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Mündliche Drohung durch Arbeitgeber

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  • Mündliche Drohung durch Arbeitgeber

    Hallo,

    ich arbeite in der IT eines mittelständigen Unternehmens. Ende Dezember letzten Jahres wurde ich betriebsbedingt gekündigt. Inzwischen habe ich ein neues Anstellungsverhältnis gefunden und kann glücklicherweise nahtlos in meine neue Stelle übergehen. Seither bin ich krank geschrieben.

    Ich habe gerade einen Anruf von einem leitenden Angestellten meines noch Arbeitgebers bekommen. Dieser hat mir mitgeteilt dass der Chef ihm folgendes per Email geschickt hat: Wenn ich nicht trotz Krankheit in die Firma komme um eine Arbeitsübergabe durchzuführen, wirkt sich dies negativ auf den Abfindungsprozess eines meiner Familienmitglieder aus. Aufgrund einer speziellen Situation kann das Familienmitglied die Abfindung leider nicht einklagen und ist auf die "Gnade" des Inhabers angewiesen.
    Die Drohung erfolgte mündlich per Telefon, allerdings wäre es als Admin einfach für mich die entsprechende Email vom Chef für mich zugänglich zu machen.

    Ich selbst bin wie gesagt in trockenen Tüchern, mit einem neuen, wesentlich besser bezahlten Job. Mein Familienmitglied ist seit etwa einem Jahr arbeitsunfähig und im Begriff eine Berufsunfähigkeitsrente zu beantragen und entsprechend nicht von der Abfindungssumme abhängig. Es geht hier mehr um die Dreistigkeit mir offen zu drohen meiner Familie Schaden zuzufügen. Insbesondere da ich betriebsbedingt gekündigt wurde und mein Ersatz zu inkompetent ist das System zu betreiben obwohl alle Zugangsdaten von mir ordnungsgemäß übergeben wurden. Es ist hier also nicht so als wäre ich einfach verschwunden und hätte meine Kollegen ihrem Schicksal überlassen. Alles was zum arbeiten nötig ist, ist da. Meinem Ersatzmann fehlt offensichtlich einfach die Erfahrung Standardsysteme wie einen Emailserver und eine Website ordnungsgemäß zu betreiben.
    (Und ja, mir ist klar dass ich gegen eine betriebsbedingte Kündigung hätte klagen können wenn der Ersatzmann buchstäblich schon da ist bevor ich gehen muss. Allerdings bin ich so heilfroh den Laden hinter mir zu haben dass es mir die Mühe nicht wert war.)

    Entsprechend meine Frage, welche Strategie würde meinem noch Arbeitgeber den größtmöglichen Schaden zufügen ohne mich selbst in juristische Schwierigkeiten zu bringen und ohne meinem neuen Arbeitgeber zu suggerieren dass ich ihm Schwierigkeiten machen werde? Es liegt mir fern eine Vendetta gegen eine Firma zu führen bloß weil ich entlassen wurde. Wäre mir bewusst gewesen welchen Stellenwert ich mittlerweile auf dem Arbeitsmarkt habe wäre ich bereits vor langer Zeit gegangen. Diese Frechheit einfach auf sich beruhen zu lassen liegt mir aber sehr schwer im Magen. Für alle konstruktiven (oder in dem Fall wohl destruktiven) Vorschläge bin ich dankbar.

    Danke im Vorfeld für eure Zeit.

  • #2
    Individuelle Beratung ist übers Netz nicht erlaubt, geht zu einem Anwalt.
    Der haftet im übrigen auch für das was er sagt.

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