22.07.2010 | Freizeitausgleich für Bereitschaftsdienste kann vom Arbeitgeber auch während der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten gewährt werden. Das Gesetz schreibt die arbeitsvertragliche Gestaltung des Freizeitausgleichs nicht vor. [mehr]
21.07.2010 | Wer über das Ende des Arbeitsverhältnisses hinaus krank ist, kann sich die deshalb nicht genommenen Urlaubstage ausbezahlen lassen. Stirbt der Arbeitnehmer und endet deshalb die Beschäftigung, ist sein Urlaubsabgeltungsanspruch vererblich, entschied das Landesarbeitsgericht Hamm. [mehr]
19.07.2010 | Die Zeiten für An- und Ablegen der Dienstuniform sind auch dann als Dienstzeiten anzuerkennen, wenn das Umkleiden außerhalb der Schicht erfolgt. [mehr]
19.07.2010 | Nach einem Betriebsübergang verdrängt ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag den bisher geltenden Haustarifvertrag, wenn beide Seiten tarifgebunden sind. Das entschied das Bundesarbeitsgericht. [mehr]
19.07.2010 | Der Rauswurf einer Kassiererin wegen Pfandmarken im Wert von ein paar Cent geisterte monatelang als "Fall Emmely" durch die Presse. Vor dem Arbeitsgericht Münster ging es jetzt um ein paar Minuten "gestohlener Arbeitszeit". [mehr]
16.07.2010 | Leiharbeiter können das Unternehmen, in dem sie beschäftigt sind, auf Schmerzensgeld direkt vor dem Arbeitsgericht verklagen. Darauf weist das Arbeitsgericht Freiburg in einem aktuellen Beschluss hin. [mehr]
15.07.2010 | Dem Betriebsrat stehen Internetanschlüsse und E-Mail-Adressen für die einzelnen Betriebsratsmitglieder zu. Das hat das Bundesarbeitsgericht beschlossen. [mehr]
14.07.2010 | Eine tarifliche Verfallvorschrift, die vorsieht, dass Ansprüche auf Urlaub und Urlaubsabgeltung spätestens drei Monate nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses verfallen, sofern sie nicht fristgerecht geltend gemacht werden, erfasst auch den Abgeltungsanspruch für den gesetzlichen Erholungsurlaub. [mehr]
13.07.2010 | Die Sozialauswahl bei einer betriebsbedingten Kündigung ist fehlerhaft, wenn sie nur dazu dient, den Altersdurchschnitt der Belegschaft zu senken. [mehr]
09.07.2010 | Wer bisher von zu Hause aus arbeiten durfte, muss es sich gefallen lassen, wenn der Arbeitgeber versucht, die entsprechende Vereinbarung wieder rückgängig zu machen. Nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg liegt darin keine systematische Schikane. [mehr]