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Behinderung psychischer Art von 50 und Arbeitsplatz

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  • Behinderung psychischer Art von 50 und Arbeitsplatz

    Hallo,
    ich arbeite seit über 20 Jahren im öD und wurde 2004 als Springer eingeteilt. Trotzdem, dass ich ständig sagte, ich wäre mit dieser Arbeit aufgrund meiner 50%igen, psychischen Behinderung (Borderliner-Syndrom) überlastet, hat man mich dort vier Jahre sitzen lassen. Aufgrund der brutalen psychischen Art und Weise meines Vorgesetzten, wie er mit allen seinen "Untergegebenen" umging, wurde ich auch sehr oft körperlich krank. Konfliktschlichtungen ergaben nichts. Dieses Frühjahr wurde ich so krank, dass ich für 5 Wochen auf Reha kam, insgesamt knapp drei Monate fiel ich aus.
    Nachdem ich wieder auf meinen Arbeitsplatz mit Wiedereingliederungsmaßna hme zurückkehrte, haben sich mein Arbeitsumstände gebessert, weil einige Mitarbeiter meine Arbeitskraft haben wollten. Mir ging es in der Zeit sehr gut.
    Doch es geht weiter: Vor zwei Wochen kam der höchste Chef zu mir und fragte, ob ich vorübergehend mein Zimmer räumen würde, weil eine Kollegin dort vorübergehend sitzen würde, da diese Probleme mit der Zusammenarbeit ihrer Kollegen hätte. Es würden Schlichtungsgespräche stattfinden, dann könnte ich wieder an meinen Arbeitsplatz zurück. Bis dahin könnte ich woanders sitzen. Ich kenne den Kollegen, der wird sicherlich nicht mehr aus meinem Zimmer gehen. Weil ich meine Arbeitsstelle kenne ("wenn Du nicht das machst, was wir wollen, bist Du verloren") habe ich zugesagt, habe aber im Nachhinein gesagt, dass ich daran zweifle, dass ich wieder in mein Arbeitszimmer zurückkommen werde. Einziger Kommentar: Der Konfliktbeauftragte weiß nun schon Bescheid und das ist nun so. Also habe ich die letzten Tage mein Zimmer komplett geräumt - für jemanden, der Probleme mit seinen Kollegen hat...
    Ich fühle mich schlecht. Ich fühle mich wertlos. Ich fühle mich verschoben. Seitdem habe ich wieder wahnsinnige Ohrenschmerzen, Rückenschmerzen, kann nicht schlafen, habe Zittern usw. Eben halt das, warum ich 50 % Behinderung habe.
    Was kann ich (noch) tun? Ich fühle mich so hilflos! Wer kann mir helfen? Ach ja, ich arbeite in einem Gericht...

  • #2
    AW: Behinderung psychischer Art von 50 und Arbeitsplatz

    Bist du mit dem Personalrat und der Schwerbehindertenvertretu ng in Kontakt?
    Können die nichts für dich tun?

    MfG
    Matthias

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    • #3
      AW: Behinderung psychischer Art von 50 und Arbeitsplatz

      Hi Matthias,
      nein, PR und Schwbehvertretung kann/will nichts tun, denn, wenn die sich für das Personal einsetzen, wird an deren Stühlen betr. der Beförderungen gesägt. Diese Erfahrung musste jeder Kleine machen, dass einem nicht geholfen wird.
      Weiß nicht, wie ich weitermachen soll. Mittlerweile habe ich wieder sämtliche psychosomatischen körperlichen (Ohrenschmerzen, kann kaum mehr gehen, Alpträume usw.).
      LG Josetta

      Zitat von matthias Beitrag anzeigen
      Bist du mit dem Personalrat und der Schwerbehindertenvertretu ng in Kontakt?
      Können die nichts für dich tun?

      MfG
      Matthias

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      • #4
        AW: Behinderung psychischer Art von 50 und Arbeitsplatz

        Hallo, Josetta

        Was habt ihr da denn blos für einen PR bzw.Schwerbehindertenvert retung? Die würde ich garantiert NICHT wählen. Ansonsten ist es schlecht dir da weiter helfen zu können. Wenn es eben nicht mehr geht, mußt wohl oder Übel einen Krankenschein nehmen. Da kann einem ja Angst und Bange werden,wenn der PR oder die SchwerbhV zu einer Kündigung gehört werden müßten.
        Gruß FS
        In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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