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Arbeitnehmer finanzierte Fortbildung

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  • Arbeitnehmer finanzierte Fortbildung

    Hallo Zusammen,

    ich brauche euren fachlichen Rat.
    Ist es zulässig, dass die Chefin einen Mitarbeiter dazu auffordert, sich verbindlich zu einer Fortbildung anzumelden, selbst wenn der Mitarbeiter die Kosten selbst tragen muss? Mam kann es bei der Steuer einreichen und bekommt einen Teil zurück.

    Für Antworten bin ich sehr dankbar.

  • #2
    Darum bitten kann die Chefin schon. Und der Mitarbeiter entscheidet dann, ob er der Bitte folgen möchte.

    E.D.

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    • #3
      Danke E.D. für deine Antwort.

      Meine Chefin schrieb in der E-Mail Betreff „Bitte sofort anmelden!!! ...die Fortbildung im Juni wurde bereits abgesagt aufgrund der geringen Anmeldungen. Deshalb bitte ich Sie sich jetzt sofort für den 08.10.2019 verbindlich anzumelden.“

      Also muss ich keine unangenehmen Konsequenzen fürchten, wenn ich das nicht mache? Ich habe im Gespräch mehrfach betont, dass es nicht mein Interesse ist.

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      • #4
        Hallo,

        hattest du zuvor zugesagt, die Fortbildung zu besuchen? Z.B. weil die Kenntnisse eigentlich Einstellungsvoraussetzung waren?

        Oder gibt es andere Gründe, wieso deine Chefin der Ansicht sein könnte, dass du die Teilnahme selbst bezahlen sollst?

        Gruß,
        werner
        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
        Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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        • #5
          Soweit ich weiß, kann der Vorgesetzte eine Fort- bzw. Weiterbildung verlangen bzw. vorschreiben. Dies ist jedoch nur der Fall wenn der Arbeitnehmer, du in diesem Fall, den gestiegenen Anforderungen nicht mehr gerecht wird und seine Fähigkeiten und Kenntnisse nicht mehr genügen um die vertraglich geregelten Aufgaben zu erfüllen. Oder eben, wenn vor Antritt des Beschäftigungsverhältniss es vom Arbeitnehmer zugesichert wird, dass er sich die geforderten Einstellungsvoraussetzung en, die er zum Zeitpunkt des Bewerbungsinterviews nicht nachweisen konnte, im Laufe der Beschäftigung aneignen bzw. erarbeiten möchte. Dann hat der Vorgesetzte das Recht eine Weiterbildung anzuordnen.
          Wer die Fortbildungskosten tragen muss, kann nicht pauschal beantwortet werden. Das hängt vom Einzelfall ab. Eine generelle Pflicht, dass der Arbeitgeber die Weiterbildung bezahlt besteht jedoch nicht.

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