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Kündigung - Urlaub und Minusstunden

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  • Kündigung - Urlaub und Minusstunden

    Hallo,
    meinem Sohn wurde zum 31.03. gekündigt.
    Er wurde mit sofortiger Wirkung von der Arbeit freigestellt, dafür werden seine restlichen Urlaubstage angerechnet.
    Da er aber betriebsbedingt (nicht eigenes Verschulden) noch 40 Minus-Stunden hat, sollen ihm die vom letzten Gehalt abgezogen werden.
    Die Minus-Stunden sind dadurch entstanden, dass die Schichtzeiten so gelegt sind, dass jeden Tag eine halbe Stunde zu wenig gearbeitet wird. Darauf hat er keinen Einfluss. Bei Gelegenheit werden diese Stunden durch eine Zusatzschicht (bei Urlaub oder Krankheit von Kollegen) abgebaut.
    Ist das rechtens?
    Die Freistellung hat er sich nicht ausgesucht - das wurde so entschieden. Er wäre auch noch den Rest der Zeit arbeiten gegangen und hätte die Minus-Stunden mit den Urlaubstagen verrechnet - aber er wurde gar nicht gefragt.
    Kann man da was machen?

    Viele Grüße
    Steffi

  • #2
    AW: Kündigung - Urlaub und Minusstunden

    Zitat von DIffets Beitrag anzeigen
    Hallo,
    meinem Sohn wurde zum 31.03. gekündigt.
    Er wurde mit sofortiger Wirkung von der Arbeit freigestellt, dafür werden seine restlichen Urlaubstage angerechnet.
    Da er aber betriebsbedingt (nicht eigenes Verschulden) noch 40 Minus-Stunden hat, sollen ihm die vom letzten Gehalt abgezogen werden.
    Die Minus-Stunden sind dadurch entstanden, dass die Schichtzeiten so gelegt sind, dass jeden Tag eine halbe Stunde zu wenig gearbeitet wird. Darauf hat er keinen Einfluss. Bei Gelegenheit werden diese Stunden durch eine Zusatzschicht (bei Urlaub oder Krankheit von Kollegen) abgebaut.
    Ist das rechtens?
    Die Freistellung hat er sich nicht ausgesucht - das wurde so entschieden. Er wäre auch noch den Rest der Zeit arbeiten gegangen und hätte die Minus-Stunden mit den Urlaubstagen verrechnet - aber er wurde gar nicht gefragt.
    Kann man da was machen?

    Viele Grüße
    Steffi
    Hallo Steffi,
    wenn die Minusstunden betriebsbedingt entstanden sind, können auch keine Minusstunden entstehen,ergo auch kein Abbau. Man könnte diese "Minusstunden" die ja keine sind einklagen. Nebenbei Urlaub dient der Erholung und nicht zum Abbau von "Minusstunden".Betriebsra t vorhanden?
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      AW: Kündigung - Urlaub und Minusstunden

      Das hängt von den genauen Regelungen im Arbeitsvertrag, Tarifvertrag und in Betriebsvereinbarungen zur Arbeitszeit ab.

      Bei einer festgelegten Arbeitszeit, die in jeder einzelnen Woche gilt (also nicht nur "im Durchschnitt" o.*.) wäre es Annnahmeverzug des Arbeitgebers. Aber es gibt auch viele andere Arbeitszeitmodelle.

      E.D.

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      • #4
        AW: Kündigung - Urlaub und Minusstunden

        Hallo Fußballsend,
        vielen Dank für deine Antwort.
        Was soll das bedeuten: "ergo kein Abbau"?
        Er hätte also gar keine Zusatzschichten machen müssen um die Minusstunden abzubauen?
        Was meinst du mit einklagen? Wer soll was einklagen?
        Betriebsrat ist vorhanden - ebenso ein Tarifvertrag und eine Betriebsvereinbarung oder wie sich das nennt. Wir versuchen gerade, da Einsicht zu erhalten ...

        Viele Grüße
        Steffi

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        • #5
          AW: Kündigung - Urlaub und Minusstunden

          Hallo E.D.,
          vielen Dank für deine Antwort.
          Im Arbeitsvertrag steht unter anderem:
          Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 38 Stunden (Vollzeit). Die Arbeitszeit kann nach den jeweils gültigen tariflichen Bestimmungen geändert werden.
          ...
          ...
          Im Übrigen finden auf das Arbeitsverhältnis die Bestimmungen der jeweils gültigen Tarifverträge ... und die Betriebsvereinbarungen, insbesondere die ... Arbeitsordnung Anwendung.

          Die Tarifverträge und die Betriebsvereinbarungen liegen uns leider nicht vor. Wir haben versucht, Einsicht zu erlangen, wurden aber auf Montag vertröstet.

          Viele Grüße
          Steffi

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          • #6
            AW: Kündigung - Urlaub und Minusstunden

            Hallo Diffets

            Wenn der AG deinen Sohn endgültig freigestellt hat, kann er die Minusstunden vergessen, also kein Lohnabzug.

            Der Urlaub kann wahrscheinlich mit der Freistellung verrechnet werden.

            Die Zusatzschichten konnten verlangt werden wenn sonst nichts dagegen spricht.

            Das ist nur meine Ansicht, weil ja nicht alle Fakten bekannt sind.

            Gruß ROJO

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            • #7
              AW: Kündigung - Urlaub und Minusstunden

              Hallo Rojo,
              danke für deine Antwort.
              Welche Fakten fehlen dir denn?
              Die Inhalte aus Tarifvertrag und Betriebsvereinbarung? Oder noch was anderes?
              Viele Grüße
              Steffi

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              • #8
                AW: Kündigung - Urlaub und Minusstunden

                Zitat von DIffets Beitrag anzeigen
                Hallo Rojo,
                danke für deine Antwort.
                Welche Fakten fehlen dir denn?
                Die Inhalte aus Tarifvertrag und Betriebsvereinbarung? Oder noch was anderes?
                Viele Grüße
                Steffi

                im Prinzip muss man alle Regelungen kennen, die auf das Thema Arbeitszeitkonto anzuwenden sind.
                Tarifvertrag, Betriebsvereinbarungen... usw.

                Tarifverträge regeln üblicherweise auch, was mit einem negativen Zeitsaldo bei Austritt geschieht. Meist unterschiedlich, ob der Arbeitnehmer oder der Arbeitgeber kündigt..... das ist also ein wenig vielschichtig.

                Die regeln meist auch, ob man freistellen darf, und was wie verrechnet werden kann.
                Wobei Urlaub etwas anderes ist als Plus/oder Minusstunden.

                Besorgt euch die Texte... und lest das gemeinsam mit jemanden, der sich auskennt.
                bewertet Arbeitgeber auf kununu.de - dann haben andere auch etwas von Euren Erfahrungen.

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                • #9
                  AW: Kündigung - Urlaub und Minusstunden

                  Zitat von DIffets Beitrag anzeigen
                  Hallo Rojo,
                  danke für deine Antwort.
                  Welche Fakten fehlen dir denn?
                  Die Inhalte aus Tarifvertrag und Betriebsvereinbarung? Oder noch was anderes?
                  Viele Grüße
                  Steffi
                  Betriebsvereinbarungen müssen im Betrieb aushängen.
                  Gruß FS
                  In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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                  • #10
                    AW: Kündigung - Urlaub und Minusstunden

                    Wie lange war der AN dort beschäftigt? Da es einen BR gibt, gehe ich mal von einer AN-zahl >10 aus - richtig?
                    Wann ist die Kündigung zugegangen?

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                    • #11
                      AW: Kündigung - Urlaub und Minusstunden

                      Arbeitsbeginn war der 01.10.2014 - also weniger als 6 Monate.
                      AN Zahl ist weit höher als 10, ja.
                      Die Kündigung ist noch nicht zugegangen - es steht noch die Entscheidung aus, ob sie im gegenseitigen Einvernehmen oder einseitig erfolgen soll. Die Entscheidung muss mein Sohn noch fällen.

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                      • #12
                        AW: Kündigung - Urlaub und Minusstunden

                        Hallo

                        Was hat deine Frage am Anfang noch mit deinem jetzigen Beitrag zu tun ?
                        Wenn die Kündigung noch nicht zugegangen ist besteht auch noch keine Kündigung. (Schriftliche Kündigung)
                        Also am Montag ab zur Arbeit.
                        Gegenseitiges Einvernehmen ist keine Kündigung sondern ein Aufhebungsvertrag.
                        Was ist einseitig ?
                        Heißt das dein Sohn soll kündigen ? (Auf keinen Fall )

                        Das alles habe ich in meinem Beitrag gemeint " weil nicht alle Fakten bekannt sind"

                        Gruß ROJO

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                        • #13
                          AW: Kündigung - Urlaub und Minusstunden

                          Zitat von ROJO Beitrag anzeigen
                          Hallo

                          Was hat deine Frage am Anfang noch mit deinem jetzigen Beitrag zu tun ?
                          Was meinst du damit?

                          Der Arbeitgeber wartet noch auf die Entscheidung meines Sohnes, ob er (also der AG) kündigen soll oder ob er mit einem Aufhebungsvertrag einverstanden wäre.
                          Er soll auf Arbeit gehen? Er ist doch aber freigestellt!?
                          Er war ja auch schon 3 Tage nicht auf Arbeit ...

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Kündigung - Urlaub und Minusstunden

                            Zitat von DIffets Beitrag anzeigen
                            Arbeitsbeginn war der 01.10.2014 - also weniger als 6 Monate.
                            AN Zahl ist weit höher als 10, ja.
                            Die Kündigung ist noch nicht zugegangen - es steht noch die Entscheidung aus, ob sie im gegenseitigen Einvernehmen oder einseitig erfolgen soll. Die Entscheidung muss mein Sohn noch fällen.
                            Also besteht bis zum 31.3. noch kein Kündigungsschutz, das ist schlecht.

                            Der Arbeitgeber wartet noch auf die Entscheidung meines Sohnes, ob er (also der AG) kündigen soll oder ob er mit einem Aufhebungsvertrag einverstanden wäre.
                            An Stelle des gekündigten AN gibt es da normalerweise nichts zu überlegen, löst doch die Unterschrift unter einen Aufhebungsvertrag regemässig eine Sperrzeit beim ALG aus.

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                            • #15
                              AW: Kündigung - Urlaub und Minusstunden

                              Zitat von filter Beitrag anzeigen
                              Also besteht bis zum 31.3. noch kein Kündigungsschutz, das ist schlecht.
                              Genau. Das ist uns schon klar.
                              Die Frage war ja vor allem, ob das mit den Minusstunden rechtens ist. Dass wir gegen die Kündigung nichts machen können, wissen wir.


                              Zitat von filter Beitrag anzeigen
                              An Stelle des gekündigten AN gibt es da normalerweise nichts zu überlegen, löst doch die Unterschrift unter einen Aufhebungsvertrag regemässig eine Sperrzeit beim ALG aus.
                              Leider hat er ohnehin keinen Anspruch auf ALG, da er vor diesem halben Jahr eine schulische (keine betriebliche) Ausbildung gemacht hat - er hat also erst ein halbes Jahr eingezahlt ...

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