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Kurzfristig "Zwangsurlaub"

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  • Kurzfristig "Zwangsurlaub"

    hallo.

    1. folgendes: AG sagt am 15.7 das der AN am 17.7 bis einschließlich 24.7 urlaub hat. ist es zulässig das der AG den AN sooo kurzfristig in den urlaub schickt?

    2. AG verhängt ständig urlaubssperren. begründungen: anfang bis mitte des jahres ist der umsatz zu schlecht und er braucht jeden mann um bessere umsätze zu fahren. mitte bis ende des jahres ist zu viel zu tun. und so häufen sich beim AN ständig urlaubstag an.

    3. AN hat noch 35 urlaubstag. um diese endlich abzubauen würde er gern einmal für drei wochen am stück in den urlaub gehen. muss das der AG genehmigen?

  • #2
    AW: Kurzfristig "Zwangsurlaub&quo t;

    hallo, oOChris

    1. Der AG darf den AN nicht in Urlaub schicken, er dient zur Erholung und der AN bestimmt erstmal wann er in Urlaub gehen möchte.
    2.Wenn dringende betriebliche Belange dagegen sprechen, kann der AG den Urlaub verweigern.
    3. Drei Wochen muss er nicht genehmigen, aber mindstens 2 Wochen am Sück.
    Schau mal ins Bundesurlaubsgesetz.
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      AW: Kurzfristig "Zwangsurlaub&quo t;

      Der AN bestimmt wann er seinen Urlaub nehmen möchte in Absprache mit dem AG.

      Der AG kann, aus betriebsbedingten Gründen, den Urlaub verweigern

      § 7 Zeitpunkt, Übertragbarkeit und Abgeltung des Urlaubs
      (1) Bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers
      zu berücksichtigen, es sei denn, daß ihrer Berücksichtigung dringende betriebliche
      Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten
      den Vorrang verdienen, entgegenstehen. Der Urlaub ist zu gewähren, wenn der
      Arbeitnehmer dies im Anschluß an eine Maßnahme der medizinischen Vorsorge oder
      Rehabilitation verlangt.

      Laut BUG stehen dem AN 12 aufeinanderfolgende Werktage zu

      (2) Der Urlaub ist zusammenhängend zu gewähren, es sei denn, daß dringende betriebliche
      oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe eine Teilung des Urlaubs
      erforderlich machen. Kann der Urlaub aus diesen Gründen nicht zusammenhängend gewährt
      werden, und hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Urlaub von mehr als zwölf Werktagen, so
      muß einer der Urlaubsteile mindestens zwölf aufeinanderfolgende Werktage umfassen.

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