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Kündigungsfrist Geringfügig Beschäftigte

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  • Kündigungsfrist Geringfügig Beschäftigte

    Hallo
    Ich habe eine Frage.
    Seit zehn Jahren bin ich auf 400 Euro Basis als Reinigungskraft angestellt. Da jetzt diese Anlage 18 wegfällt müssten die jetzt auch 400 Euro Kräfte tariflich bezahlen. Was sie natürlich nicht machen!!!

    Meine Frage wie lang ist meine Kündigungsfrist, wenn mir der Arbeitgeber kündigt, in meinem Vertrag steht nichts drin, dann gilt doch normalerweise der GEsetzliche? oder?
    Wie lange wäre das?
    Hat eine Geringfügig Beschäftigte ein Recht auf Abfindung? Wenn ja wieviel? Ein halbes Monatsgehalt pro Jahr? Oder weniger?

    Bin noch am Überlegen wie es weiter geht, und wollte mich im Vorfeld einfach schon mal über meine Rechte informieren.
    Vielen Dank schon im Voraus!

  • #2
    AW: Kündigungsfrist Geringfügig Beschäftigte

    Hallo

    Ihre Kündigungsfrist werden Sie ziemlich sicher im anzuwendenden Tarifvertrag finden. Welcher Tarifvertrag liegt denn zugrunde?

    Nein, ein Anspruch auf Abfindung besteht nicht. Je nach Anzahl der beschäftigten AN könnten Sie gegen eine Kündigung aber eine Kündigungsschutzklage einreichen.

    Gruß,
    LeoLo
    Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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    • #3
      AW: Kündigungsfrist Geringfügig Beschäftigte

      Welche Anlage 18?

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      • #4
        AW: Kündigungsfrist Geringfügig Beschäftigte

        Hallo
        Also ich habe lediglich einen Dienstvertrag für nebenberuflich und geringfügig beschäftigte Mitarbeiter (Anlage 18 zu den AVR der Caritas)
        Mir liegt kein Tarifvertrag vor.
        Diese Anlage 18 die weggefallen ist, gab den Pflegediensten die Möglichkeit 400 Euro Kräfte günstiger anzustellen als im Tarifvertrag erlaubt. Nun gibt es die nicht mehr, und die haben versucht uns auf Teilzeit zu übernehmen, aber wir sollen einen Monat kostenlos (also Ehrenamtlich 175,00 Eur) arbeiten und werden ab November wieder angestellt, aber befristet (obwohl schon etlich Leute da seit fünf und mehr Jahren arbeiten). Oder als Alternative kann man auf die 175,00 für Eherenamttätigkeit arbeiten (am besten noch voll, dass sich das ganze für die lohnt-aber bei Nachfrag was denn mit den Überstunden sei kam nur Achselzucken).
        Ein oder Zwei haben bereits unterschrieben, viele andere haben sich geweigert, die werden definitiv alle gekündigt (Aussage vom Büro), da die Caritas keine 400 Euro Kräfte mehr beschäftigen will, weil die einfach zu teuer sind... kann ich auch ein Stück weit nachvollziehen, aber für mich lohnt sich Teilzeit nicht mehr und ich hab auch langsam die Schnauze voll, weil nun die Leitung natürlich mit Druck versucht etwas zu erreichen.
        Ich bin in der glücklichen Lage, dass mir das egal sein kann, aber ich finde es auch nicht gut, aber viele sind nunmal auf die Jobs angewiesen.
        Kündigen werde ich selbst nicht, wenn sie mich nicht mehr wollen, müssen sie mich rausschmeißen.

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        • #5
          AW: Kündigungsfrist Geringfügig Beschäftigte

          Also das erscheint mir doch alles unlogisch, bzw. versucht man hier wohl von Seiten des AGs die Leute über den Tisch zu ziehen.

          Dein Tarifvertrag ist im Grunde diese AVR. Wenn dort Teile als nicht rechtens wegfallen, dann gilt für Euch trotzdem der Rest weiter. Man kann Euch nicht einfach kündigen wenn das kein Kleinbetrieb mit nicht mehr als 10 AN ist, wovon ich mal ausgehe.

          Ich würde mich umgehend bei der Gewerkschaft beraten lassen bevor ich irgendwas unterschreibe.

          Gibt es denn keine Mitarbeitervertretung?

          MfG
          Matthias

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          • #6
            AW: Kündigungsfrist Geringfügig Beschäftigte

            Hallo

            Lesen Sie mal das:
            AK-Magazin Nr. 33 Juni 2009 - AVR Anlage 18

            und das:
            AVR Allgemeiner Teil (AT)

            Insbesondere ab §11

            Gruß,
            LeoLo
            Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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