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  • Urlaubsplanung

    Der Streit um den Urlaub geht wieder los. Viele Urlaube überschneiden sich. Eine Regelung nur bedingt möglich.

    Kollegen streiten sich. Jeder gibt einen anderen wichtigen Grund an

    1. Mein Sohn heiratet (in Frankreich)
    2. In dem Zeitraum hatte ich immer Urlaub
    3. Ich musste letztes mal schon verschieben
    4. Es findet ein Konzert statt in einer anderen Region
    5. Mein Mann bekommt nur in diesem Zeitraum Urlaub
    6. Ich habe schon gebucht

    Viele von den Punkten lassen sich abschmettern mit ersichtlichen Begründungen.
    Aber das arbeirsklima wird darunter leiden.

    Äusserungen wie das machst du doch nur weil du mich nicht magst sind schon gefallen.

    Die Überschneidungen sind jeweils immer mit einem anderen Kollegen.

    Die Regel ist es darf immer nur ein Kollege in den Urlaub, um den Arbeitsablauf zu gewährleisten.

    Ausgerechnet ist es möglich bei Einigung von März bis November Urlaub zu nehmen, wenn man die unbeliebten Monate Dezember Januar und Februar weglässt.

    Wie könnte man das Problem lösen?

    Kein TV. Kein BR.

    Danke für eure Antworten.
    Zuletzt geändert von worker73; 24.10.2016, 22:02.

  • #2
    AW: Urlaubsplanung

    Wir haben eine Betriebsvereinbarung zum Urlaub. Das fällt bei Euch ja aus, da es keinen Betriebsrat gibt (wäre aber mal eine Überlegung wert, oder nicht?).

    Bei uns ist geregelt dass z.B. AN mit schulpflichtigen Kindern oder auch mit Partner die Betriebsruhe haben, Vorrang bei der Urlaubsplanung haben. Trifft das auf mehrere AN zu, wird den AN im Wechsel Vorrang gegeben.

    Um bei Deinen Beispielen zu bleiben, sehe ich bei dem AN mit der Hochzeit des eigenen Kindes im Ausland auch einen Vorteil da davon auszugehen ist dass das nicht jedes Jahr so ist.

    "Ich habe schon gebucht" ist kein Argument. Was machst Du wenn das andere AN auch tun?
    Genau so wenig "ich hatte schon immer so Urlaub". Hier gibt es kein "Gewohnheitsrecht" wenn andere MA die aus sozialen Aspekten zu bevorzugen sind zur gleichen Zeit Urlaub möchten.

    Egal was Du machst, es gibt immer Unstimmigkeiten beim Urlaub wenn mehrere AN zur gleichen Zeit Urlaub möchten, dies aber betriebsbedingt nicht machbar ist. Irgendjemand muss immer zurückstecken und ist dann unzufrieden.
    Eine Lösung dass alle zufrieden sind, kann ich Dir daher auch nicht liefern.

    Kommentar


    • #3
      AW: Urlaubsplanung

      Zitat von worker73 Beitrag anzeigen
      Der Streit um den Urlaub geht wieder los. Viele Urlaube überschneiden sich. Eine Regelung nur bedingt möglich.

      Kollegen streiten sich. Jeder gibt einen anderen wichtigen Grund an

      1. Mein Sohn heiratet (in Frankreich)
      2. In dem Zeitraum hatte ich immer Urlaub
      3. Ich musste letztes mal schon verschieben
      4. Es findet ein Konzert statt in einer anderen Region
      5. Mein Mann bekommt nur in diesem Zeitraum Urlaub
      6. Ich habe schon gebucht

      Viele von den Punkten lassen sich abschmettern mit ersichtlichen Begründungen.
      Hallo,

      wie von samahan und dir schon gesagt, ist nicht jeder Grund einer, der zwingend zum Urlaubsanspruch in genau diesem Zeitraum führen muss. 2. und 6. sind keine Argumente, aber auch 5. ist in meinen Augen zweifelhaft. Warum soll sich dein Betrieb nach dem Betrieb des Mannes richten und nicht andersherum?

      Aber das arbeirsklima wird darunter leiden.
      Möglich - bezogen auf das aktuelle Jahr. Aber noch mehr leidet es, wenn es keine langfristige Lösung gibt und das Hauen und Stechen jedes Jahr aufs Neue beginnt.

      Die Regel ist es darf immer nur ein Kollege in den Urlaub, um den Arbeitsablauf zu gewährleisten.
      ...
      Kein BR.
      Da du die Frage im "Führungskräfte"-Bereich stellst, willst du die Antwort "einen Betriebsrat wählen" möglicherweise nicht hören. Es wäre auch die Frage, ob sich ein neu gewählter BR gleich zu Beginn damit in die Nesseln sitzen will, dass er mit dem AG eine Betriebsvereinbarung zu einem umstrittenen Thema abschließt.

      So bleibt dir aus AG-Sicht meiner Meinung nach fast nur übrig, ein einheitliches und verbindliches Regelwerk per Direktionsrecht (Dienstanweisung) zu erstellen. Dazu gehört neben dem - begründeten - Grundsatz "jeweils nur Eine/r" die Frage, ob innerhalb eines definierten Zeitraums (z.B. bis spätestens 10. Januar) jedes Jahr alle Urlaubswünsche für das beginnende Jahr anzumelden sind und welche Urlaubsgründe (z.B. schulpflichtige Kinder) vorrangig zu behandeln sind. Wer zurückstecken muss, kann z.B. nach einem Punktesystem Bonuspunkte für das Folgejahr bekommen.

      Ob dieses System funktioniert, erweist sich, wenn der/die Erste versucht, einen Urlaubsanspruch vor dem Arbeitsgericht durchzusetzen. Doch so weit werden es wohl die wenigsten kommen lassen.

      Gruß,
      werner
      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
      Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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