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Kündigung eines Teilzeitarbeitsverhältnisses aufgrund Terminüberschreitung der Projekt-Fertigstellung

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  • Kündigung eines Teilzeitarbeitsverhältnisses aufgrund Terminüberschreitung der Projekt-Fertigstellung

    Unbefristetes Teilzeitarbeitsverhältnis : 10 Std. je Woche
    Projekt: Webanwendung
    Kündigungsgrund: sehr hohe Kosten wegen nicht fristgerechter Projekt-Fertigstellung
    Der Arbeitsvertrag enthält keine Bestimmung über Projekt-Fristen und Folge von Nichteinhaltung.

    Projekt: Alleinige Projektbetreuung, alle Rückmeldungen erfolgten direkt über den Chef, der den alleinigen Kontakt mit dem Kunden hatte.
    Mehrfach hatte ich angedeutet, dass der gewünschte Fertigstellungstermin nicht erreichbar ist, schon gar nicht mit 10 Std. die Woche.
    Die Kommunikation war unklar, was nun bis wann wirklich fertig sein muss, und was das genau bedeutet. Fehler sind in Software und Webanwendungen selbst nach Fertigstellung nicht vollständig auszuschließen.

    Aufgrund eines mir letztlich nicht wirklich bekannten Übergabetermins, den wohl der Chef mit dem Kunden vereinbart hatte hat der Kunde aufgrund von Mängeln und Fehlern in der Webanwendung das Projekt gekündigt und Schadenersatz gefordert. Den Vertrag mit dem Kunden kenne ich nicht.

    Seitdem ist ein Monat vergangen, seitdem hatte ich Überstunden abgebaut. Nun erhalte ich die Kündigung mit oben angegebenem Kündigungsgrund.
    Nach Recherchen habe ich Zweifel, dass der Kündigungsgrund rechtlich haltbar ist.

    Wer kann was dazu sagen? Danke und Grüße

    Tom

  • Hubertus
    antwortet
    Hallo Tom,

    leider ist das so. Aber auch in größeren Betrieben ist man vor Kündigung nicht gefeit. Und im Arbeitsrecht gibt es da eine "Kleinigkeit", die viele nicht wissen. Bei einem Arbeitsgerichtsprozess zahlt in der ersten Instanz jede Partei seine Kosten selbst, auch der, der den Prozess gewinnt.

    Gruß
    Hubertus

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  • tomybyte
    antwortet
    Danke Hubertus für den Hinweis. Nun weiß ich es.

    Nach § 23 Absatz 1 Satz 2 KSchG gelten die Vorschriften des KSchG nicht für Betriebe, in denen in der Regel fünf oder weniger Arbeitnehmer ausschließlich der Auszubildenden beschäftigt werden. Dagegen gelten für Betriebe, in denen in der Regel zehn oder weniger Arbeitnehmer ausschließlich der Auszubildenden die Vorschriften des KSchG nicht, wenn die Arbeitnehmer nach dem 31.12.2003 eingestellt worden sind.
    Quelle

    Also gilt wohl kein Kündigungsschutz für mich. Gut zu wissen: In einem Kleinbetrieb wirst du schlecht bezahlt und zum Ausgleich kannst du ohne Grund unter Einhaltung der Kündigungsfrist gekündigt werden. Einfach so.

    Nie wieder Kleinbetrieb! Das Experiment betrachte ich als gescheitert.

    Tom

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  • Hubertus
    antwortet
    Hallo,

    hört sich für mich so an, als könnte das ein Unternehmen sein, in dem das Kündigungsschutzgesetz nicht gilt.
    Wie viel Mitarbeiter seid ihr denn?

    Gruß
    Hubertus

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