Rechtsprechung

Arbeit ungenügend - Keine Auswirkungen auf Weihnachtsgeld

Der Arbeitgeber darf nicht, weil er mit der Arbeitsleistung des Arbeitnehmers unzufrieden ist, das Weihnachtsgeld streichen.

Das ArbG Frankfurt/M. hat der Klage eines Steuergehilfen stattgegeben und gaben dem Arbeitgeber, einem Steuerberatungsbüro, auf, dem Kläger das Weihnachtsgeld voll auszuzahlen. Die Zahlung war zunächst verweigert worden, weil der Arbeitnehmer die von ihm gewünschten Umsatzzahlen nicht erreicht habe. Jedoch war im Arbeitsvertrag keine Koppelung von Umsatzzahlen und Weihnachtsgratifikation vereinbart worden, wodurch der Anspruch auf das gesamte Weihnachtsgeld entstand.

Quelle:

ArbG Frankfurt/M., Urteil vom 11.08.1999
Aktenzeichen: 7 Ca 1743/99
www.einblick.dgb.de

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