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Rückforderung einer überhöhten Lohnzahlung auf Einmal

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  • Rückforderung einer überhöhten Lohnzahlung auf Einmal

    Hallo an alle Forums-User,

    ich habe von meinem (nun ehemaligen) Arbeitgeber im Verlauf der letzten Monate immer wieder ein wenig zu viel Lohn erhalten.
    Ich bin Student und war als Aushilfe im Büro tätig. Mein Gehalt wurde nach Stunden berechnet, mein Stundenlohn war der Mindestlohn 2018. Soweit so gut. Nun habe ich aus Zeitmangel gekündigt und es hat sich ein Betrag von 915 € aufgebaut. Ich bin bereit den Betrag welcher durch eine regelmäßige Überzahlung entstanden ist, komplett zurück zu zahlen.
    Meine Frage: Muss ich den Betrag auf einmal komplett zurück zahlen oder habe ich ein Recht auf Stückelung des Betrags, da ich ansonsten unter das monatliche Existenzminimum Falle?
    Wie gesagt ich möchte eigentlich schon anstandshalber den vollen Betrag zurück zahlen nur ich kann dies nicht auf einmal sondern würde dies gerne auf zwei Beträge aufteilen - sprich ca 457€ diesen Monat und nächsten eben dasselbe noch einmal. Ist das rechtens?

    Vielen Dank für eure Antworten.
    PS: Auf schnelle knappe Antworten freue ich mich sehr, da ich ziemlich unter Druck gesetzt werde.

    Danke

  • #2
    Zitat von Mark Fischerle Beitrag anzeigen
    Meine Frage: Muss ich den Betrag auf einmal komplett zurück zahlen oder habe ich ein Recht auf Stückelung des Betrags, da ich ansonsten unter das monatliche Existenzminimum Falle?
    Hallo,

    möchte dein Ex-Arbeitgeber die Überzahlung von einem noch ausstehenden Gehalt abziehen? Dann hätte er die Pfändungsfreibeträge zu beachten. Oder sind alle Ansprüche bereits abgerechnet und ausgezahlt, und er möchte nun eine Rücküberweisung von dir? Dann ist das weniger eine Rechtsfrage als eine Frage der Machbarkeit. Was nützt mir ein Anspruch, wenn ich diesen nicht eintreiben kann?

    ...würde dies gerne auf zwei Beträge aufteilen - sprich ca 457€ diesen Monat und nächsten eben dasselbe noch einmal.
    Sage deinem Ex-AG, dass du das so machen wirst, weil du es anders nicht kannst. Die Alternative für ihn wäre sonst, dass er ein Mahnverfahren einleitet, das ihn zunächst Zeit und Geld kostet. Er wird dadurch nicht schneller zum Erfolg kommen. Wenn du dann im Rahmen eines gerichtlichen Mahnverfahrens die Forderung noch anzweifelst, hat er das Risiko, seinen Anspruch vielleicht sogar ganz zu verlieren. Das wäre natürlich abhängig von den Umständen des Einzelfalles, die hier nicht bekannt sind.

    Auf schnelle knappe Antworten freue ich mich sehr,
    "Schnell" ja - "knapp" ist es nun nicht richtig geworden ...

    da ich ziemlich unter Druck gesetzt werde.
    Druck wirst du im weiteren Arbeitsleben noch häufiger verspüren. Da muss man lernen, das aushalten zu können bzw. zu sortieren, wann Druck Ernst zu nehmen ist und wann nicht.

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

    Kommentar

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