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Vom AG unterschriebener Arbeitsvertrag nachträglich als Angebot betitelt und zurückgezogen

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  • Vom AG unterschriebener Arbeitsvertrag nachträglich als Angebot betitelt und zurückgezogen

    Hallo zusammen,

    AG und AN sind sich über die künftige Zusammenarbeit einig, dem AN wird der vom AG unterschriebene Vertrag in doppelter Ausfertigung ausgehändigt. In diesem stehen Dinge, die so nicht vereinbart wurden sowie Punkte, über die noch nicht gesprochen wurde und auch Klauseln, die so rechtlich gar nicht zulässig sind. Der AN bittet um Korrektur und äußert Änderungswünsche. Daraufhin teilt der AG dem AN mit, eine Zusammenarbeit "halte man nicht für möglich und ziehe das Angebot somit zurück".

    Der AN sei nun gezwungen, ein anderes - deutlich schlechter dotiertes - Angebot anzunehmen.

    Hat der AN Anspruch auf Schadenersatz? Wie ginge man in so einem Fall vor?
    Zuletzt geändert von Lovably; 28.05.2019, 19:21. Grund: Tippselfehler

  • #2
    Ein erst einseitig unterschriebener Vertragsentwurf ist in der Tat lediglich ein Angebot, oder im Sprachgebrauch des BGB ein Antrag. Wenn die andere Seite, also der Arbeitnehmer, nicht damit einverstanden ist, kommt kein Vertrag zustande.

    Ob bereits vorher ein mündlicher Vertrag wirksam abgeschlossen wurde kann man aus der Schilderung nicht erkennen. Es erscheint aber eher unwahrscheinlich. Siehe https://dejure.org/gesetze/BGB/154.html

    E.D.

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