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Laut Entlassungsbericht (Facharzt) generell arbeitsfähig - Betriebsarzt schreibt vorübergehend nicht tauglich - wie weiter vorgehen ?

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  • Laut Entlassungsbericht (Facharzt) generell arbeitsfähig - Betriebsarzt schreibt vorübergehend nicht tauglich - wie weiter vorgehen ?

    Hallo,

    es geht um folgendes: Ich arbeite als Lokführer & befand mich auf Grund von psychischen Problemen von Nov - Jan. in einer Tagesklinik. Nach Entlassung wurde mir zu einer ambulanten Therapie geraten. Ich nach Entlassung normal wieder arbeiten, bis ich gemerkt habe, dass es so in der Form doch nicht geht. Nun wollte ich zusammen mit meinem Vorgesetzten etwas an meinen Dienstplänen ändern oder mich vorübergehend an einen anderen Posten versetzen lassen (sehr große Firma). Ich bin daher auch aktuell arbeitsunfähig geschrieben bis sich alles geklärt hat. Mein Vorgesetzter hat mir einen Termin beim Betriebsarzt gemacht, da wir somit mehr in der Hand haben, wenn dieser dies bestätigt. Dort war ich nun und dieser benötigt zur Beurteilung den Bericht aus der Klinik, welcher bis dahin noch nicht vorlag. Nun habe ich heute den Entlassungsbericht erhalten, in dem am Ende steht, dass ich "generell arbeitsfähig" bin. Nun denke & vermute ich aber, dass der Betriebsarzt mich zumindest auf Grund des Berichtes und der Symptomatik als erstmal "nicht tauglich" schreibt.

    Nun die eigentliche Frage, wie gehe ich dann am Besten vor, sollte der Betriebsarzt mich als derzeit nicht tauglich einstufen ? Laut Entlassungsbericht bin ich ja arbeitsfähig, daher kann ich mich ja auch wahrscheinlich schlecht ewig krankschreiben lassen, weil die Krankenkasse sonst meckert, da ich ja laut Bericht "generell arbeitsfähig" bin. Die Firma wird wahrscheinlich darauf pochen, dass ich mich weiterhin arbeitsunfähig schreiben lasse. Allerdings wird die ambulante Therapie relativ lange dauern, so lange kann ich ja nicht AU sein. Generell wie im Bericht geschrieben bin ich auch arbeitsfähig, nur komme ich derzeit so nicht mit den Diensten zurecht und bin quasi vorrübergehend Dienstunfähig/Berufsunfähig. Soll ich meine "Arbeitskraft" dann trotzdem anbieten und auf vorübergehende Versetzung oder Dienstplanänderung bestehen oder bin ich gezwungen mich arbeitsunfähig schreiben zu lassen & somit Probleme mit der KK zu bekommen ?

    Vielen Dank im Voraus

    lg mrhighway

  • #2
    Bei "großer Firma" und Lokführer, fällt uns ja allen ja wohl nur eine ein :-)
    Dort muss es doch entsprechende Regelungen/struktueren/Vorgehsweisen geben für sowas. Wende dich an den Betriebsrat, der soll dich unterstützen.
    Evtl. wird dann ein BEM durchgeführt.

    Ansonsten macht es auch wenig Sinn, jetzt über ungelegt Eier nachzudenken. Du vermutest nur was der Betriebsarzt sagen wird, warte doch mal ab was er wirklich sagen wird.

    Wie schon gesagt, bist du doch bestimmt nicht der erste Kollege mit dem Problem.

    Du hast sicher am Ende der Krankheit Krankengeld bekommen?
    Dann wieder Gehalt?

    Wie ist der aktuelle Status? Da krank geschrieben wohl wieder Krankengeld von der Krankenkasse?

    Falls ja wird das natürlich auch ein Problem zwischen der Kasse und und der Firma. Weil die Kasse will natürlich nicht ewig weiter zahlen. Die würden dich hier evtl. sogar unterstützen.

    Wobei es gibt ja wohl deinen Hausarzt, der dich aktuell krank geschrieben hat. Was sagt er denn zu der ganzen Sache?

    Ich würd auch überlegen mit einen Anwalt zu nehmen, bzw. wenn man in der Gewerkschaft ist (was sinnvoll ist) sich an den dortigen Rechtschutz zu wenden. Wenn du in einer Lokführergewerkschaft bist haben ja auch die Erfahrung mit gleichen Fällen.

    Kommentar


    • #3
      hi, Mr.Highway,

      ich gehe mal davon aus, dass dein Entlassungsbericht so ähnlich wie ein Reha-Bericht ist. Wenn dort steht, dass du generell voll arbeitsfähig bist, ist das kein Nachteil. Das bedeutet lediglich, dass du durchaus einen 8-Stunden-Tag haben kannst, wenn die besonderen Anforderungen an den Arbeitsplatz erfüllt sind. (bei mir ist das der Einsatz einer Spracherfassungssoftware. Ohne bin ich nur 3 Stunden täglich einsetzbar) Das ist übrigens dann wichtig, wenn dein Krankengeld ausläuft und Du ALG 1 beantragst. Dieses bekommst Du nur, wenn du grundsätzlich arbeitsfähig bist.

      In dem Bericht steht sicherlich auch etwas zu deiner jetzigen Tätigkeit, oder? Sind da Einschränkungen genannt oder besondere Arbeitsbedingungen/ Hilfsmittel erwähnt? Denn genau solche Infos benötigst du, damit der Betriebsarzt entscheiden kann, ob Du für deine Tätigkeit als Lockführer arbeisunfähig bist und umgesetzt werden musst, oder ob Du als Lockführer "normal" einsetzbar bist.

      LG

      Rübe

      Kommentar

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