29.06.2011 | Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat eine Entscheidung des Arbeitsgerichts Berlin bestätigt, mit der Sony zur Zahlung einer Entschädigung wegen einer geschlechtsspezifischen Benachteiligung einer Arbeitnehmerin verurteilt worden war. [mehr]
25.03.2011 | Ein Abrechnungsbetrug über einen längeren Zeitraum rechtfertigt die Prognose, dass eine Hebamme ihren Beruf nicht mehr ordnungsgemäß unter Beachtung ihrer Berufspflichten ausüben wird. Die Erlaubnis, die Berufsbezeichnung zu führen, kann dann laut Oberverwaltungsgericht Lüneburg entzogen werden. [mehr]
23.11.2009 | Schwangeren Arbeitnehmerinnen, denen gekündigt wurde, muss ein wirksamer gerichtlicher Schutz der ihnen aus dem Gemeinschaftsrecht erwachsenden Rechte zur Verfügung stehen. Dem ist nicht Genüge getan, wenn der einzige Rechtsbehelf, welcher der Gekündigten zur Verfügung steht, keine angemessenen Rechtsbehelfsfristen vorsieht. [mehr]
08.06.2009 | Wurde einer Arbeitnehmerin trotz Schwangerschaft gekündigt, muss sie eine darauf gestützte Klage grundsätzlich innerhalb der gesetzlichen Frist von drei Wochen erheben. Dies gilt unabhängig davon, ob sie den Arbeitgeber erst nach Ausspruch der Kündigung über die Schwangerschaft informiert hat oder ob die Kündigung mit einem Abfindungsangebot verbunden war. [mehr]
11.09.2008 | Eine schwangere Arbeitnehmerin, deren befristetes Arbeitsverhältnis aufgrund des Vorliegens einer Schwangerschaft nicht verlängert wird, hat Anspruch auf Schadensersatz wegen entgangenen Arbeitseinkommens und zusätzlich auf angemessene Entschädigung wegen einer Benachteiligung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG). [mehr]
13.06.2008 | Als Schwangerschaftsvertretung befristet beschäftigte Arbeitnehmer müssen die schwangere Kollegin nicht direkt vertreten, sondern können auch an anderer Stelle im Unternehmen eingesetzt werden. [mehr]
27.02.2008 | Eine Kündigung, die hauptsächlich aus dem Grund erfolgt, dass sich eine Arbeitnehmerin in einem vorgerückten Stadium einer In-Vitro-Fertilisation befindet, verstößt gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung von Männern und Frauen. [mehr]
11.01.2008 | Das Sozialgericht Aachen hält die gesetzlichen Vorgaben für die Berechnung des Arbeitslosengeldes für teilweise verfassungswidrig, soweit sie zu Nachteilen für Mütter führen, die wegen des Mutterschutzes eine versicherungspflichtige Beschäftigung unterbrochen haben. [mehr]
22.08.2007 | Eine schwangere Arbeitslose mit Beschäftigungsverbot darf nicht vom Bezug von Arbeitslosengeld ausgeschlossen werden, da die Arbeitsagentur als Ersatzarbeitgeber zuständig und nach dem Mutterschutzgesetz verantwortlich ist. [mehr]
25.04.2001 | Ist eine Arbeitnehmerin während der Schwangerschaft wegen eines Beschäftigungsverbots gehindert, die vertragliche Arbeitsleistung zu erbringen, darf ihr der Arbeitgeber im Rahmen billigen Ermessens eine andere zumutbare Tätigkeit zuweisen. Die Zuweisung muss die Ersatztätigkeit so konkretisieren, dass beurteilt werden kann, ob billiges Ermessen gewahrt ist. [mehr]