Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

    Hallo zusammen,

    ich hoffe, das hier ist das richtige Forum für mein Anliegen.

    Um mich kurz vorzustellen: Ich bin 34 Jahre alt , habe eine fundierte Lean SixSigma-Ausbildung und bin in einem Unternehmen der Baubranche angestellt. Ich betreue dort seit ca. 2 Jahren als Beauftragter für KVP das Thema Lean Production für unsere Inlandsstandorte.

    Der BR-Vorsitzende eines unserer Standorte ist ein "offener Gegner" des KVP. Ohne das direkt belegen zu können weiß ich, dass er auch unsere Mitarbeiter direkt dazu animiert, dieses Thema zu blockieren und dass er damit allgemein eine negative Stimmung verbreitet.

    Zudem ist unsere mittlere bis untere Führungsebene (Werkleiter / Meisterebene) bei diesem sensiblen Thema nicht wirklich hochmotiviert und trägt wenig zum Aufbau bzw. zum Erhalt einer "KVP-Kultur" bei.

    Meine persönliche Arbeit (die leider nur punktuell wirkt), das heißt die Durchführung von Workshops und die Planung und Koordinierung von einzelnen KVP-Maßnahmen, erzielte bisher gute Ergebnisse und ein durchweg positives Feedback - seitens der Führungskräfte und auch seitens der Mitarbeiter, die mit mir gemeinsam an Aktionen teilnahmen. Was aber nichts an der generell extrem negativen Einstellung des BR geändert hat. Die Versuche, den BR aktiv einzubinden, sind von wenig Erfolg gekrönt.

    Nun zum Punkt! Auf de letzten Betriebsversammlung, in Anwesenheit des CEO wurde vom Betriebsrat vor dem versammelten Personal...

    1) ...behauptet, dass "wahrscheinlich 98% der Belegschaft" mit der KVP-Durchführung - so wie sie ist - extrem unzufrieden sind. (ohne Erhebung, einfach eine an den Haaren herbeigezogene Behauptung)
    2) ...es wurde ein sehr plakatives Szenario beschrieben, welches in dieser Form weder vorgekommen ist, noch in dieser Form überhaupt möglich ist. Hier wurden einfach mehrere Falschaussagen, gepaart mit völliger Unkenntnis der betrieblichen Abläufe zum Thema KVP aneinandergereiht, mit dem Ziel ein Beispiel für das angebliche komplette Versagen unseres betrieblichen Prozesses (KVP) zu geben. Das ganze wurde so theatralisch vorgetragen, dass ich es fast selbst geglaubt hätte...

    Was sind nun meine Probleme damit:

    Ich habe als KVP-Verantwortlicher zwar keine Mitarbeiter-Verantwortung (bin auch nur Tarifangestellter), fungiere als einziger interner Berater und auch einziger Fachmann aber quasi als "allgegenwärtiger Prozesseigner des KVP" in der Firma. Das heißt, jede KVP-Aktion wird von der Führungsmannschaft und einem Großteil der Mitarbeiter direkt mit mir assoziiert (Auch wenn die Verantwortung der KVP-Umsetzung an ganz anderen Stellen festgemacht ist.) Dementsprechend wird diese Aussage des Betriebsrats auch direkt mit mir als Person in Zusammenhang gebracht.

    Wenn der BR also behauptet, dass 98% der Mitarbeiter unzufrieden sind, dann könnte das bis hoch zur Geschäftsführung eine Aussage sein, die die Qualität meiner Arbeit extrem in Frage stellt. (Dazu müsst ihr wissen, dass KVP bei uns einen eigenen Namen hat, der gleichzeitig auch zu meinem Spitznamen geworden ist...) Der Werkleiter, der nach dem BR gesprochen hat, hat an dem Tag übrigens keine Richtigstellung vorgenommen. Als ich ihm das heute vorgeworfen habe, hat er nur gemeint, er wollte keine "Unruhe reinbringen". Generell sieht er es aber "auch so wie ich"... >

    Ich befürchte jetzt wirklich einen (versteckten) Karriereknick für mich. Ich kenne meine Vorgesetzten genau genug um zu ahnen, dass diese froh sein werden, wenn sie automatisch einen Sündenbock geliefert bekommen. Weil sie zwar mit meiner Arbeit richtig zufrieden sind, sich jetzt aber auch vorm GF verantworten müssen...

    Ich fühle mich diffamiert und gemobbt. Keine Ahnung, ob das unter den Voraussetzungen (direkter Bezug eines Prozesses oder einer Abteilung auf nur einen Mitarbeiter) schon "Rufmord" durch den Betriebsrat ist...

    Fakt ist, dass sich Teile des BR gern dem lästigen Thema KVP und Prozessoptimierern wie mir entledigen würden. Es könnten ja Leute wegoptimiert werden...

    Ich bin nur noch verzweifelt und weiß nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Ich wurde bloßgestellt vor meinen Kollegen und vor dem Geschäftsführer. Bis letzte Woche hat mir meine Arbeit richtig Spaß gemacht, jetzt habe ich gedanklich eigentlich schon gekündigt.

    Ich bin über jeden Tipp dankbar. Ist so ein Verhalten des BR zulässig? Wie kann ich mich konkret dagegen wehren? Wie kann ich hier ein "System dahinter" nachweisen?

    Wünsche allen einen schönen Abend!
    tp

  • #2
    AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

    Die Frage ist (unter anderen) wie du dir überhaupt eine Zukunft von dir und dem Projekt dort vorstellen kannst.

    Letztlich wird hier keiner beurteilen können, wie das Verhalten des BRs zu werten ist. Allerdings glaub ich, du hast Null Chancen wenn du jetzt gegen den BRV einen Kleinkrieg anfängst, das kannst du nur verlieren.

    Bedenklich finde ich halt, von Geschäftsleitungsseite her, dass du allein mit dem ganzen Projekt betraut bist (mag auch mit der Größe der Firma zu sammen hängen) aber das scheint doch auch von GL Seite her nicht wirklich Druck und Wille zum Erfolg dahinter zu sein.

    Also wie gesagt überleg dir wie es für dich weiter gehen kann.

    Entweder du machst einfach eher mal weiter wie bisher, bereitest aber den Absprung vor. Also Bewerbungen schreiben und schauen, dass man woanders unterkommt.

    Oder du versuchst betriebsintern von dem Projekt weg zu kommen.

    Bzw. du sprichst deien Vorgesetzten nochmal direkt an, auch mit der Zahl 98 % Unzufriedener und fragst einfach letztlich relativ offen, wie er sich den Fortgang des Projekts vorstellt und welche Ziel er ganz konkret mit dem Projekt noch verbindet. Welche Meilensteine sollen 2015 erreicht werden und was wenn nicht.
    Gerade der Jahreswechsel lädt ja da auch nochmal dazu ein, einfach mal grundsätzlich über das Projekt zu sprechen.

    Also das sind ein paar Ideen, vielleicht kommt von anderen noch mehr.


    Ansonsten, man verliert mal im Leben und man gewinnt mal. Ich würde das letztlich auch nicht zu persönlich nehmen. Dass du letztlich die Zielscheibe bist, dafür kannst du nichts. Das Projekt wurde sicher vor deiner Einstellung zwischen GL und BR kontrovers diskutiert und du bist da zwischen die Fronten der Alphamännchen geraten. Das ist nicht deine Schuld. Nimms echt nicht persönlich. Schau aber jetzt dass du da sauber raus kommst und da bringen Dinge wie: Ich zeig den wg. Rufmord an, oder was auf dem Niveau garnichts!!!

    Nimms wie ein Profi!

    Kommentar


    • #3
      AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

      Eine kleine Legende würde Deinem Aufsatz gut tun. Oder weiss hier jeder was KVP bedeutet?

      Kommentar


      • #4
        AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

        Zitat von filter Beitrag anzeigen
        Eine kleine Legende würde Deinem Aufsatz gut tun. Oder weiss hier jeder was KVP bedeutet?
        Ist ja auch egal. Ein Projekt, dass der BR nicht will

        Kommentar


        • #5
          AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

          Fakt ist, dass sich Teile des BR gern dem lästigen Thema KVP und Prozessoptimierern wie mir entledigen würden. Es könnten ja Leute wegoptimiert werden...
          Das ist doch nicht so schlimm, wenn Leute weg optimiert werden. Für die findet sich bestimmt eine Anschlussverwendung. Wenn nicht hier, dann sicherlich bei einem anderen AG.
          Wenns aus Japan und auch noch von Toyota kommt, dann ist es auf jeden Fall ganz toll.


          @topa1980

          Dein Problem ist nicht der BR. Dein Problem sind die "Führungskräfte" mit den gelben, grünen und schwarzen Gürteln.

          Kommentar


          • #6
            AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

            Das ganze Problem kann man auch schon in Wikipedia nachlesen:
            Voraussetzung ist der Wille der Geschäftsführung, Ergebnisse aus dem KVP unmittelbar umzusetzen, sowie die KVP-Teams selbst zur direkten Umsetzung ihrer Ideen zu ermächtigen und dazu die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen.
            Ausbleibende oder schleppende Umsetzung lässt die Motivation der Mitarbeiter zum Mitmachen rasch erlahmen. Falls eine Umsetzung in Einzelfällen nicht möglich ist, muss dies den Mitarbeitern nachvollziehbar begründet werden. Notwendig ist auch eine Unternehmenskultur, in der die Ideen der Mitarbeiter und Teamarbeit ausdrücklich erwünscht sind und die Mitarbeiter dafür wirksam Unterstützung und öffentlich Anerkennung erhalten. Ebenso ist eine entsprechend konstruktive Mitwirkung des Betriebsrates erforderlich, und dies nicht nur soweit mitbestimmungspflichtige Sachverhalte berührt sind.
            Also das Projekt ist tot in dem Betrieb. Von Seiten BR und GF.

            Kommentar


            • #7
              AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

              Danke für die vielen und auch hilfreichen Antworten. Und sorry für den "Aufsatz".

              Zur Legende: KVP heißt "kontinuierlicher Verbesserungsprozess" und hat nichts anderes zum Ziel als letztendlich Gewinnsteigerung durch konsequente (auch mitarbeitergetriebene) Rationalisierung.

              Der mit dem Black Belt bin ich. Und ja, einen einzigen Belt auf ca. 350 Mitarbeiter loszulassen zeugt nicht von Konsequenz.

              Ich denke nicht, dass das "Projekt" bei uns tot ist, vielmehr hat es nie so richtig gelebt. Zumindest habe ich aber bisher alles mögliche getan, damit es nach Einführung zumindest nicht ganz verschwindet.

              Eigentlich hat mich bis jetzt nur der letzte Funken Hoffnung in der Firma gehalten. Ich hab mir da über 10 Jahre was aufgebaut und mich immer gefreut, was verändern zu können.

              Ja, vielleicht ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt zu gehen. KVP ist gerade Nr.1-Thema überall und überfährt alle restlos (weil die wichtigen Leute nicht mal bei Wikipedia nachgelesen haben). Und ich bin mir relativ sicher, dass jetzt gerade der "break even" stattfindet, ab dem es nur noch Berg ab geht.

              Dann trotzdem noch einmal ganz nüchtern die zwei Fragen:

              a) Ist das Vorgehen des BR sauber oder angreifbar?
              b) Wären mögliche "Veränderungen" mir gegenüber, die jetzt ggf. stattfinden, unter den oben geschilderten Voraussetzungen sauber oder ebenfalls angreifbar.

              Wenn ich gehe, dann nicht ohne Kollateralschäden!

              Kommentar


              • #8
                AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

                Zitat von topa1980 Beitrag anzeigen
                a) Ist das Vorgehen des BR sauber oder angreifbar?
                Ich vermute mal er hat deinen Namen nicht genannt. Dann zweiteres nicht.

                Kommentar


                • #9
                  AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

                  Wird denn in der Lean SixSigma-Ausbildung das Thema BR gar nicht angeschnitten?

                  Zur Legende: KVP heißt "kontinuierlicher Verbesserungsprozess" und hat nichts anderes zum Ziel als letztendlich Gewinnsteigerung durch konsequente (auch mitarbeitergetriebene) Rationalisierung.

                  Danke für die Aufklärung. Ich kenne diese Managementmethode nicht, frag mich aber gerade naiverweise, welchen Vorteil haben die gewöhnlichen Mitarbeiter, wenn sie an dem Prozess teilnehmen? Das eine hohe Gewinnsteigerung für den AG toll ist, brauchen ist jedm klar. Aber was hat der AN davon
                  Ist das auch Thema bei Six Sigma bzw. gibt da antworten darauf?

                  Letztlich ist wahrscheinlich weniger ein arbeitsrechtliches Problem.

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

                    Zitat von topa1980 Beitrag anzeigen
                    Dann trotzdem noch einmal ganz nüchtern die zwei Fragen:

                    a) Ist das Vorgehen des BR sauber oder angreifbar?
                    b) Wären mögliche "Veränderungen" mir gegenüber, die jetzt ggf. stattfinden, unter den oben geschilderten Voraussetzungen sauber oder ebenfalls angreifbar.

                    Wenn ich gehe, dann nicht ohne Kollateralschäden!
                    Prozessoptimierungsthemen ... (egal wie sie heißen) werden gerne als "Gefahr" für Belegschaften verstanden,
                    schlicht und ergreifend, weil regelmäßig zu "Verschlankungen" der Personalstärke führen.
                    Von daher wirst du mit dem Aufgabenfeld in kaum einem Unternehmen von den Mitarbeitern geliebt werden.
                    Damit musst du umgehen lernen. Oft sind solche Themen externen Beratern anvertraut, die das durchziehen und dann wieder abziehen.

                    Die Frage für Dich ist, ob das Management wirklich hinter dir steht., oder ob sie dich mit unbequemen Themn allein im Regen stehen lassen.
                    bewertet Arbeitgeber auf kununu.de - dann haben andere auch etwas von Euren Erfahrungen.

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

                      Zitat von topa1980 Beitrag anzeigen
                      Ich bin nur noch verzweifelt und weiß nicht, wie ich weiter vorgehen soll.
                      Das ist keine besonders gute Voraussetzung, wenn man in einem Betrieb die Abläufe verändern will.

                      If you can't stand the heat get out of the kitchen

                      Lernt man in dieser Qualifizierung denn nicht, dass bei so einem Projekt mit Widerständen zu rechnen ist? Wer alles optimieren will, teilt damit anderen - auf allen Ebenen - mit, dass sie bisher alles, vieles oder einiges falsch machen und er es besser weiß. Egal ob das stimmt oder nicht, man darf nicht unbedingt erwarten damit nur auf begeisterte Zustimmung zu stoßen. Und das noch weniger, wenn "lean" so verstanden wird, dass der Adressat befürchtet er würde als überflüssig eingeschätzt.

                      Und es gehört zu den Aufgaben eines Betriebsrates, bei einer geplanten Veränderung die Interessen der Arbeitnehmer zu wahren. Ob der BR es hier falsch oder richtig beurteilt, sei dahin gestellt. Wer aber so ein Projekt vertreten soll, muss da durch. Aber auch Leute aus dem Management sind nicht so einfach davon zu überzeugen, dass ihre gewohnte Arbeitsweise völlig falsch ist.

                      Es hat schon seinen Grund, warum viele Unternehmen da lieber auf externe Berater setzen. Die kommen, verbreiten Angst und Schrecken, haben Erfolg oder auch nicht, und sind dann aber wieder weg.

                      E.D.

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

                        Zitat von filter Beitrag anzeigen
                        Wird denn in der Lean SixSigma-Ausbildung das Thema BR gar nicht angeschnitten?




                        Danke für die Aufklärung. Ich kenne diese Managementmethode nicht, frag mich aber gerade naiverweise, welchen Vorteil haben die gewöhnlichen Mitarbeiter, wenn sie an dem Prozess teilnehmen? Das eine hohe Gewinnsteigerung für den AG toll ist, brauchen ist jedm klar. Aber was hat der AN davon
                        Der Mitarbeiter hat davon, dass die Firma weiterhin wettbewerbsfähig produzieren kann und die Produktion nicht irgend wo anders hin verlagert wo es billiger ist.

                        Dass man die Prozess immer weiter verbessern muss, dürfte auch von Gewerkschaften kaum bezweifelt werden, zumal sich Lohnsteigerungen zum großen Teil aus der Erhöhung der Produktivität ergeben, selbst für Gewerkschaften-

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

                          Zitat von Betsy Beitrag anzeigen
                          Prozessoptimierungsthemen ... (egal wie sie heißen) werden gerne als "Gefahr" für Belegschaften verstanden,
                          schlicht und ergreifend, weil regelmäßig zu "Verschlankungen" der Personalstärke führen.
                          Von daher wirst du mit dem Aufgabenfeld in kaum einem Unternehmen von den Mitarbeitern geliebt werden.
                          Deswegen muss man den BR mitnehmen und z.b. Betriebsvereinbarung abschließen in denen betriebbedingte Kündigung ausgeschlossen werden und ein Bonussystem von dem die Mitarbeiter profitieren (als Beispiele).

                          Die Frage für Dich ist, ob das Management wirklich hinter dir steht., oder ob sie dich mit unbequemen Themn allein im Regen stehen lassen.
                          Als Alleinunterhalter in dem Thema, kommt man an der Erkenntnis kaum vorbei.

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

                            Zitat von matthias Beitrag anzeigen
                            Deswegen muss man den BR mitnehmen ....
                            so isses.
                            Ängste sind eben nicht immer auszuräumen, aber eine offene Kommunikation von Anfang an hilft jedenfalls sehr.

                            Ich fand zB immer hilfreich, - lange bevor ich einen Fachmann damit beauftrage - bei den MA selber eine Befragung zu starten, welche Verbesserungen sie bei den Arbeitsabläufen und Prozessen sehen. Auf Wunsch auch anonym. Schon hier den BR mit ins Boot holen. Die Vorschläge gemeinsam auswerten zB.
                            Die MA haben dann quasi die Initiative und fühlen sich nicht überfahren.
                            Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass die MA selber am besten wissen, wie ein Prozess Sinn macht.
                            Danach überlegen, ob/wie man Prozess-Beschreibungen anpasst, ändert, oder nicht... ob man Personalbedarfe anpassen muss... etc pp.

                            Das kann dann ein Profi übernehmen.


                            .
                            bewertet Arbeitgeber auf kununu.de - dann haben andere auch etwas von Euren Erfahrungen.

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

                              Zitat von matthias Beitrag anzeigen
                              Der Mitarbeiter hat davon, dass die Firma weiterhin wettbewerbsfähig produzieren kann und die Produktion nicht irgend wo anders hin verlagert wo es billiger ist.

                              Dass man die Prozess immer weiter verbessern muss, dürfte auch von Gewerkschaften kaum bezweifelt werden, zumal sich Lohnsteigerungen zum großen Teil aus der Erhöhung der Produktivität ergeben, selbst für Gewerkschaften-
                              Zu Deinem ersten Satz, meinst Du das ernst. Ich meine, dieses billige Pseudoargument ist mir natürlich bekannt, aber das möchte ich nicht aus Deiner Feder lesen.

                              Kommentar

                              Unconfigured Ad Widget

                              Einklappen

                              Google

                              Einklappen
                              Lädt...
                              X