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Gehaltsanspruch nach Kündigung

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  • Gehaltsanspruch nach Kündigung

    Hallo,


    ich bin derzeit noch vertraglich bei einer Firma auf 400€-Basis angestellt. Diese ist in diesem Monat in eine andere Stadt umgezogen, sodass mir zum Monatsende gekündigt wurde. Es war also klar, dass ich den halben Monat garnicht mehr arbeiten werden kann (kein Büro mehr vorhanden) und nun frage ich mich, wie das mit der Entlohnung läuft. Bekomme ich dennoch den vollen Monatslohn, ich kann ja prinzipiell nichts dafür, dass dann keine Arbeit mehr für mich da ist, weil die Firma umzieht. Theoretisch könnten Sie mir ja auch noch Homeoffice-Aufgaben oder ähnliches geben, damit ich auf meine Stunden komme. Angeblich soll ich wohl nur die Stunden bezahlt bekommen, die ich dann real im Februar getätigt habe.

    In meinem Vertrag heißt es u.a:
    "(1) Die Arbeitszeit beträgt bezogen auf einen Zeitraum von drei Monaten mindestens 120 Stunden bei einer wöchentlichen Durchschnittsarbeitszeit von mindestens 10 Stunden. Die Mindestarbeitszeit wird über ein Arbeitszeitkonto erfasst und innerhalb des Drei-Monats-Zeitraums ausgeglichen. Der Arbeitnehmer erhält eine monatliche Vergütung auf Basis der wöchentlichen Durchschnittsarbeitszeit von 10 Stunden."

    Wie ist da meine rechtliche Lage? Habe ich dennoch Anspruch auf die 400€ im Februar oder nicht? Ich bin mir da sehr unsicher und dankbar über jede Hilfe

  • #2
    AW: Gehaltsanspruch nach Kündigung

    Zitat von permanent90 Beitrag anzeigen
    ich bin derzeit noch vertraglich bei einer Firma auf 400€-Basis angestellt. Diese ist in diesem Monat in eine andere Stadt umgezogen, sodass mir zum Monatsende gekündigt wurde. Es war also klar, dass ich den halben Monat garnicht mehr arbeiten werden kann (kein Büro mehr vorhanden)
    Hallo,

    was steht denn in deinem Arbeitsvertrag zum Arbeitsort? Möglicherweise muss/darf die Firma dich ja auch nach dem Umzug am neuen Ort einsetzen ...

    und nun frage ich mich, wie das mit der Entlohnung läuft.
    Wenn die Kündigung erst zum Monatsende wirksam wird, musst du dem Grunde nach auch bis dahin bezahlt werden.

    Theoretisch könnten Sie mir ja auch noch Homeoffice-Aufgaben oder ähnliches geben, damit ich auf meine Stunden komme.
    Hast du mit deinem Noch-AG über diese Variante schon gesprochen?

    Angeblich soll ich wohl nur die Stunden bezahlt bekommen, die ich dann real im Februar getätigt habe.

    In meinem Vertrag heißt es u.a:
    "(1) Die Arbeitszeit beträgt bezogen auf einen Zeitraum von drei Monaten mindestens 120 Stunden bei einer wöchentlichen Durchschnittsarbeitszeit von mindestens 10 Stunden. Die Mindestarbeitszeit wird über ein Arbeitszeitkonto erfasst und innerhalb des Drei-Monats-Zeitraums ausgeglichen. Der Arbeitnehmer erhält eine monatliche Vergütung auf Basis der wöchentlichen Durchschnittsarbeitszeit von 10 Stunden."

    Wie ist da meine rechtliche Lage? Habe ich dennoch Anspruch auf die 400€ im Februar oder nicht?
    Meiner Meinung nach sind die durchschnittlichen zehn Stunden pro Woche bis zum Vertragsende zu bezahlen - gegebenenfalls unter Anrechnung von zuvor geleisteten Mehrstunden. Ob das dann in der Summe genau 400 Euro ergibt, weiß ich natürlich nicht.

    Du solltest deinem AG gegenüber auf jeden Fall deine Arbeitskraft ausdrücklich anbieten.

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

    Kommentar


    • #3
      AW: Gehaltsanspruch nach Kündigung

      Zitat von werner h. Beitrag anzeigen
      Hallo,

      was steht denn in deinem Arbeitsvertrag zum Arbeitsort? Möglicherweise muss/darf die Firma dich ja auch nach dem Umzug am neuen Ort einsetzen ...


      Wenn die Kündigung erst zum Monatsende wirksam wird, musst du dem Grunde nach auch bis dahin bezahlt werden.


      Hast du mit deinem Noch-AG über diese Variante schon gesprochen?


      Meiner Meinung nach sind die durchschnittlichen zehn Stunden pro Woche bis zum Vertragsende zu bezahlen - gegebenenfalls unter Anrechnung von zuvor geleisteten Mehrstunden. Ob das dann in der Summe genau 400 Euro ergibt, weiß ich natürlich nicht.

      Du solltest deinem AG gegenüber auf jeden Fall deine Arbeitskraft ausdrücklich anbieten.

      Gruß,
      werner
      Als Arbeitsort ist der bisherige Firmenstandort angegeben, der jetzt nicht mehr besteht. Mit dem AG habe ich leider nicht über eine Regelung gesprochen, jetzt habe ich allerdings ja auch nur noch 5 Tage den Vertrag....

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