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Vorfristige Kündigung seitens AN

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  • Vorfristige Kündigung seitens AN

    Hallo ihr,
    folgende Frage: Mein Vertrag sieht zwei Wochen Kündigungsfrist zum Ende des Monats vor. Gibt es eine Möglichkeit, trotzdem zum 15. oder 20. (oder einem anderen Tag in der zweiten Monatshälfte) zu kündigen? Hintergrund ist, dass ich nicht genügend Urlaubsanspruch für die letzten zwei Wochen habe, aber auch nicht zum Monat davor schon kündigen kann.
    Danke für eure Hilfe!

  • #2
    Hallo,

    eine einvernehmliche Beendigung geht zu jedem beliebigen Zeitpunkt. Dazu brauchst du allerdings die Zustimmung deines Arbeitgebers.

    Ansonsten bleibt als Alternative entweder das Weiterarbeiten bis zum Ablauf der regulären Kündigungsfrist oder eine Vereinbarung über unbezahlten Urlaub für die restliche Zeit. Natürlich könnte dein AG dich nach Erhalt der Kündigung auch bezahlt freistellen - aber dazu braucht es besondere Gründe, da hast du als Arbeitnehmer*in keinen Spielraum.

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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    • #3
      Diese Kündigungsfrist ist im Regelfall nur in den ersten 6 Monaten zulässig (Probezeit). Hier wäre es im Vergleich zum Gesetz sogar etwas verlängert, da nur zum Monatsende. Ausnahmen kann es in bestimmten Tarifbereichen geben.

      Man sollte beachten: eine Beschäftigungsdauer z.B. bis zum 20.1., die dann ja so im Zeugnis steht, würde bei künftigen Bewerbungen meist so verstanden: "der wurde in der Probzeit sehr plötzlich wieder rausgeworfen" oder "war wohl eine fristlose Kündigung, da muss ja was vorgefallen sein." Eine Nachfrage nach den Gründen und somit die Möglichkeit zur Erklärung folgt dann nicht unbedingt, sondern eben nur die kommentarlose Absage.

      E.D.

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      • #4
        Hallo ihr beiden, danke für eure Antworten.
        Es geht tatsächlich um die Probezeit in einem neuen Projekt beim alten AG. Da ich schon längere Zeit bei diesem AG war (mit Arbeitszeugnis) und für diese kurze Anschlussbeschäftigung nicht unbedingt ein Arbeitszeugnis brauche, wäre das nicht so schlimm, wenn die Kündigung offensichtlich außer der Reihe wäre.
        Kerstin

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