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Leitungskraft wurde suggeriert, dass sie keine mehr sein darf

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  • Leitungskraft wurde suggeriert, dass sie keine mehr sein darf

    Guten Morgen,

    ich habe als Mitarbeitervertreter eine rechtliche Frage, die ich selbst nicht direkt einfach beantworten kann und suche nach Informationsmöglichkeiten , vielleicht werde ich ja hier fündig, folgende Situation:

    Mitarbeiterin A war jahrelang in einer Führungsposition im Unternehmen beschäftigt. Mit Umstrukturierungen, bedingt durch den Umzug in ein grösseres Haus, wurde der Mitarbeiterin A eine Änderung des Arbeitsvertrages vorgelegt. Der Mitarbeiterin A wurde gesagt, dass im Unternehmen nur noch Personen auf der Leitungsposition arbeiten dürfen, die ein abgeschlossenes Studium vorweisen können.

    Es wurde auf diese Mitarbeiterin derartiger Druck ausgeübt, sodass sie schlussendlich mit dieser Information des bedingten Studiums einen Änderungsvertrag unterschrieb. Seitdem wird Mitarbeiterin A nicht mehr als Leitungskraft angesehen, aber immer noch danach bezahlt.

    Diese Situation ereignete sich vor knapp 1,5 Jahren.

    Jetzt kommt heraus, dass in unserem Unternehmen, dass aus ingesamt 9 Tochterunternehmen mit denselben Regeln durchaus Mitarbeiter auf derselben Leitungsposition sitzen, die kein abgeschlossenes Studium aufweisen können.

    Das war der Mitarbeiterin nicht bekannt, da ihr suggeriert wurde, es geht nur noch mit Studium. Um den Job nicht ganz zu verlieren, hat sie widerwillig die Änderung unterzeichnet.

    Wie ist die Situation arbeitsrechtlich zu bewerten? Die Dame führt keine Leitungsaufgaben mehr aus, möchte dies aber gerne da sie dies jahrelang gemacht hat und auch nur hier ihre Erfüllung sieht. Da sie über 60 Jahre alt ist und nur noch 3 Jahre arbeiten "muss" (okay darf :-)), möchte sie nicht einfach so die Flinte ins Korn werfen und sich einen neuen AG suchen.

    Vielleicht bekomm ich ja den ein oder anderen Tip, wie in solchen Situationen zu verfahren sein kann. Macht es Sinn, diese Mitarbeiterin zum Fachanwalt zu senden, weil nicht rechtens mit ihr umgegangen ist? Oder ist sie, wie man so schön sagt, selber Schuld den Vertrag unterschrieben zu haben. Auch wenn er unter falschen Vorzeichen geschlossen wurde?!

    Viele Grüsse und ein dickes Danke schön vorab.

  • #2
    AW: Leitungskraft wurde suggeriert, dass sie keine mehr sein darf

    Die MA hat den geänderten AV unterschrieben. Daher hat sie Anrecht auf das was im AV steht - nicht weniger aber auch nicht mehr.
    Sie hat den AV ja nicht unter Androhung von Gewalt / Zwang unterschriebn.
    Sie müsste Beweisen, dass ihr falsche Tatsachen genannt wurden und das wird ihr nach 1,5 bis 2 wohl kaum gelingen, ausser es läge ein Gesprächsprotokol vor.
    Oder war damals ein Zeuge z.B. der Ma - VErtretung mit bei dem Gespräch.
    wohl eher nicht, weil der dann ja schon eingegriffen hääte, oder?

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    • #3
      AW: Leitungskraft wurde suggeriert, dass sie keine mehr sein darf

      Zitat von Ohadle Beitrag anzeigen
      Die MA hat den geänderten AV unterschrieben. Daher hat sie Anrecht auf das was im AV steht - nicht weniger aber auch nicht mehr.
      Sie hat den AV ja nicht unter Androhung von Gewalt / Zwang unterschriebn.
      Sie müsste Beweisen, dass ihr falsche Tatsachen genannt wurden und das wird ihr nach 1,5 bis 2 wohl kaum gelingen, ausser es läge ein Gesprächsprotokol vor.
      Oder war damals ein Zeuge z.B. der Ma - VErtretung mit bei dem Gespräch.
      wohl eher nicht, weil der dann ja schon eingegriffen hääte, oder?

      Es gibt Zeugen, die das bezeugen würden.

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      • #4
        AW: Leitungskraft wurde suggeriert, dass sie keine mehr sein darf

        Das wird trotzdem schwierig.
        Die AN hat freiwillig einer Vertragsänderung zugestimmt. Das sie es dabei unterlassen hat den Wahrheitsgehalt der Aussagen das AG zu hinterfragen ist auch nur ihr selber zuzurechnen - sie hätte ja auch problemlos vor Unterschrift noch die MAV oder einen Anwalt zu rate ziehen können.

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