22.05.2012 | Macht ein Arbeitnehmer einer GmbH, deren Mitgesellschafter er zu einem Drittel ist, über mehrere Jahre offene Nettolohnansprüche nicht geltend, entspricht dies wirtschaftlich einem Gesellschafterdarlehen. Dies hat zur Folge, dass die Ansprüche nur als nachrangige Insolvenzforderung zur Insolvenztabelle angemeldet werden können. [mehr]
03.02.2012 | Eine nationale Regelung, die Arbeitnehmer eines insolventen Arbeitgebers dazu verpflichtet, sich zunächst als Arbeitsuchender registrieren zu lassen, um nicht erfüllte Ansprüche auf Arbeitsentgelt vollständig geltend machen zu können, ist mit Unionsrecht nicht vereinbar. [mehr]
02.11.2011 | Ein Arbeitnehmer in Verbraucherinsolvenz darf ohne Zustimmung des Treuhänders das in einer Änderungskündigung enthaltene Angebot zur Absenkung von Arbeitszeit und Arbeitsvergütung annehmen, auch wenn sich dadurch der pfändbare Teil seines Einkommens verringert. [mehr]
06.10.2011 | Selbst wenn ein Arbeitnehmer weiß, dass auch seine Kollegen seit mehreren Monaten auf Gehaltszahlungen des finanziell angeschlagenen Arbeitgebers warten, ist das nicht ausreichend, um von Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit auszugehen. [mehr]
13.09.2011 | Ein Vertrag über den Wechsel in eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft im Vorfeld eines Betriebsübergangs ist unwirksam, wenn er nur dazu dient, das Arbeitsverhältnis zu unterbrechen und so eine kürzere Kündigungsfrist herbeizuführen. [mehr]
30.06.2011 | Die City BKK ist Pleite. Was das für Kunden bedeutet, ist seit Wochen ein heiß diskutiertes Thema. Aber nicht nur Versicherte sind von der Inslovenz betroffen. Viele Mitarbeiter stehen ab Juli ohne Job da. [mehr]
15.06.2011 | Verweist ein Arbeitsgericht mit der Begründung, die Klage falle in die Zuständigkeit des Insolvenzgerichts, einen Rechtsstreit fehlerhaft an ein Amtsgericht, ist die unanfechtbar gewordene Verweisung hinsichtlich des Rechtswegs bindend. [mehr]
18.03.2011 | Ein Hinweis in der betriebsbedingten Kündigung auf einen Abfindungsanspruch stellt kein Zahlungsversprechen dar. Geht die Firma vor Auszahlung der Abfindung Pleite, liegt grundsätzlich keine Täuschung über die Zahlungsfähigkeit vor. [mehr]
09.03.2011 | 2010 gab es mit 139.110 Fällen mehr Privatinsolvenzen als je zuvor in Deutschland. Betroffen sind vor allem jüngere Bundesbürger. Die durchschnittliche Schuldenhöhe in der Privatinsolvenz lag bei knapp 33.000 Euro. [mehr]
03.03.2011 | Das Bundeskabinett hat einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Insolvenzrechts vorgelegt. Künftig soll der Einfluss der Gläubiger im Insolvenzverfahren stärker sein. Daraus resultieren einige wichtige Änderungen für Arbeitnehmer. [mehr]