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Metall-Arbeitgeber machen mit Großanzeige Front gegen Rentenpaket

Berlin (dpa) - Mit einer in drei überregionalen Tageszeitungen veröffentlichten Groß-Anzeige hat die von den Metall-Arbeitgebern finanzierte «Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft» (INSM) ihre Kritik am schwarz-roten Rentenpaket verschärft. Unter der Überschrift «Wer ist eigentlich für die Rentenpläne der Regierung? - Niemand, der lesen kann» werden Schlagzeilen verschiedener deutscher Medien gegen die Rentenpläne («Sozialpolitischer Amoklauf», «Betrug an der jungen Generation») zitiert.

Die Anzeige erschien am Mittwoch in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», der «Süddeutschen Zeitung» und im «Handelsblatt» sowie zwei Online-Portalen - gezielt zur Sitzung des Bundeskabinetts, das die Rentenpläne billigte. Aus INSM-Sicht verstößt das Vorhaben gegen die Generationengerechtigkeit. Die Kampagne dürfte eine sechsstellige Summe gekostet haben. Angaben dazu machte die INSM nicht.

© arbeitsrecht.de

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