf dafür weder Gehalt abziehen noch z.b. Urlaub aus 2010 dafür anrechnen.

      MfG
      Matthias

      gibt es dazu auch einen §

      Kommentar


      • #4
        AW: keine Unterschrift - Drohung Kündigung

        Einmal gilt da


        §7 BUrlG (3): Der Urlaub gehört ins Urlaubsjahr.

        Dann gilt §293 ff BGB: BGB - Einzelnorm

        MFG
        Matthias

        Kommentar


        • #5
          AW: keine Unterschrift - Drohung Kündigung

          Hallo

          Zitat von Mine267 Beitrag anzeigen
          ... zum Chef gerufen. Der hat Ihnen einen Wisch vorgelegt den sie unterschreiben sollen, ansonsten bekommen sie zum 31.12.09 die Kündigung. ... Da alle Angst vor der Kündigung hatten, haben sie leider unterschrieben. ... Kann man diese Unterschrift nun zurück ziehen gemäß dem §123 BGB wegen Drohung???
          Nicht "zurückziehen" aber vor dem ArbG per Klage anfechten.

          Gruß,
          LeoLo
          Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

          Kommentar


          • #6
            AW: keine Unterschrift - Drohung Kündigung

            Danke für die bisherigen Antworten.

            Es ist nun so das sie meinem Freund jetzt nicht den "fehlenden" Urlaub in 2010 abziehen wollen, sondern die Stunden an dem Dezember-Lohn abziehen.

            Ist das rechtlich so korrekt?
            Schließlich wusste er als er den Urlaub genommen hat ja noch nichts von der Kürzung des Urlaubsanspruchs.

            Vielen Dank für eure Antworten.

            Kommentar


            • #7
              AW: keine Unterschrift - Drohung Kündigung

              Hallo

              Auch das ist nicht korrekt.

              Gruß,
              LeoLo
              Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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