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Generelles Beschäftigungsverbot Schwangerschaft Entgelt

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  • Generelles Beschäftigungsverbot Schwangerschaft Entgelt

    Hallo zusammen, folgendes würde ich gerne erläutert haben.

    Frau A. arbeitet als examinierte Altenpflegerin für Unternehmen B. außertariflich. Grundgehalt ist vertraglich in einem 90%/10% Vertrag vereinbart. Frau A. wird jeden Monat als 100% Kraft verplant und eingesetzt. Die 10% Mehrarbeit werden auf der Gehaltsabrechnung als „Zusatzstunden laut Vertrag“ ausgezahlt. Zusätzlich kommen Sonn- und Feiertagszuschläge hinzu. Durchschnittsgehalt der 3 Monate vor eintreten der Schwangerschaft beträgt ca. 2210€ Brutto (Berechnung durch § 11 Mutterschutzgesetz).

    Seit dem generellen Beschäftigungsverbot, vom Betriebsarzt ausgestellt, bekommt Frau A. vom Unternehmen B. ihr 90% Gehalt in Höhe von 1965€ Brutto ausgezahlt, ohne „Zusatzstunden laut Vertrag“ und die Zulagen des Gesamt-Brutto. Auf der Entgeltabrechnung als „Gehalt“ bezeichnet.

    Meines Erachtens darf Frau A. kein finanzieller Nachteil durch die Schwangerschaft entstehen und das Unternehmen B. muss die Berechnung wie in § 11 des Mutterschutzgesetzes geregelt, berücksichtigen und der werdenden Mutter die Differenz seit dem Beschäftigungsverbot Rückwirkend auszahlen. Zudem entsteht Unternehmen B. kein finanzieller Verlust, da die Krankenkasse dem Unternehmen das Geld erstattet.

    Ist meine Annahme und Berechnung so richtig?

    Grüße

  • #2
    AW: Generelles Beschäftigungsverbot Schwangerschaft Entgelt

    Man müsste hier mal wissen, was genau wörtlich im Arbeitsvertrag vereinbart ist.

    Kommentar


    • #3
      AW: Generelles Beschäftigungsverbot Schwangerschaft Entgelt

      Auszug aus dem Arbeitsvertrag:

      Arbeitszeit
      1. Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit des Arbeitnehmers beträgt 36,00 Stunden, dies entspricht 90,00% einer Vollzeitstelle (40 Stunden). Die genannte Wochenarbeitszeit muss im Durchschnitt eines Jahres eingehalten werden.
      Für die vereinbarte Arbeitszeit von 36,00 Stunden/Woche erhält der Arbeitnehmer eine Vergütung von monatlich 1965€.

      2. Der Arbeitnehmer erklärt sich ausdrücklich bereit, auf Aufforderung des Arbeitgebers bezogen auf den Kalendermonat maximal zu 10,00% einer Vollzeitkraft (40,00-Stunden/Woche) - Regelarbeitszeit - zusätzlich zu der vereinbarten Arbeitszeit zu arbeiten, wobei die wöchentliche Gesamteinsatzzeit maximal bis zu 40,00 Stunden je Woche betragen darf.

      3. Die zusätzlichen Arbeitsstunden auf Abruf werden nur vergütet, wenn diese tatsächlich angefallen sind. Diese werden ebenso wie die Regelarbeitszeit vergütet, d.h. Mehrarbeitszuschläge werden hierfür nicht gezahlt.
      [...]

      Dennoch verstehe ich es so, dass unabhängig vom Vertrag, das gesamte Bruttogehalt (inkl. Zulagen und ähnliches) der drei Monate vor der Schwangerschaft berechnet werden muss. Sonst sehe ich da ein Hindernis für eine Frau Schwanger werden zu wollen, da sie wohlmöglich weniger verdient, wenn dann ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen wird.

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