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Was wird aus den Minusstunden?

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  • Was wird aus den Minusstunden?

    Hallo,

    ich bin bei einen Ingenieurbüro angestellt, ähnlich Zeitarbeit. Der einzige Unterschied zu einer "richtigen" Zeitarbeitsfirma besteht darin, dass auch Auftäge intern, also im Haus des AG (nicht beim Kunden), bearbeitet werden.

    Ich bin seit fast einem Jahr dort angestellt. Die Probezeit ist also vorbei. Regulär gibt es einen Monat Kündigungsfrist zum Monatsende.

    Aufgrund zunehmder Auftragsflauten ist mein Stundenkonto mit 150 Minusstunden gewaltig in die roten Zahlen gekommen. Alle diese Minusstunden sind auf Auftragsmangel zurückzuführen. Stets war ich zuhause und wartete auf einen Auftrag. Teilweise konnte ich das mit Urlaub ausgleichen, bleiben aber immer noch 150 Minusstunden.

    Nun hat mein AG offiziell Kurzarbeit. Auch ich sitze zuhause. Wenigstens laufen so keine weiteren Minusstunden mehr auf.

    Nun rechne ich auch mit einer betriebsbedingten Kündigung. Noch nicht sofort, aber wenn es mit dem Auftragsmangel so weitergeht wird es sich nicht vermeiden lassen.

    Was wird dann aus den Minusstunden?

    Und was wird aus den Minusstunden, wenn ich selber kündige? (Im Falle einer neuen Arbeitsstelle)

    Muss ich die Kündigungsfrist einhalten, wenn ich eine neue Arbeitsstelle gefunden habe und der neue AG eine sofortige Arbeitsaufnahme wünscht? (Bin ja in Kurzarbeit und sitze zu Hause)

    Muss der derzeitige AG die Kündigungsfrist einhalten oder ändert sich das aufgrund der Kurzarbeit?

    Wer kennt die Rechtsgrundlage und ggf. Urteile?

  • #2
    AW: Was wird aus den Minusstunden?

    Wenn der AG für die Minusstunden verantwortlich ist, läuft das unter dem Stichwort Annahmeverzug.
    S. z.b.:
    http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_A...hmeverzug.html

    Wenn auch nichts weiter vereinbart ist zu den Stundenkonten, dann musst du weder bei AG- noch AN-Kündigung die Stunden "bezahlen". Sie würden einfach verfallen.

    Im übrigen müsstest du für Arbeitsmangel noch nicht mal Urlaub einsetzen aber das nur nebenbei, es machen natürlich viele trotzdem.

    MfG
    Matthias

    Kommentar


    • #3
      AW: Was wird aus den Minusstunden?

      Zitat von matthias Beitrag anzeigen
      Im übrigen müsstest du für Arbeitsmangel noch nicht mal Urlaub einsetzen aber das nur nebenbei, es machen natürlich viele trotzdem.
      Ja, dass machen viele, auch hier. Keiner will den Arbeitsplatz verlieren und dem Chef entgegenkommen, den guten Willen beweisen.

      Auch ich habe das gemacht. Anfangs, weil ich in der Probezeit war und den Arbeitsplatz brauche. Dann ist es eigentlich schon zur Regel geworden. Das Arbeitszeitkonto im Minus ist hier bei vielen Kollegen so.

      Zur Zeit brauche ich mir wegen der Kurzarbeit keine Gedanken mehr um das Stundenkonto machen. Und künftig werde ich zumindest versuchen, dass ich nicht mehr mein Zeitkonto oder Urlaub wegen mangelde Aufträge opfern muss. Vielleicht geht das mit den Minusstunden auch rückwirkend. Irgendwie ist es ja schon unfair, das der AG das unternehmerische Risiko auf den AN abwälzt.

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