arExtra - Newsletter zum Arbeitsrecht (12/2013)

BAG: Schwangerschaft - Kündigung in Unkenntnis der Schwangerschaft nicht diskriminierend
Wird einer Arbeitnehmerin in der Probezeit gekündigt, ohne dass der Arbeitgeber von ihrer Schwangerschaft wußte, liegt darin keine Benachteiligung wegen ihres Geschlechts. Eine solche liegt nach Ansicht des BAG auch nicht vor, wenn der Arbeitgeber später in Kenntnis der Schwangerschaft an der Kündigung festhält. [BAG, Urteil vom 17.10.2013, Aktenzeichen: 8 AZR 742/12] Komplette Nachricht lesen

LAG Hamm: Chefarzt - Spitzenverdiener-Gehalt deckt Rufbereitschaftszeiten mit ab
Ein Chefarzt hat keinen Anspruch auf gesonderte Vergütung für geleistete Rufbereitschaften und Bereitschaftsdienste, sofern er ein Gesamtgehalt bezieht, das die Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung deutlich überschreitet. [LAG Hamm, Urteil vom 15.03.2013, Aktenzeichen: 18 Sa 1802/12] Komplette Nachricht lesen

LAG Niedersachsen: Urlaubsabgeltung - Erhebung der Kündigungsschutzklage stoppt Ausschlussfrist
Hat ein Arbeitnehmer Kündigungsschutzklage erhoben, so macht er damit gleichzeitig die vom Bestand des Arbeitsverhältnisses abhängenden Ansprüche (hier: Urlaubsabgeltung) geltend. Durch die Klage wird eine arbeitsvertragliche Ausschlussfrist sowohl für die erste Stufe (schriftliche Geltendmachung) als auch für die zweite Stufe (gerichtliche Geltendmachung) gewahrt. [LAG Niedersachsen, Urteil vom 13.08.2013, Aktenzeichen: 9 Sa 138/13] Komplette Nachricht lesen

LAG Baden-Württemberg: Sachgrundlose Befristung - Vorbeschäftigung muss zeitlich unbegrenzt berücksichtigt werden
David gegen Goliath: Das LAG Baden-Württemberg begehrt gegen die Rechtsprechung des BAG auf. Eine sachgrundlose Befristung soll auch dann unzulässig sein, wenn die Vorbeschäftigung des betroffenen Mitarbeiters bei demselben Arbeitgeber länger als 3 Jahre zurückliegt. [LAG Baden-Württemberg, Urteil vom 26.09.2013, Aktenzeichen: 6 Sa 28/13] Komplette Nachricht lesen

LAG Berlin-Brandenburg: Vertrauensvolle Zusammenarbeit - Illoyaler CDU-Geschäftsführer durfte gekündigt werden
Der Geschäftsführer des CDU-Kreisverbandes Steglitz-Zehlendorf wollte seinen Vorgesetzten ausbooten. Der Schuss ging nach hinten los; nun muss er - bestätigt vom LAG Berlin-Brandenburg - selbst seinen Hut nehmen. [LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 02.10.2013, Aktenzeichen: 7 Sa 916/13] Komplette Nachricht lesen

ArbG Bonn: Freie Mitarbeiter - Altersdiskriminierung bei Rundfunkanstalt?
Ein Journalist scheiterte beim Arbeitsgericht (ArbG) Bonn mit seiner Klage gegen eine ARD-Rundfunkanstalt auf Entschädigung wegen einer behaupteten Altersdiskriminierung. Seine freie Mitarbeit bei dem Sender war nach 30 Jahren Ende 2012 beendet worden, weil er das 66. Lebensjahr erreicht hatte. [ArbG Bonn, Urteil vom 05.09.2013, Aktenzeichen: 3 Ca 685/13] Komplette Nachricht lesen


© arbeitsrecht.de - (ts)

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