Arbeitshilfen

Rechtslexikon: Qualifizierungsgesellschaft

Mit Hilfe von Beschäftigungsgesellschaften soll bei betriebsbedingten Entlassungen eine Alternative zur Arbeitslosigkeit geschaffen werden. Rechtsgrundlage in Bezug auf die Transferleistungen der Bundesagentur für Arbeit ist der neue § 216 a SGB III. Danach sind Transfermaßnahmen alle Maßnahmen zur Eingliederung von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt, an deren Finanzierung sich Arbeitgeber angemessen beteiligen.

Häufig erfolgt der Abschluss eines (i.d.R. befristeten) Arbeitsvertrags zwischen dem Arbeitnehmer und der Auffanggesellschaft innerhalb eines dreiseitigen Vertrags zwischen bisherigem Arbeitgeber, dem Arbeitnehmer und der Auffanggesellschaft. Der Arbeitsvertrag löst alle für ein Arbeitsverhältnis typischen Folgen einschl. des BetrVG aus.

Auszug aus:
"Das Betriebsratslexikon"
von Rainer Fuchs (Bund-Verlag)

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