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  • Abfindung?

    Liebe Mitglieder

    Ich hätte mal eine fiktive Frage. In einer Firma arbeitet jemand.Diese Person ist massiv in Ungnade gefallen bei den Vorgesetzten. Der Bereich des Jenigen wird aufgelöst und niemand will diese Person haben(ob zu Recht oder Unrecht sei dahin gestellt). Die Firma bietet Geld an. Die betreffene Person lehnt jedoch das Geld ab mit der Begründung daß sie weiter arbeiten wolle. Betriebsbedingte Kündigungen sind in der Firma ebenfalls ausgeschlossen durch Verträge mit einer Gewerkschaft. Muss der Mitarbeiter dann dahin vermittelt werden wo der Vorgesetzte ihn nicht haben will trotz Ablehnung weil die Firma keine Wahl hat? Oder können sie den betreffenden Menschen auch für 18 Monate in komplette Kurzarbeit schicken? Muss der Mitarbeiter gehen oder kann er auch kämpfen um seine Existenz?

    LG
    Kevin

  • #2
    AW: Abfindung?

    Hallo, Kervin
    Gibt es einen Betriebsrat, der bei der KU gefragt wurde?
    Der AG kann schon einen MA längerfristig auf KU schicken, wenn die gesetzlichen Vorlagen dafür vorhanden sind. Allerdings sollte die KU gleichmäßig auf die einzelnen MA verteilt werden, das könnte man wenn ein BR bestehen sollte in einer BV festschreiben.
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      AW: Abfindung?

      Hallo

      Ja es gibt die Vereinbarung das es gleich verteilt werden soll. Die Firma hat den Mitarbeiter jedoch indirekt in einem Gespräch gedroht wenn er das Geld nicht annehme werde es füer alle Beteiligte unschön. Auch würde die Person kein bein mehr auf den Boden bekommen-die machen sie dann fertig. Auch werde die Person nicht mehr,für immer hiess es ,benötigt.
      Soll sich die Person drauf setzen und für seine Existenz kämpfen?Die Person machte den Fehler dass sie ohne Betriebsrat mit der Firma redete. Kämpfen oder klein beigeben?

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      • #4
        AW: Abfindung?

        Zitat von Kevino11 Beitrag anzeigen
        Hallo

        Ja es gibt die Vereinbarung das es gleich verteilt werden soll. Die Firma hat den Mitarbeiter jedoch indirekt in einem Gespräch gedroht wenn er das Geld nicht annehme werde es füer alle Beteiligte unschön. Auch würde die Person kein bein mehr auf den Boden bekommen-die machen sie dann fertig. Auch werde die Person nicht mehr,für immer hiess es ,benötigt.
        Soll sich die Person drauf setzen und für seine Existenz kämpfen?Die Person machte den Fehler dass sie ohne Betriebsrat mit der Firma redete. Kämpfen oder klein beigeben?
        Die Anfeuerung zum Kampf ist denkbar, aber der Betroffene sollte sich sehr gut überlegen, was er am Ende davon hat. Wenn man jeden Tag unter unerträglichen "hygienischen" Bedingungen zur Arbeit muß und da immer wieder rundgemacht wird, ist das sicher nicht sehr witzig.
        Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen.
        Kommt halt drauf an, wie dick dein Fell ist.
        Es gibt also durchaus Argumente, den Aufhebungsvertrag und die Abfindung anzunehmen. Das hat allerdings möglicherweise Folgen..... wie eine Sperrzeit bei der Agentur für Arbeit.
        Vielleicht wäre es auch eine gute Idee, vor der Entscheidung einen Fachanwalt zu Rate zu ziehen. Wer Böses denkt, könnte nämlich annehmen, dass der Arbeitgeber mit der Ankündigung des Mobbings bei Nichtannahme des Aufhebungsvertrages eine strafbare Nötigung (§ 240 StGB) begangen hat; der Verzicht auf einen Strafantrag erhöht vielleicht die Bereitschaft des AG, die Abfindung zu erhöhen (was keine Nötigung wäre, denn das Stellen eines Stranantrages ist ein rechtlich zulässiges Mittel).

        Berichte mal, wie es ausgegangen ist.

        Alles Gute.
        Ich habe eine feste Meinung. Bitte verwirren Sie mich jetzt bloß nicht mit Fakten!

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        • #5
          AW: Abfindung?

          Hallo

          Wenn derjenige ein dickes Fell hat kann er sich doch drauf einlassen,oder? Sollte er runtergemacht werden kann er doch mit Mobbing usw. gegen den Arbeitgeber klagen,oder?

          LG
          Kevino

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          • #6
            AW: Abfindung?

            Zitat von Kevino11 Beitrag anzeigen
            Hallo

            Wenn derjenige ein dickes Fell hat kann er sich doch drauf einlassen,oder? Sollte er runtergemacht werden kann er doch mit Mobbing usw. gegen den Arbeitgeber klagen,oder?

            LG
            Kevino
            Kann er - sicherlich!
            Selbst wenn er die Klage wegen mobbingähnlichen Verhaltens (hier ist vor allem der Nachweiszeitraum des mobbings zu bedenken!) in ca. 1,5 Jahren (!) gewinnen würde, ist in der Regel ein Verbleib in der Firma/Abteilung fast schon ausgeschlossen. Auch ist die Frage, was einem lieber ist: Nerven lassen oder Nerven behalten.

            Wenn man geht sollte man sein Schmerzensgeld - wie bereits erwähnt - massiv erhöhen. Zumal man die Fünftelregelung noch unbedingt bedenken muss.

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            • #7
              AW: Abfindung?

              Hallo

              Und wenn es sich bei der Firma um einen Konzern handelt mit Betriebsräten usw. Die müssen die Person doch schützen oder?
              Welche Möglichkeiten hat der Arbeitnehmer in der Firma zu bleiben, nicht zuletzt durch die heutigen Wirtschaftsprobleme die ein Ausscheiden erschweren?Hat er Druckmöglichkeiten?
              Die betreffende Person hatte schon mal vor Jahren gegen den Arbeitgeber bei einer Kündigung erfolgreich geklagt. Der Arbeitgeber hat sich danach mehrere Jahre ruhig verhalten und fängt jetzt an Druck auszuüben.
              Bei der heutigen wirtschaftl.Lage: Druck aushalten, standhalten?
              LG
              Kevino

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              • #8
                AW: Abfindung?

                Was erwartest Du jetzt? Er, der BR, könnte sich vor den betroffenen AN stellen - gar keine Frage. Aber was bringt das in diesem Fall? Der ist nämlich soweit fortgeschritten, dass ein BR nur noch Zuschauer ist...

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                • #9
                  AW: Abfindung?

                  Hallo Kölner

                  Was meinst du mit Zuschauer?

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                  • #10
                    AW: Abfindung?

                    Zitat von Kevino11 Beitrag anzeigen
                    Hallo Kölner

                    Was meinst du mit Zuschauer?
                    Naja.
                    Er kann sich äußern, oder auch nicht, er kann Deine Beschwerde annehmen und auf Abhilfe drängen oder auch nicht - das war es dann für den BR in dieser Sache. Klagen musst Du...
                    ...aber Deine Frage ist ja fiktiv!

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Abfindung?

                      Hallo Kölner

                      Mir ging es darum ob der BR die Möglichkeit hat schlechte Arbeitsbedingungen für den Mitarbeiter zu verhindern? Und wird der Arbeitgeber die Finger von dem Mitarbeiter lassen wenn er merkt das der ein dickes Fell hat oder geht es immer weiter?

                      LG
                      Kevino
                      Kevin

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                      • #12
                        AW: Abfindung?

                        Zitat von Kevino11 Beitrag anzeigen
                        Hallo Kölner

                        Mir ging es darum ob der BR die Möglichkeit hat schlechte Arbeitsbedingungen für den Mitarbeiter zu verhindern? Und wird der Arbeitgeber die Finger von dem Mitarbeiter lassen wenn er merkt das der ein dickes Fell hat oder geht es immer weiter?

                        LG
                        Kevino
                        Kevin
                        Nur weil es einen BR gibt, wird ein AG seine Machenschaften und seine Regelungswut nicht stoppen.
                        Ein AG scheut grundsätzlich das Prozessrisiko - wenn er selbiges aber einschätzen kann, dann wird er jeden Weg beschreiten, den er muss.
                        Ob der BR eine gute/schlechte Figur dabei macht, hängt von den betrieblichen Gegebenheiten ab, dem Durchsetzungsvermögen, der Art der Vorfälle und natürlich auch von der Glaubwürdigkeit seines Auftretens in der Belegschaft ab.

                        Es fällt mir deswegen sehr schwer, eine genauere Antwort auf Deine Frage zu geben.

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                        • #13
                          AW: Abfindung?

                          Hallo Kölner

                          Danke für deine Auskünfte. Mir ging es darum ob der Arbeitnehmer versuchen sollte für seine Existenz zu kämpfen in der heutigen Zeit.
                          Sichtweise:Ich lass mir nix zu schulden können und arbeite alles was mir angeboten wird, dann können die mir nix- zumal sie betriebsbedingt niemanden kündigen können.
                          Sollte man es -wenn man es selbst wäre- mit aller Kraft versuchen durchzuhalten und das Verhalten der Arbeitgeber als Säbelraseln betrachten?

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                          • #14
                            AW: Abfindung?

                            Zitat von Kevino11 Beitrag anzeigen
                            Hallo Kölner

                            Danke für deine Auskünfte. Mir ging es darum ob der Arbeitnehmer versuchen sollte für seine Existenz zu kämpfen in der heutigen Zeit.
                            Sichtweise:Ich lass mir nix zu schulden können und arbeite alles was mir angeboten wird, dann können die mir nix- zumal sie betriebsbedingt niemanden kündigen können.
                            Sollte man es -wenn man es selbst wäre- mit aller Kraft versuchen durchzuhalten und das Verhalten der Arbeitgeber als Säbelraseln betrachten?
                            Ich habe keine Ahnung von diesem AG. Du schreibst immer wieder, dass es ein fiktiver Fall ist. Was soll man da noch antworten?

                            Egal ob man sich etwas zu schulden hat kommen lassen oder nicht: Ich würde mein Vorgehen immer von meiner persönlichen Schmerzgrenze abhängig machen:
                            Was kann ich an Druck, an Stress, an Anfeindungen, an Ausgrenzungen, an Falschinformationen und an negativen Zuwendungen aushalten...?
                            Kann ich - nach einer ernsthaften Prüfung dieser Fragen - die Stressresistenz als hoch und gegeben einstufen, dann sollte man den Weg des Widerstandes gehen. Sollte man dann auch noch gute Argumente, Beweise oder gar belegbare Aussagen des AG haben, dann stünde einer arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzung nichts mehr entgegen.

                            Noch etwas:
                            Die berufliche Exitenz ist sicher in der heutigen Zeit wertvoll. Wenn man aber psychisch oder vielleicht physisch an der beruflichen Existenz erkrankt, sollte man die Notbremse ziehen.

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