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Ungleichbehandlung - wie sollte der Personalrat reagieren?

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  • Ungleichbehandlung - wie sollte der Personalrat reagieren?

    Hallo zusammen.

    Stellen wir uns folgendes vor: Ein Arbeitnehmer spricht beim Personalrat vor und berichtet davon, innerhalb seines fachdienstes ungerecht behandelt zu werden. Er berichtet, dass sein Arbeitsplatz räumlich eingeschränkt wurde und keine ablageflächen mehr zur Verfügung stehen. Eine mögliche Erweiterung wurde abgelehnt. Er berichtet weiterhin, dass er jede Woche berichten muss, was er minutengenau am Arbeitsplatz getan hat, während andere das nicht müssen. Er sagt außerdem, dass er sich ständig für seine Arbeiten rechtfertigen muss und er das Gefühl habe, es werde nach Fehlern seiner Arbeit gesucht, dass er das Gefühl habe, Besprechungen über seine Person finden im kollegenkreis statt, dass Ermahnungen ungerechtfertigt ausgesprochen werden und er mit kleinen und steten Handlungen schikaniert wird.

    Das Wort Mobbing fällt im Gespräch.

    Wie sollte Eurer Meinung nach der PR handeln? Was wäre der erste nötige Schritt?

  • #2
    AW: Ungleichbehandlung - wie sollte der Personalrat reagieren?

    Zitat von Wasissn Beitrag anzeigen
    ... Ein Arbeitnehmer spricht beim Personalrat vor und berichtet davon, innerhalb seines fachdienstes ungerecht behandelt zu werden. ...

    Das Wort Mobbing fällt im Gespräch.

    Wie sollte Eurer Meinung nach der PR handeln? Was wäre der erste nötige Schritt?
    Hallo,

    eine erste Maßnahme wäre es meiner Meinung nach, dass ihr euch ein Bild von der Lage vor Ort verschafft. Der Mobbing-Vorwurf ist schnell bei der Hand. Es wäre jedoch genauso gut denkbar, dass der Kollege am Arbeitsplatz unangenehm aufgefallen ist (z.B. durch Schlechtleistung) und nun unter besonderer Beobachtung steht.

    Hat euch der Mitarbeiter ein Mandat erteilt, damit ihr mit der Dienststelle bzw. den Vorgesetzten darüber sprechen dürft? Dann solltet ihr das tun.

    Falls ihr seine Erlaubnis jedoch nicht habt, sind euch weitgehend die Hände gebunden. Das müsst ihr ihm dann aber auch deutlich sagen.

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...

    Kommentar


    • #3
      AW: Ungleichbehandlung - wie sollte der Personalrat reagieren?

      In erster Linie müssen Belege für das, was er angibt, gesammelt werden. Kann er welche vorlegen? Und dann heißt es natürlich auch, die Gegenseite anzuhören. Ist es begründbar? Hat er vielleicht in der Vergangenheit gepfuscht, so dass eine Quasi-Überwachung begründet wäre?

      Kommentar


      • #4
        Ich würde mir ebenfalls den Arbeitsplatz anschauen und gegebenenfalls mit dem Vorgesetzten sprechen und evtl nachfragen ob eine Leistungsverringerung bei dem Mitarbeiter stattgefunden hat.

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