Rechtsprechung

Keine Versetzung wider Willen wenn Arbeitsort im Vertrag steht

Ein Beschäftigter kann nicht gegen seinen Willen versetzt werden, wenn der Arbeitsvertrag einen bestimmten Arbeitsort festlegt.

Das entschied das LAG Rheinland-Pfalz in einem am 17.06.2004 veröffentlichten Urteil (Az.: 6 Sa 871/03). In diesem Fall stößt das sog. Direktionsrecht des Arbeitgebers an seine Grenzen, betonten die Richter. Denn die Versetzung führt rechtlich betrachtet zu einer Änderung des Arbeitsvertrages; dies ist nur einvernehmlich möglich. Eine Arbeitnehmerin hatte sich gegen ihre Versetzung aus dem Hunsrück nach Weimar gewandt.

Quelle:

LAG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 17.06.2004
Aktenzeichen: 6 Sa 871/03
dpa v. 17.06.2004

© arbeitsrecht.de - (Redaktion arbeitsrecht.de)

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