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    Kann man im Arbeitsvertrag eine Klausel aufnehmen, dass der AN nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses keine Kunden mit zu seinem neuen Arbeitgeber nehmen darf? Gibt es dafür eine ensprechende Formulierung in den Gesetzen?

  • #2
    AW: Arbeitsvertrag

    Hallo,

    Grundsätzlich ist das Abwerben von Kunden nach einem Arbeitgeberwechsel zulässig (BGH, Az. I ZR 27/0. Oft gibt es in den Verträgen aber so genannte Kundenschutzklauseln. Diese Kundenschutz- oder Mandantenschutzklauseln sollen verhindern, dass der ausgeschiedene Mitarbeiter aktiv Kunden seiner alten Firma abwirbt. Hier müssen scheidende Arbeitnehmer auf die Details achten. Denn: Allgemeine Kundenschutzklauseln, die generell das Abwerben von Kunden verbieten, sind ohne Zahlung einer Karenzentschädigung meist unwirksam. Dennoch müssen Mitarbeiter im Hinblick auf das Thema Kundenschutz Vorsicht walten lassen: So darf ein Arbeitnehmer nicht einfach Kundendaten mitnehmen oder verwenden. Auch das Abwerben von Kunden während des noch bestehenden Arbeitsverhältnisses sollte der Arbeitnehmer unterlassen. In einem konkreten Beispiel hat sich ein Mitarbeiter per Brief von seinen bisherigen Kunden verabschiedet und seine privaten Kontaktdaten mitgeschickt. Dies wurde vom Bundesgerichtshof als wettbewerbswidrig angesehen und der Mitarbeiter zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt (BGH, Az. I ZR 303/01).
    Quelle: Wichtige Klauseln beim Jobwechsel - working@office

    Gruß
    Hubertus

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