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Mein Zeugnis von meinem Zwischenzeugnis zu ändern, wenn ich krank war?

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  • Mein Zeugnis von meinem Zwischenzeugnis zu ändern, wenn ich krank war?

    Deutsch ist nicht meine Muttersprache. Ich entschuldige mich für eventuelle Fehler.

    Ich habe von meinem Arbeitgeber im Krankheitsfall ein ausgezeichnetes Zwischenzeugnis erhalten. Ich ließ es mir von einem Anwalt ansehen und er stimmte zu, dass es sehr gut war.

    Während meines Krankenstandes meldete ich einen sexuellen Übergriff durch meinen Vorgesetzten. Der Chef meines Vorgesetzten führte eine Untersuchung durch und es wurde festgestellt, dass es wahr ist. Aber er weigerte sich, meinen Vorgesetzten zu disziplinieren. Ich konsultierte einen Anwalt, der mir sagte, dass ich nicht klagen könne, weil ich zu lange gewartet habe, um den Angriff zu melden. Ich hatte nur 3 Monate Zeit, um den Angriff zu melden, und das war nach 3 Monaten.

    Ich bin nicht mehr an die Arbeit zurückgekehrt. Ich blieb bis zum Ende meines Vertrages im Krankenstand. Ich arbeite nie wieder einen Tag, nachdem mein Zwischenzeugnis ausgestellt wurde.

    Ich habe nun bei meinem Arbeitgeber ein abschließendes Zeugnis beantragt. Sie antworten nicht auf meine Anfrage. Es war meine Annahme, dass sie mir das gleiche Zeugnis ausstellen müssten wie mein Zwischenzeugnis. Aber ist das richtig? Wäre es nicht eine Vergeltung, sie zu ändern? Welchen Rechtsanspruch habe ich? Ich habe gelesen, dass sie nicht die gleichen Dinge im Zeugnis sagen müssen wie im Zwischenzeugnis. Aber, da ich nicht mehr zur Arbeit zurückgekehrt bin und ich Belästigungen gemeldet habe, können sie das immer noch ändern? Vielen Dank.

  • #2
    Hallo,

    das Zwischenzeugnis wenn es ja erst vor recht kurzer Zeit ausgestellt wurde hat natürlich eine hohen Beweiswert. Der AG kann in der Praxis von dieser Beurteilung kaum abweichen.

    Ansonsten solltest du nicht zu lange hin warten auf das Zeugnis. Kümmere dich umgehend darum.
    Wenn innerhalb kurzer Zeit vom AG nichts kommt, würde ich den Anwalt das machen lassen.

    Der Anspruch kann schon nach 3 Monaten verjährt sein, wenn im Arbeitsvertrag eine entsprechende Ausschlussfrist vereinbart ist. Also nicht vertrösten lassen.

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    • #3
      Vielen Dank für Ihre Antwort!

      In meinem Vertrag gibt es keine Ausschlussfrist. 3 Monate sind alles, was ich hatte. Ich hörte auch von einem Berater, dass der Angriff (ein Griff und ein Kuss während einer Arbeitssitzung) nicht als schlimm genug angesehen werden darf, um einen Fall sexueller Belästigung zu gewinnen.

      Leider ist es schon lange her. Das Zwischenzeugnis wurde im Dezember 2017 veröffentlicht. Mein Vertrag endete im Juli 2018. Ich habe bisher kein Zeugnis angefordert. Ich wurde mit PTSD diagnostiziert und war zu depressiv, um mich für eine Stelle zu bewerben. Allerdings werde ich endlich besser und ich habe mich auf einen Job beworben und habe in zwei Wochen ein Interview. Erst jetzt habe ich über meinen Anwalt ein Zeugnis angefordert. Mein Arbeitsplatz antwortet nicht.

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      • #4
        Zitat von Zwischenzeugnis25 Beitrag anzeigen
        Allerdings werde ich endlich besser und ich habe mich auf einen Job beworben und habe in zwei Wochen ein Interview. Erst jetzt habe ich über meinen Anwalt ein Zeugnis angefordert. Mein Arbeitsplatz antwortet nicht.

        Dann muss dein Anwalt nochmal nachfragen.

        Die Begründung dass man krank war könnte vor Gericht evtl. ausreichen um die Frist zur Ausstellung des Endzeugnisses zu verlängern.

        Ansonsten ist es halt so, das Recht ein Zeugnis zu bekommen ist recht schnell verwirkt. Auch ohne vereinbarte Ausschlussfristen sind das 6-12 Monate leider.

        Aber wie gesagt die Krankheit könnte ein Grund sein das zu verlängern.

        Evtl. hilft es wenn dein Anwalt dem AG ein Entwurf sendet, den dieser nur noch unterschreiben muss.

        Viel Glück

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        • #5
          Okay, danke. Ich dachte, ich hätte 3 Jahre Zeit, um ein Zeugnis zu beantragen. Ich lasse meinen Anwalt tun, was er kann. Ich bin zuversichtlich, dass mein Vorstellungsgespräch gut verlaufen wird und mein nächster Arbeitgeber allein mit meinem Zwischenzeugnis zufrieden sein wird.

          Nochmals vielen Dank für Ihre Hilfe.

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