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Unterschiedliche Bezahlung im gleichen Verantwortungsbereich

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    Guten Tag,

    ich wollte nachfragen, ob jemand mir hier sagen kann, ob es in Ordnung ist, wenn in einem sozialen Unternehmen nach der Umstellung der Anlehnung an einen Tarif auf den anderen (von AVR auf TV-L), Mitarbeiter im neuen Tarif bei gleicher Aufgabe, Qualifikation und Verantwortung mehr verdienen, als die noch in den alten Tarifen befindlichen.

    Gibt es nicht auch so etwas wie das Gleichstellungsgesetz für Frauen, als Gleichstellungsgesetz für Mitarbeiter im gleichen Verantwortungsbereich?

    Vielen Dank.
    Zuletzt geändert von LuLeLotte; 31.05.2019, 13:53. Grund: Letzte Worte ergänzt.

  • #2
    Hallo,

    es gibt den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsat z. Der besagt, das gleichartige Gruppen von Beschäftigten gleich behandelt werden müssen. Umgekehrt ist eine Differenzierung zulässig, wenn es dafür sachliche Gründe gibt.

    In deinem Fall ist der Sachgrund im unterschiedlichen Tarifvertrag zu suchen. Die einen haben TV-L, du bist im AVR.

    Wurde dir ein Wechsel in den neuen Vertrag angeboten?

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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    • #3
      Erst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort.

      Ja es wurde mir ein Wechsel angeboten, allerdings noch zu der Zeit, als ich dadurch weniger verdient hätte, als im alten Vertrag.

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      • #4
        Und die Chance, jetzt noch zu wechseln, wird nicht geboten? Das wäre eher ungewöhnlich, da Arbeitgeber meistens das Interesse haben, möglichst viele AN in das neue Tarifwerk zu bekommen. Aber das ist natürlich keine Verpflichtung.

        Wenn du nicht mehr wechseln kannst, wirst du damit leben müssen, aufgrund eines momentanen Vorteils langfristig die falsche Entscheidung getroffen zu haben.

        Ein Recht auf „Rosinenpickerei“ gibt es da nicht.
        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
        Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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        • #5
          Der TV-L gilt ja nur für Angestellte der Bundesländer, mit Ausnahme von Hessen. Wenn man in eine Gewerkschaft eintritt die den TV-L mit abgeschlossen hat, gilt er ab dann als Mindestgrundlage.

          E.D.

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          • #6
            Vielen Dank für Eure Antworten.
            Ich habe jetzt angeboten bekommen in den neuen Tarif umzusteigen.

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