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Darf mein ehemaliger AG das? Was kann ich tun?

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  • Darf mein ehemaliger AG das? Was kann ich tun?

    Hallo ihr Lieben,

    Zwischen zwei Praktika habe ich 6 Wochen zum überbrücken gehabt und mir gedacht, dass jobben doch das richtige wäre. Also einen ehemaligen AG kontaktiert, mit dem ich bisher bei Arbeit für kurze Zeit gute Erfahrungen gemacht habe.
    Sie waren auch total begeistert, da ich bisher gute Arbeit geleistet habe. Von Anfang an habe ich diese 6 Wochen als Zeitrahmen genannt. In meinem Aushilfenvertrag stand dann als Befristung 'Urlaubsvertretung' drin. Gehalt beträgt Mindestlohn plus Nachtzuschlag (da Arbeitszeiten von ca. 2-6 Uhr waren) aber das war so i.O. für mich. Das so als Rahmenbedingungen.

    Schon zu Beginn habe ich dann festgestellt, dass ich schwanger bin. Da ich nicht der Meinung war, dass mich das einschränkt und es ja nur um 6 Wochen ging habe ich zunächst nichts gesagt. Über die Nachtarbeit an sich habe ich zu dem Zeitpunkt gar nicht nachgedacht.
    Die erste Woche lief auch super. Ich habe gut gearbeitet, wurde mit Lob überschüttet und es ging mir auch gut auf der Arbeit. Nur leider wurde mir in der zweiten Woche ein Bereich zugeteilt, der mich absolut fertig gemacht hat. Ich war jedes Mal um 6 Uhr wenn Schluss war nur noch fertig mit den Nerven und wollte einfach nur noch raus.
    Also habe ich mich etwas belesen und dabei das Nachtarbeitsverbot entdeckt. Also bin ich zu meinem AG gekommen (noch absolut zitternd übrigens von der Arbeit, weil die mich wirklich total an den Rand getrieben hat) und habe ihm von der Schwangerschaft erzählt und dass ich deswegen kürzer treten möchte.
    Seine Reaktion war, dass ihm das absolut nicht passt wegen zu vieler Krankheitsfälle. Schließlich hat er mich nach viel Gerede dazu überredet, dass ich den Rest der Woche (noch zwei Tage) diese Arbeit mache und zur neuen Woche dann den Bereich aus der ersten Woche wieder mache. Mutterschutz war gar kein Thema seinerseits und ich war leider Gottes einfach total aufgerieben.
    Es hat sich dann so ergeben, dass ich am Dienstag der dritten Woche leichte Blutungen nach der Arbeit festgestellt habe und mich sofort krankschreiben lassen (und ab da fast nur gelegen). Dies meinem AG mitgeteilt und auch meine Krankmeldung eingereicht.
    Diese Blutungen dauerten an und ich habe mich eine zweite Woche krankschreiben lassen.
    Eine Bestätigung der Ss wollte meine Fä nicht einfach ausstellen, da alles so auf kippligen Beinen stand und ein BV direkt sowas 'großes' wäre. Aber danach hat der AG erst gefragt, als ich bereits krank geschrieben war. Zuvor war auch das kein Thema.
    Zwei Wochen danach hatte ich eine FG und wurde weiter krankgeschrieben bis zum Ende der Tätigkeit. Ich teilte dies meinem AG dann ebenfalls mit war kam war, dass ich mich nicht unbedingt krankschreiben lassen MÜSSE und mich auch erst wieder melden kann wenn es mir wieder besser geht.

    Jetzt kommen wir zum eigentlichen Kern der Sache:
    Ich habe meine Krankmeldungen immer fristgerecht eingereicht/ eingeworfen.
    Außerdem habe ich mein Stundenblatt eingeworfen. Leider hatte ich bis dahin noch Vertrauen in diesen AG und habe mir zuvor keine Kopie gemacht. Aber ich weiß noch, dass es etwas mehr als 42 Stunden insgesamt waren.
    Zu keiner Zeit wurde schriftlich oder mündlich das Arbeitsverhältnis seitens des AG beendet. Aber von mir wurden stets schriftlich diese 6 Wochen als Zeitrahmen genannt.
    Nun habe ich Ende letzter Woche (der Lohn kam sehr spät, erst am 05. oder so obwohl mein Stundenzettel bereits deutlich früher dort war) auf meinem Kontoauszug gesehen, dass mir lediglich 310 € und ein paar Zerquetschte überwiesen wurden.
    Ich habe mich richtig erschrocken, da das ja nun nicht sein kann. Ich komme halt auch bei 42 h und 310 € auf einen Stundenlohn von unter 8€.
    Auch als Aushilfe müssten sie mir doch eigentlich meinen Lohn fortzahlen, oder liege ich da so falsch? Und auch die Höhe des Lohns ist ja blanker Hohn.

    Zusätzlich dazu kommt, dass bisher keine Gehaltsabrechnung bei MIR gelandet ist. Ich habe heute von meiner Mutter erfahren, dass bei ihr etwas eingegangen ist, was diese Lohnabrechnung sein könnte (geöffnet hat sie die natürlich nicht und ich werde sie morgen erhalten). Als ich das letzte Mal dort gearbeitet habe, habe ich noch dort gewohnt.
    Die neue Adresse war trotzdem bekannt. Und wenn nicht meine eigene Mutter noch in dem Haus wohnen würde, wäre diese Abrechnung ja im Leben nicht mehr bei mir gelandet.
    Das kann doch so auch nicht in Ordnung sein, oder?

    Nun meine Fragen:
    Darf mein AG das so machen?
    Was kann ich genau tun? Und unter welches Recht fällt das?

    Ich habe mir überlegt nochmal alle relevanten schriftlichen Dinge (Krankschreibungen von meiner Ausführung, Arbeitsvertrag, Paragraphen unter denen das läuft, etc.) einzuscannen & zu sammeln und dann als Email (dort geht viel über Mail und ich weiß dass es so ankommt) zu schicken und erstmal freundlich zu sagen, dass da wohl ein paar Fehler passiert sind. Zunächst möchte ich keine zu harten Geschütze ausfahren (Schwiegervater ist Anwalt, etc.).
    Ist das gut so oder nicht?

  • #2
    AW: Darf mein ehemaliger AG das? Was kann ich tun?

    Tut mir leid, dass es so lang geworden ist!

    Kommentar


    • #3
      AW: Darf mein ehemaliger AG das? Was kann ich tun?

      Bei neuen Arbeitsverträgen und in den ersten 4 Wochen muss der Arbeitgeber keine Lohnfortzahlung leisten.

      Da bekommt man krankengeld von der Krankenkasse.

      Kommentar

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