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Arbeitsvertrag änderung

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  • Arbeitsvertrag änderung

    Hallo

    Mein Arbeitgeber hält es nun nach 3 Jahren für gut, das alle Arbeitnehmer von 1300€ (Brutto) + Zuschläge Festgehalt im Monat auf 7,76€ (Brotto) + Zuschläge umgestellt werden.
    Kann er dies einfach so beschließen ohne das ein neuer Arbeitsvertrag her muss?
    Das Festgehalt war im Vertrag bisher so festgeschrieben. Ich denke also, das bei einer Umstellung auf Stundenlohn doch ein neuer Vertrag her muss.
    Aber laut Aussage des Personalchefs werden nun alle seid dem 1.1 auf Stundenlohn abgerechnet, obwohl es keinen neuen Vertrag gab.

    Und falls es doch einen neuen Vertrag gibt, könnte ich mich dann weigern diesen zu unterschreiben? Denn nach meinen Berechnungen kommt man mit dem Stundenlohn bei weitem schlechter weg, denn Mehrarbeit ist nicht möglich und man bleibt oft mal mangels Arbeit nen Tag zu Haus oder geht früher.

  • #2
    AW: Arbeitsvertrag änderung

    Hallo, PlayX

    Verträge einseitig geht nicht, es bedarf eine Änderungskündigung von Seiten des AG.
    Einfach nach Hause schicken geht auch nicht, der AG hat dafür zu sorgen das iher Arbeit habt, ansonsten gerät er in Annahmeverzug.
    Wie groß ist denn der Betrieb?
    Gibt es einen Betriebsrat?
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      AW: Arbeitsvertrag änderung

      Oh ja es gibt einen Betriebsrat, der besteht aber nur aus LKW Fahren, und denen ist unsere Abteilung eigentlich egal. Zumal diese neunen Bedingugen auf dem Mist eben dieses Bettriebsrates gewachsen sind.
      Ich weiß nicht genau welche Grüße jetzt für unseren Betrieb zählt.
      Ich nenne unseren Betrieb jetzt spaßeshalber mal "OveDay Tiefkühl Spedition" und wir sind ein Tochterunternehmen von "Woppenrath & Ciese"
      Unsere Spedition dürfte grob geschätzt ca. 300 Mitarbeiter haben. Woppenrath geht schon in den 4stelligen Bereich.
      Aber wie schon gesagt, dem betriebsrat ist unsere Abteilung völlig egal. Wenn jemand von uns da mal was wissen möchte oder nen anderes anliegen hat, wird man immer vertröstet, wobei Fahrer natürlich sofort dran kommen.
      Aber Ende des Jahres wird ein neuer gewählt.

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      • #4
        AW: Arbeitsvertrag änderung

        Alos bekommen wir tgheoretisch noch weiter unser festgehalt bis wir nen neunen Vertrag bekommen. oder wie?
        und was ist wenn ich mich weigern möchte den neuen Vertrag zu unterschreiben?

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        • #5
          AW: Arbeitsvertrag änderung

          der BR hat also diese "neuen Bedingungen" ausgehandelt?
          Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Insofern wäre es wohl angebracht diesen nicht mehr zu wählen. Er benachteiligt ja andere MA, wenn er nur die LKW -Fahrer dran nimmt. Versuch nochmal mit dem BR darüber zu reden.Ansonsten, bist du in der Gewerkschaft, diese könnte man dann noch zu Rate ziehen.
          Gruß FS
          In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

          Kommentar


          • #6
            AW: Arbeitsvertrag änderung

            Wird das Gehalt denn auch weniger? Oder was hat die Umstellung eigentlich für einen Sinn? Wenn z.b. 40h/ Woche vereinbart sind und man nicht weniger arbeiten muss bleibt ja das Gehalt letztlich ein Festgehalt.

            Ansonsten grundsätzlich solange du keinen neuen Vertrag unterschreibst, bzw. der AG keine Änderungskündigung aussprichst (gegen die man aber vorgehen kann und Kündigungsschutz habt ihr ja auch) solange gilt der alte Vertrag weiter.

            MfG
            Matthias

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            • #7
              AW: Arbeitsvertrag änderung

              Im Grunde wird das Gehalkt 1:1 umgerechnet. die besagten 7,76€ wurden schon beim alten Vertrag zur Berechnung von Nachtzuschlägen heran gezogen.
              Jedoch war es beim alten Vertrag so, das egal ob wir 18, 20 oder 22 Tage im Monat arbeiteten, wir immer das gleiche Gehalt bekamen und bei Arbeitsausfall wurden die Fehlzeiten auf ein Stundenkonto geschreiben und man konnte diese Minusstunden dann z.B. am Samstag wieder rein arbeiten oder man hat halt nen Tag Urlaub geopfert, wenn man mehr als 8 Minusstunden hatte.
              Eben aufgrund dieser Minusstunden werden wir jetzt denke ich auf Stundenlohn umgestellt. Der Chef hat wohl nach gut 3 jahren erkannt das er es einfach nicht auf die reihe bekommt...
              Nach über 3 jahren gibt es AN mit über 200 Minusstunden und wenn er nicht schon Zugeständnisse gemacht hätte wie (wenn ihr eine bestimmte Produktionsmenge schafft, erlasse ich euch diesen Monat 10 Stunden), dann wären es noch weitaus mehr.
              Es kommt also sehr häufig vor, das wir mal 2 Stunden eher gehen oder Freitags ganz zu Hause bleiben sollen.
              Ich kann kir auch nicht vorstellen dass, wenn ekine Arbeit da ist, das sich dann 30 Leute in Pausenraum setzen nur im Stunden voll zu kriegen ;-)

              Ich befürchte also, das der AG mit den neunen Bedingungen sehr viel besser fährt, und die AN weniger in der tasche haben, sobald sie zu Hause bleiben müssen.

              außerdem wären die besagten 7,76 in einem Standardmonat von 20 Tagen und je 8 Stunden schon 100€ weniger als beim Altern Vertrag. Nach einer Lohnerhöhung waren wir auf 1347€ (Brutto) pro Monat. Bedingungen waren nur 8 Arbeitsstunden pro Arbeitstag. Die tatsächliche Arbeitszeit konnte also je nach Monat anders sein.
              Bei bei gleichen bedingungen also 8 Stunden am Tag und 20 Tagen im Moant käme man auf 1241€. Also über 100€ weniger.

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              • #8
                AW: Arbeitsvertrag änderung

                Zitat von PlayX Beitrag anzeigen
                Oh ja es gibt einen Betriebsrat, der besteht aber nur aus LKW Fahren, und denen ist unsere Abteilung eigentlich egal. Zumal diese neunen Bedingugen auf dem Mist eben dieses Bettriebsrates gewachsen sind.
                Ich weiß nicht genau welche Grüße jetzt für unseren Betrieb zählt.
                Ich nenne unseren Betrieb jetzt spaßeshalber mal "OveDay Tiefkühl Spedition" und wir sind ein Tochterunternehmen von "Woppenrath & Ciese"
                Unsere Spedition dürfte grob geschätzt ca. 300 Mitarbeiter haben. Woppenrath geht schon in den 4stelligen Bereich.
                Aber wie schon gesagt, dem betriebsrat ist unsere Abteilung völlig egal. Wenn jemand von uns da mal was wissen möchte oder nen anderes anliegen hat, wird man immer vertröstet, wobei Fahrer natürlich sofort dran kommen.
                Aber Ende des Jahres wird ein neuer gewählt.
                Hallo,
                ich würde auf jeden Fall die Gewerkschaft einbeziehen.
                Ansonsten gilt das BetrVG:
                § 75 Grundsätze für die Behandlung der Betriebsangehörigen (1) Arbeitgeber und Betriebsrat haben darüber zu wachen, dass alle im Betrieb tätigen Personen nach den Grundsätzen von Recht und Billigkeit behandelt werden, insbesondere, dass jede Benachteiligung von Personen aus Gründen ihrer Rasse oder wegen ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Abstammung oder sonstigen Herkunft, ihrer Nationalität, ihrer Religion oder Weltanschauung, ihrer Behinderung, ihres Alters, ihrer politischen oder gewerkschaftlichen Betätigung oder Einstellung oder wegen ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Identität unterbleibt.
                ich würde den BR mal diesen § unter die Nase reiben, der hat sich gefälligst daran zu halten.
                CU Namafjall

                Antworten zu den Beiträgen Spiegeln nur meine persönlche Meinung wieder.
                Ich antworte nicht auf PN, in denen um Rechtsdienstleistungen iSd § 2 RDG gebeten wird.

                "Wer jede Entscheidung zu schwer nimmt, kommt zu keiner."
                Maurice Harold Macmillan 1894-1986
                Britischer Politiker und Premierminister von 1957 bis 1963

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                • #9
                  AW: Arbeitsvertrag änderung

                  Zitat von PlayX Beitrag anzeigen
                  Im Grunde wird das Gehalkt 1:1 umgerechnet. die besagten 7,76€ wurden schon beim alten Vertrag zur Berechnung von Nachtzuschlägen heran gezogen.
                  Jedoch war es beim alten Vertrag so, das egal ob wir 18, 20 oder 22 Tage im Monat arbeiteten, wir immer das gleiche Gehalt bekamen und bei Arbeitsausfall wurden die Fehlzeiten auf ein Stundenkonto geschreiben und man konnte diese Minusstunden dann z.B. am Samstag wieder rein arbeiten oder man hat halt nen Tag Urlaub geopfert, wenn man mehr als 8 Minusstunden hatte.
                  Eben aufgrund dieser Minusstunden werden wir jetzt denke ich auf Stundenlohn umgestellt. Der Chef hat wohl nach gut 3 jahren erkannt das er es einfach nicht auf die reihe bekommt...
                  Nach über 3 jahren gibt es AN mit über 200 Minusstunden und wenn er nicht schon Zugeständnisse gemacht hätte wie (wenn ihr eine bestimmte Produktionsmenge schafft, erlasse ich euch diesen Monat 10 Stunden), dann wären es noch weitaus mehr.
                  Es kommt also sehr häufig vor, das wir mal 2 Stunden eher gehen oder Freitags ganz zu Hause bleiben sollen.
                  Ich kann kir auch nicht vorstellen dass, wenn ekine Arbeit da ist, das sich dann 30 Leute in Pausenraum setzen nur im Stunden voll zu kriegen ;-)

                  Ich befürchte also, das der AG mit den neunen Bedingungen sehr viel besser fährt, und die AN weniger in der tasche haben, sobald sie zu Hause bleiben müssen.

                  außerdem wären die besagten 7,76 in einem Standardmonat von 20 Tagen und je 8 Stunden schon 100€ weniger als beim Altern Vertrag. Nach einer Lohnerhöhung waren wir auf 1347€ (Brutto) pro Monat. Bedingungen waren nur 8 Arbeitsstunden pro Arbeitstag. Die tatsächliche Arbeitszeit konnte also je nach Monat anders sein.
                  Bei bei gleichen bedingungen also 8 Stunden am Tag und 20 Tagen im Moant käme man auf 1241€. Also über 100€ weniger.
                  Interessant in diesem Zusammenhang, wäre was diesbezüglich im TV steht.
                  Tariflohn, Eingruppierung etc.
                  Ich würde den neuen Vertrag auf gar keinen Fall unterschreiben.
                  CU Namafjall

                  Antworten zu den Beiträgen Spiegeln nur meine persönlche Meinung wieder.
                  Ich antworte nicht auf PN, in denen um Rechtsdienstleistungen iSd § 2 RDG gebeten wird.

                  "Wer jede Entscheidung zu schwer nimmt, kommt zu keiner."
                  Maurice Harold Macmillan 1894-1986
                  Britischer Politiker und Premierminister von 1957 bis 1963

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                  • #10
                    AW: Arbeitsvertrag änderung

                    Also nen Tarifvertrag haben wir nicht. Aber ich kann dir mal die 2§ aus meinen Vertrag sagen.

                    §2 - Entgeldregelung
                    Das Enntgeld beträgt 1300€ / Monat
                    Der Mtarbeiter erhält eine Leistungszulage in höhe von maximal 150€ / mtl. brutto.
                    Die Berechnungsgrundlage wir durch Aushang bekannt gegeben.
                    Alle Zulagen und Betrieblichen Sozialleistungen, gleich welcher Art, werden freiwillig gewährt stehen unter dem vorbehalt eines jederzeitigen wiederrufs, unabhängig von den sonstigen bedingungen des arbeitsvertrages.

                    §5 - Arbeitszeit
                    Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt 40 Stunden pro Woche ohne die berücksichtigung von Pausen.Der Mitarbeiter ist verpflichtet sämtliche Schichten für die er eingeteilt wird, tätig zu werden und bei bedarf mehrarbeit zu leisten. Es wird ein jahreszeitarbeitskonto geführt. der saldo darf pro monat maximal 20 stunden plus bzw. minus betragen. Die Jahreszeitarbeit berechnet sich wie folgt. Arbeitstage pro Jahr x8 Stunden abzg. Urlaubs- und Kranheitstage.
                    Die Firma ist berechtigt aus dringenden betrieblichen gründen eine änderung der arbeitszeit vorzunhemen.

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Arbeitsvertrag änderung

                      Zitat von PlayX Beitrag anzeigen
                      Also nen Tarifvertrag haben wir nicht. Aber ich kann dir mal die 2§ aus meinen Vertrag sagen.

                      §2 - Entgeldregelung
                      Das Enntgeld beträgt 1300€ / Monat
                      Der Mtarbeiter erhält eine Leistungszulage in höhe von maximal 150€ / mtl. brutto.
                      Die Berechnungsgrundlage wir durch Aushang bekannt gegeben.
                      Alle Zulagen und Betrieblichen Sozialleistungen, gleich welcher Art, werden freiwillig gewährt stehen unter dem vorbehalt eines jederzeitigen wiederrufs, unabhängig von den sonstigen bedingungen des arbeitsvertrages.

                      §5 - Arbeitszeit
                      Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt 40 Stunden pro Woche ohne die berücksichtigung von Pausen.Der Mitarbeiter ist verpflichtet sämtliche Schichten für die er eingeteilt wird, tätig zu werden und bei bedarf mehrarbeit zu leisten. Es wird ein jahreszeitarbeitskonto geführt. der saldo darf pro monat maximal 20 stunden plus bzw. minus betragen. Die Jahreszeitarbeit berechnet sich wie folgt. Arbeitstage pro Jahr x8 Stunden abzg. Urlaubs- und Kranheitstage.
                      Die Firma ist berechtigt aus dringenden betrieblichen gründen eine änderung der arbeitszeit vorzunhemen.
                      Na dann ist das doch klar, die Arbeitszeit darf verändert werden, aber m.E, nach nicht die Entgeldregelung.
                      CU Namafjall

                      Antworten zu den Beiträgen Spiegeln nur meine persönlche Meinung wieder.
                      Ich antworte nicht auf PN, in denen um Rechtsdienstleistungen iSd § 2 RDG gebeten wird.

                      "Wer jede Entscheidung zu schwer nimmt, kommt zu keiner."
                      Maurice Harold Macmillan 1894-1986
                      Britischer Politiker und Premierminister von 1957 bis 1963

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                      • #12
                        AW: Arbeitsvertrag änderung

                        Also erstmal hat der durchschnittliche Monat nicht 20 Tage sondern mehr.

                        Bei 40h Woche geht man von durchschnittlich 174 h im Monat (4.33 Wochen) aus, das wären bei 7.76 € sogar 1350 € im Monat von daher mehr als jetzt.

                        Man müsste den neuen Vertrag halt mal genau anschauen, vielleicht stellt sich der AG ein Bein.

                        Was in meine Augen drin stehen muss, ist die Wochenarbeitszeit von 40h die Woche und 7.76 € dann kann der AG die Leute nicht einfach früher nach Hause schicken und einfach weniger bezahlen. Was anderes oder einen Vertrag mit Ausnahmen würde ich mir stark überlegen zu unterschreiben.

                        Ansonsten solltest du dich mal vor Ort juristisch beraten lassen z.b. von der Gewerkschaft.

                        Mfg
                        Matthias

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