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Rufbereitschaft, Urlaub, 6 Tage Woche

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  • Rufbereitschaft, Urlaub, 6 Tage Woche

    Hallo Leser,

    -> folgende Informationen vorab:

    Ich befinde mich in der Ausbildung und bekomme eine feste, reguläre Ausbildungsvergütung.
    Die angestrebte Ausbildung ist Kauffrau/-mann für Büromanagement.
    Ich arbeite allerdings in einem Betrieb, wo Rufbereitschaftsdienst von Nöten ist und demnach die Kollegen auch eingeteilt werden.
    Wegen der Branche musste ich mich dazu bereit erklären, auch Rufbereitschaft zu übernehmen, welche vermutlich gegen Mitte des Jahres für mich erstmals eingeplant sein wird.

    Zu Beginn meiner Ausbildung wurde mir erklärt, dass der Rufbereitschaftsdienst für das ganze Jahr vorab geplant wird, damit jeder weiß, wann er arbeiten muss.
    (durch neue Kollegen und meine Einarbeitung ist der aktuelle Rufbereitschaftsdienst aber noch nicht in Stein gemeißelt).

    Rufbereitschaft ist immer im Zeitraum Freitag Nachmittag bis Montag Morgen.

    In meinem Arbeitsvertrag steht die 6-Tage Woche (Werktage). Die Vergütung für die Rufbereitschaft ist schon in der Ausbildungsvergütung enthalten.

    -> Fragen und Gedanken, die sich bei mir eröffnet haben:

    Wenn meine Kollegin Rufbereitschaft hat, muss niemand anders "bereit" sein. Sonst wäre ja nicht die Kollegin für die Bereitschaft eingetragen, sondern auch noch andere. Oder?

    Das bedeutet doch, dass ich an allen Wochenenden, an denen ich persönlich nicht für Rufbereitschaft eingetragen bin, auch nicht damit rechnen muss, dass mich jemand anruft und ich noch arbeiten muss. Oder?

    Und wenn doch, wieso wird man dann überhaupt im Kalender eingetragen, wenn doch jeder Angestellte bereit sein muss?

    Wenn nein, wieso muss ich mir dann an Wochenenden (genau genommen Samstags), an denen jemand anders Rufbereitschaft hat, frei nehmen?
    Was ist dann der Sinn hinter der Eintragung der Rufbereitschaft?

    Das bedeutet für mich im Umkehrschluss eigentlich, dass ich ja doch immer bereit sein müsste.

    Mir fehlte dann aber der "Ausgleich", weil man nie zur Ruhe kommt, da es sich ja dann um jedes Wochenende handelt.

    Und was ist mit freizeitlichen Aktivitäten?
    Angenommen ebenfalls Samstags, an denen ich keinen Rufbereitschaft habe.
    Muss ich mir dafür dann Urlaub nehmen, weil es sein könnte, dass ich noch angerufen werde, weil der Kollege mit der Rufbereitschaft überlastet ist und Hilfe braucht?
    Doch dann müsste ich ja eigentlich auch eingetragen sein, oder nicht?
    Dürfte ich in dem Fall der Überlastung noch spontan gerufen werden, obwohl ich nicht eingetragen bin?
    Muss ich mir für jede Samstags-Aktivität, die ich habe, frei nehmen?

    Und wenn nein, knüpfe ich wieder oben an: Wieso muss ich mir Samstage frei nehmen, an denen jemand anders den Bereitschaftsdienst hat?
    Hint: Klar, ich hab "dummerweise" eine 6-Tage Woche / Werktage im Vertrag, und in dem Sinne verstehe ich auch, wieso ich Urlaub nehmen müsste... aber

    -> Hintergrund ist, dass ich einen Freitag für einen Termin frei brauchte und mir den als Einzelurlaubstag (es hätte ja auch ein Mittwoch sein können) frei nehmen wollte.
    Weil der Freitag aber vor einem Samstag ist, an dem ich normalerweilse aber eh nicht arbeiten müsste und schon lange jemand anders für den Bereitschaftsdienst eingetragen war, musste ich mir -dennoch- den Samstag frei nehmen.

    Also, ich hab eigentlich sowieso jedes Wochenende frei, weil ich noch gar nicht in die Bereitschaftsplanung integriert bin, musste mir aber dennoch Urlaub nehmen. Und selbst wenn ich integriert wäre, hätte ich ihn mir auch nehmen müssen, obwohl jemand anders eingeteilt war.

    Macht das alles so Sinn?
    Läuft das bei anderen auch so?
    Ist meine Logik irgendwo fehlerhaft?
    Kann mir jemand erklären, wie das funktioniert?

  • #2
    Hallo Fregs, z
    zu erstmal müßte man wissen um was es sich genau handelt, da es einen Unterschied zwischen Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst gibt!
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      Es handelt sich um Rufbereitschaft. Den Begriff Bereitschaftsdienst nutze ich nur als Überbegriff, weil "in Bereitschaft sein".
      Gruß

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      • #4
        wenn jemand anderes eingeteilt ist, brauchst du deinem AG nicht zur Verfügung stehen.
        Samstags frei nehmen? Du hast doch eine 6-Tage -Woche und müstes doch arbeiten!
        In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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        • #5
          Wenn ich -regelmäßig- samstags arbeiten müsste, wie beispielsweise im Einzelhandel, mit einem anderen Tag in der Woche frei, könnte ich den Zwang des Samstagfreinehmens verstehen, weil ich ja auch wirklich arbeite, aber aktuell gehe ich Samstags nie arbeiten und meine Kollegin war beispielsweise innerhalb eines Jahres auch nur 3 Mal Samstags arbeiten, weil es sich sonst nie ergeben hat. Die Rufbereitschaft ist auch nur am Wochenende, nicht aber Innerhalb der Woche. Dass man sich dann die Samstage frei nehmen muss (wenn man eigentlich nru Freitag frei braucht und) obwohl man ja eigentlich eh nicht arbeitet, und, wie gesagt, auch nicht eingeteilt ist, verstehe ich nicht.

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