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Kieler Jobcenter suchen Sicherheitsdienst

Kiel (dpa) - Ein privater Sicherheitsdienst soll künftig auf den Fluren der Kieler Jobcenter patrouillieren. «Es reicht schon, wenn da jemand steht. Dann ändert sich in vielen Fällen das Verhalten der Menschen», sagte Geschäftsführer Michael Stremlau am Donnerstag. In den sechs Jobcentern würden künftig während der Öffnungszeiten Sicherheitsleute in dunklen Anzügen präsent sein, die in Notfällen eingreifen sollen.

Zu körperlichen Übergriffen sei es in Kiel in der bislang nicht gekommen, sagte Stremlau. «Es kam aber bereits vor, dass jemand eine Tür eintritt». Explizite Eingangskontrollen bezeichnete er als «Quatsch». Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung berichtet, Kieler Jobcenter wollten Hartz IV-Empfänger und andere Besucher durch Sicherheitsdienste auf Waffen und Drogen kontrollieren lassen.

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