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Arbeitsvertrag: Wie verankere ich eine Erhöhung meiner Wochenstunden?

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  • Arbeitsvertrag: Wie verankere ich eine Erhöhung meiner Wochenstunden?

    Guten Tag,

    ich beginne demnächst meinen neuen Job, vorerst aus Budgetgründen (Start-Up, noch ohne Gewinne) in Teilzeit. Ich möchte jedoch sicher gehen, dass ich nicht ein ganzes Jahr lang auf der geringen Stundenzahl sitzen bleibe.

    Mein neuer Chef bat mich, mir eine Formulierung für den Arbeitsvertrag auszudenken, die in etwa so zu verstehen ist:

    Sobald das Unternehmen schwarze Zahlen einfährt (was tatsächlich bald zu erwarten ist), wird meine Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden erhöht, womit auch das monatliche Gehalt prozentual erhöht wird.

    Wie nennt man so eine Klausel? Gibt es das überhaupt? Wie mache ich das wasserdicht?

    Liebe Grüße
    Isabella

  • #2
    AW: Arbeitsvertrag: Wie verankere ich eine Erhöhung meiner Wochenstunden?

    Zitat von Isabella Kat Beitrag anzeigen
    Sobald das Unternehmen schwarze Zahlen einfährt (was tatsächlich bald zu erwarten ist), wird meine Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden erhöht, womit auch das monatliche Gehalt prozentual erhöht wird.
    Das funktioniert nicht. Wie soll denn dieser Zeitpunkt genau bestimmt werden? Sind die "schwarzen Zahlen" bezogen auf ein Monats- oder Jahresergebnis? Wer stellt das fest? Ein Wirtschaftsprüfer?

    Was ginge, wäre eine kalendermäßig festgelegte Frist, z.B. nach einem halben jahr oder nach einem Jahr. "Sicher" geht man damit aber auch nicht, es sei denn es wäre eine unkündbare Stelle. Der AG kann in den ersten 6 Monaten (fast) immer und solange es weniger als 10 Vollzeitbeschäftigte sind auch länger noch ziemlich problemlos kündigen, auch änderungskündigen zur Stundenreduzierung.

    E.D.

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    • #3
      AW: Arbeitsvertrag: Wie verankere ich eine Erhöhung meiner Wochenstunden?

      Zitat von Isabella Kat Beitrag anzeigen
      ..

      Sobald das Unternehmen schwarze Zahlen einfährt (was tatsächlich bald zu erwarten ist), wird meine Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden erhöht, womit auch das monatliche Gehalt prozentual erhöht wird.

      Wie nennt man so eine Klausel? Gibt es das überhaupt? Wie mache ich das wasserdicht?

      Liebe Grüße
      Isabella
      schwierig, wie ED schon sagte. Am einfachsten geht das mit einem fixen Datum.
      Ich würde
      a) einen normalen Vollzeitarbeitsvertrag machen
      b) und dann per Zusatzvereinbarung eine zeitlich befristete Verringerung der Arbeitszeit (mit einem fixen Datum, zB für 3 Monate) einvernehmlich vereinbaren.

      Das hätte den Charme, dass die Zusatzvereinbarung mit dem festen Datum dann endet und der Vollzeitvertrag danach zum Tragen kommt.
      Passt das dann noch nicht, kann man einvernehmlich die Arbeitszeitverringerung verlängern, wenn man möchte.

      .
      bewertet Arbeitgeber auf kununu.de - dann haben andere auch etwas von Euren Erfahrungen.

      Kommentar


      • #4
        AW: Arbeitsvertrag: Wie verankere ich eine Erhöhung meiner Wochenstunden?

        Zitat von Isabella Kat Beitrag anzeigen
        Guten Tag,

        ich beginne demnächst meinen neuen Job, vorerst aus Budgetgründen (Start-Up, noch ohne Gewinne) in Teilzeit. Ich möchte jedoch sicher gehen, dass ich nicht ein ganzes Jahr lang auf der geringen Stundenzahl sitzen bleibe.

        Mein neuer Chef bat mich, mir eine Formulierung für den Arbeitsvertrag auszudenken, die in etwa so zu verstehen ist:

        Sobald das Unternehmen schwarze Zahlen einfährt (was tatsächlich bald zu erwarten ist), wird meine Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden erhöht, womit auch das monatliche Gehalt prozentual erhöht wird.

        Wie nennt man so eine Klausel? Gibt es das überhaupt? Wie mache ich das wasserdicht?

        Liebe Grüße
        Isabella
        Hallo Isabella,

        welchen Einfluss hast du auf die Zahlen?
        Weis du was schwarze Zahlen sind? bei meinem Arbeitgeber ist das simpel, er plan einen gewinn je Mitarbeiter von 10.000€, schaft er nur 9.000€ gewinn je Mitarbeiter sind das rote zahlen, schaft er aber 10.001 €und mehr sind das schwarze zahlen. Un d das bei ca. 1000 Beschäftigten.

        Da aber das Ziel eines jeden Betriebes keine Gewinne zu machen, damit keine Steuern gezahlt werden müssen, sondern lieber die vermeindlichen gewinne neu zu Investieren (z.B. im Ausland) und damit nie schwarze zahlen zu haben, wird nie was aus deiner AZ-Erhöhung.

        Ich würde den AV anders formulieren, der Weg von teilzeit zur Vollzeit, in Stufen abhängig von der Laufzeit des AV
        ersten 6 Monate 50% (3 Tage a 8 Stunden)
        nächsten 3 Monate 66% (4 Tage a 8 Stunden)
        nächsten 3 Monate 80% (5 Tage a 8 Stunden)

        und dann nach einem Jahr Übergang in VZ

        Sollte der Start-up bis dahin nicht laufen brauchst du eh einen neuen Job.. weil dann läuft der nie.


        Gruß
        meistermacher

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