Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

13. Monatsgehalt verweigert

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • 13. Monatsgehalt verweigert

    Hallo allerseits,

    folgende Problematik:

    Ein AT-Mitarbeiter erhält durch seinen Arbeitsgeber ein jährliches Fixgehalt, sagen wir 130.000 €, welches laut Arbeitsvertrag in "13 Teilbeträgen" ausbezahlt wird, wobei "der 13 Teilbetrag mit der Zahlung im November" ausbezahlt wird.

    Der Arbeitnehmer hat unterjährig die Beschäftigung aufgenommen, sagen wir zum 1. Juli. Nun meint der Arbeitgeber, dass der Arbeitnehmer im besagten Jahr nur anteilig Anspruch auf das 13. Monatsgehalt hat (5.000 € statt 10.000 €).

    Der Arbeitnehmer reagiert darauf verwirrt: Denn so käme er nach einem Jahr Beschäftigung (d.h. zum 30.6. des Folgejahres) gar nicht auf das vertragliche Fixgehalt von 130.000, sondern nur auf 125.000 €.

    Wer kann zur Klärung beitragen?

  • #2
    AW: 13. Monatsgehalt verweigert

    Zitat von dersebast Beitrag anzeigen
    Ein AT-Mitarbeiter erhält durch seinen Arbeitsgeber ein jährliches Fixgehalt, sagen wir 130.000 €, welches laut Arbeitsvertrag in "13 Teilbeträgen" ausbezahlt wird, wobei "der 13 Teilbetrag mit der Zahlung im November" ausbezahlt wird.

    Der Arbeitnehmer hat unterjährig die Beschäftigung aufgenommen, sagen wir zum 1. Juli. Nun meint der Arbeitgeber, dass der Arbeitnehmer im besagten Jahr nur anteilig Anspruch auf das 13. Monatsgehalt hat (5.000 € statt 10.000 €).

    Der Arbeitnehmer reagiert darauf verwirrt: Denn so käme er nach einem Jahr Beschäftigung (d.h. zum 30.6. des Folgejahres) gar nicht auf das vertragliche Fixgehalt von 130.000, sondern nur auf 125.000 €.
    Hallo,

    wenn du unterjährig auch wieder ausscheidest und der AG dann ebenfalls anteilig das 13. Gehalt zahlt, geht die Rechnung auf. Also im von dir genannten Beispiel 6/12 im November 2015 und - bei Austritt zum 30. Juni 2016 - weitere 6/12 für das Jahr 2016. Das funktioniert ebenso mit einem Austritt beispielsweise zum 30. Juni 2035.

    Wenn in dieser Hinsicht jedoch nichts geregelt ist, könnte das eine Vertragslücke sein, die noch zu klären wäre.

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

    Kommentar


    • #3
      AW: 13. Monatsgehalt verweigert

      Rechnung passt. Es wurde ein Jahresgehalt vereinbart das in 13 Teilen ausbezahlt wird . Von diesen 13 Teilen liegen 6 im 1. Halbjahr und 7 im zweiten.
      Der Angestellte bekommt 65.000. Eigentlich verteilt auf 7 . Der Einfachheit halber 6 mal das gleiche plus 5000 als Rest. Alternativ könnte man auch 65k/7 auszahlen. Wobei dann die Frage schon früher gekommen wäre ;-)

      Kommentar


      • #4
        AW: 13. Monatsgehalt verweigert

        Wenn der Arbeitgeber das so bestimmt hat, dann kann man wenig dagegen machen! Oder steht was Gegenteiliges im Arbeitsvertrag drin?

        Kommentar


        • #5
          AW: 13. Monatsgehalt verweigert

          Zitat von dersebast Beitrag anzeigen

          Der Arbeitnehmer reagiert darauf verwirrt: Denn so käme er nach einem Jahr Beschäftigung (d.h. zum 30.6. des Folgejahres) gar nicht auf das vertragliche Fixgehalt von 130.000, sondern nur auf 125.000 €.

          Wer kann zur Klärung beitragen?
          Dann müsste im Arbeitsvertrag am besten eine Klausel aufgenommen werden, die festlegt, dass bei vorzeitigem Ausscheiden anteilig gezahlt wird, egal in welchem Monat das Ausscheiden erfolgt.
          In Österreich ist das meines Wissens sogar gesetzlicher Standard.

          Kommentar

          Unconfigured Ad Widget

          Einklappen

          Google

          Einklappen
          Lädt...
          X