28.10.2011 | Ein Arbeitnehmer ist berechtigt, die von ihm erklärte außerordentliche Kündigung zurückzunehmen, wenn der Arbeitgeber nicht sicher sein kann, dass die Kündigung tatsächlich ernst gemeint ist. Das geht aus einem Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts hervor. [mehr]
18.05.2011 | Stellt ein Arbeitgeber einen entlassenen Arbeitnehmer zwischen dem Ausspruch der Kündigung und dem Ende des Arbeitsverhältnisses frei, gehen Unklarheiten bei der Freistellungserklärung wie die Anrechnung der Urlaubstage zu Lasten des Arbeitgebers. [mehr]
12.04.2011 | In einer öffentlichen Anhörung vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales haben Experten dazu Stellung genommen, welche Voraussetzungen diskriminierungsfreie Kündigungsfristen haben müssen, damit sie nicht gegen europäisches Recht verstoßen. [mehr]
04.04.2011 | Das Thema Kündigungsschutz wird demnächst den Ausschuss für Arbeit und Soziales beschäftigen. Nach dem Willen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen sollen Beschäftigungszeiten vor dem 25. Lebensjahr zukünftig bei der Berechnung von Kündigungsfristen berücksichtigt werden. [mehr]
16.03.2011 | Eine Vertragsstrafe in Höhe eines Bruttomonatsgehalts für vertragswidrige Kündigungen ist unzulässig, wenn die Kündigungsfrist zwei Wochen beträgt. Dann ist der Wert der Arbeitsleistung laut Bundesarbeitsgericht nicht angemessen berücksichtigt. [mehr]
11.02.2011 | Eine zwei Jahre vor Ablauf der Kündigungsfrist ausgesprochene Kündigung ist rechtsmissbräuchlich und unwirksam, wenn sie nur dazu dient, den gesetzlichen Kündigungsschutz des Arbeitnehmers zu umgehen. Das hat das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein entschieden. [mehr]
02.09.2010 | Auch wenn der Arbeitgeber die Kündigung zu einem verfrühten Termin ausspricht und damit die Frist nicht einhält, müssen Arbeitnehmer rechtzeitig Kündigungsschutzklage erheben. Sonst ist die Kündigung wirksam, wie ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts zeigt. [mehr]
25.08.2010 | Sowohl Betriebsräte als auch Arbeitgeber haben ein Interesse daran, dass zeitnah Klarheit über die verschiedenen Positionen besteht. Für Betriebsräte besonders wichtig: Fristen zwischen den Betriebsparteien im alltäglichen Ablauf und im Zusammenhang mit laufenden Beschlussverfahren vor den Arbeitsgerichten. [mehr]
27.07.2010 | In einem Arbeitsvertrag darf nur die gesetzlich vorgeschriebene Grundkündigungsfrist verkürzt werden. Die beträgt vier Wochen zum 15. eines Monats oder zum Monatsende. Die verlängerten Kündigungsfristen, die an die Beschäftigungsdauer anknüpfen, dürfen vertraglich nicht kürzer bemessen werden, entschied das Hessische Landesarbeitsgericht. [mehr]
02.07.2010 | Nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz hat eine verbotene Kündigungsklausel nicht zwangsläufig zur Folge, dass die Probezeit, auf die sie sich bezieht, entfällt. Entscheidend ist, ob die entsprechende Vereinbarung auch für sich alleine stehen kann. [mehr]