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Freistellung wegen Auswahlgespräch - Schulleiter droht mit Abmahnung

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  • Freistellung wegen Auswahlgespräch - Schulleiter droht mit Abmahnung

    Hallo zusammen!
    Folgendes Problem:
    Ich bin Grundschullehrerin und arbeite zur Zeit an einer privaten Sekundarschule, habe dort eine Planstelle. Ich möchte aber unbedingt eine Stelle im Primarbereich bekommen, also bewerbe ich mich jedes halbe Jahr, wenn schulscharfe Stellen im öffentlichen Dienst ausgeschrieben sind. So auch im Moment. Ich hatte nun schon diverse Vorstellungsgespräche und bin dann mit meinem Schulleiter aneinandergeraten, da dieser mir keine Freistellung für Gespräche, die innerhalb meiner Dienstzeit liegen, geben möchte. Wie ja bekannt sein sollte, lassen sich Auswahlgespräche idR nicht auf einen anderen Termin legen. Nun habe ich morgen noch einen einzigen Termin, der in der Zeit des Nachmittagsunterrichts liegt (mein letzter Hoffnungsschimmer...). Ich habe die Vertretung mit Kollegen geregelt und im Sinne der Dienstzeitverschiebung eine entsprechende Nacharbeit angeboten. Dann der Hammer seitens meines Schulleiters; Zitat aus der eMail: "... erhalten Sie am 15.12. keine Freistellung. Sollten Sie dennoch fehlen, müssen Sie mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen."
    Ich werde diesen Gesprächstermin definitiv nicht sausen lassen. Aber was kann er mir wirklich rechtlich? Alle, mit denen ich sprechen, sagen, es sei nicht rechtens, aber ich finde keinen Beleg bzw. das entsprechende Gesetz. Wer kennt sich aus und kann mir weiterhelfen? Habe ich gute Chancen, im Fall der Fälle rechtlich gegen eine Abmahnung vorzugehen?
    Danke für schnelle Antworten und Grüße!

  • #2
    AW: Freistellung wegen Auswahlgespräch - Schulleiter droht mit Abmahnung

    Hallo,

    wenn ich das richtig verstehe ist dein Arbeitgeber diese Privatschule (nicht das Land oder die Stadt).
    Du bist Arbeitnehmer und keine
    Beamtin?

    Dann steht dir leider rein rechtlich keine Freistellung zur Stellensuche zu. Die stünde dir nur zu wenn du gekündigt bist oder wenn eine Befristung bald ausliefe. :-(

    Der AG könnte abmahnen und im Wiederholungsfalle kündigen.

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    • #3
      AW: Freistellung wegen Auswahlgespräch - Schulleiter droht mit Abmahnung

      Also, ich bin im beamtenähnlichen Dienstverhältnis. Formal und rechtlichist es dem Beamtenverhältnis im öD angeglichen.
      Wenn es rechtlich wirklich so sein sollte, hätte ich ja-wenn ich den ehrlichen Weg beibehalte-so gut wie nie die Chance, zu Auswahlgesprächen zu gehen. Bliebe also nur noch krank melden, wenn der nächste Termin kommt.
      Das kann es doch echt nicht sein!

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      • #4
        AW: Freistellung wegen Auswahlgespräch - Schulleiter droht mit Abmahnung

        Zitat von Kasmodiaa Beitrag anzeigen
        Also, ich bin im beamtenähnlichen Dienstverhältnis. Formal und rechtlichist es dem Beamtenverhältnis im öD angeglichen.
        Wenn es rechtlich wirklich so sein sollte, hätte ich ja-wenn ich den ehrlichen Weg beibehalte-so gut wie nie die Chance, zu Auswahlgesprächen zu gehen. Bliebe also nur noch krank melden, wenn der nächste Termin kommt.
        Das kann es doch echt nicht sein!

        Mit beamtenähnlichem Dienstverhältnis kann ich leider nichts anfangen. Keine Ahnung was da die Rechtsgrundlage ist.

        Bei Arbeitnehmern ist es so, wenn der AG sie nicht freistellt für Vorstellungstermine, bzw. Urlaub verweigert, muss man die Termine halt irgendwo in die Freizeit legen. Sich Krankschreiben lassen ist Betrug.

        Wie das in deinem Fall ist, s.o. keine Ahnung. Mit Arbeitsrecht hat das leider nichts zu tun.

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        • #5
          AW: Freistellung wegen Auswahlgespräch - Schulleiter droht mit Abmahnung

          Genau - krank schreiben lassen wäre Betrug. Welche Möglichkeit hat man dann aber, ein Auswahlgespräch wahrzunehmen, wenn sich dieses nicht in die Freizeit verschieben lässt? Weiß irgendjemand, wie das an öffentlichen Schulen geregelt ist?

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          • #6
            AW: Freistellung wegen Auswahlgespräch - Schulleiter droht mit Abmahnung

            Das Gesetz hält Deine vertragliche Pflicht zur Arbeit für wichtiger als Dein persönliches Interesse eine andere Arbeit zu finden. Nur da wo es absehbar ist, dass Du Deine jetzige Arbeit nicht fortgesetzt wird folgt aus der Führsorgepflicht und dem BGB der Freistellungsanspruch.

            Du kannst da nur mit dem potentiellen Arbeitgeber hinsichtlich des Termins verhandeln und mit dem aktuellen ob er unter gewissen Umständen nicht doch Freistellung gewährt.

            P.S. Ggf. muss man noch schauen ob es dem Kirchenrecht (ich vermute mal darauf basiert Deine Beamtenähnlicher Status) noch etwas ergänzendes folgt.

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            • #7
              AW: Freistellung wegen Auswahlgespräch - Schulleiter droht mit Abmahnung

              Danke für eure Antworten. Es ist tatsächlich eine Zwickmühle. Habe eben mit dem Personalrat telefoniert.

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