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Höhe Mutterschutzlohn für teilw. Beschäftigungsverbot

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  • Höhe Mutterschutzlohn für teilw. Beschäftigungsverbot

    Hallo,
    Ich darf keine Bereitschaftsdienste/Nachtdienst als Ärztin wegen Schwangerschaft ableisten. Wie wird die Höhe des Mutterschutzlohns als Ausgleich für das Beschäftungsverbot berechnet, wenn ich in den Monaten des Verbots noch Urlaub mache?
    Darf gekürzt werden und wie? Eigentlich sollte meiner Meinung der Urlaub nichts mit den Diensten zu tun haben, denn Dienste sind normalerweise ja zusätzliche Arbeitszeit und fallen z. B. auch an Wochenenden zwischen dem Urlaub an.
    Bei zusätzlicher Krankschreibung darf gekürzt werden. Das verstehe ich. Aber wie wird dies genau berechnet?

    Danke

  • #2
    AW: Höhe Mutterschutzlohn für teilw. Beschäftigungsverbot

    Grundsätzlich wird bei Beschäftigungsverbot nichts gekürzt, du bekommst 100% deines Gehaltes weiter.


    Kompliziert kann die Geschichte werden, bei Zuschlägen für Nacht-Schicht oder sonstige Arbeit. Da kenn ich mich nicht im Detail aus. Aber wie gesagt eigentlich gibt es einfach 100% Gehalt weiter.

    MfG
    Matthias

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    • #3
      AW: Höhe Mutterschutzlohn für teilw. Beschäftigungsverbot

      Danke, noch jemand der es genau weiß und wie man bei Krankheit kürzt? Oder Urteile zu dem Thema?
      Bei mir wurde halt gekürzt und glaube nicht, dass dort alles rechtens ist.

      Danke

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      • #4
        AW: Höhe Mutterschutzlohn für teilw. Beschäftigungsverbot

        Was meinst du jetzt mit Krankheit und zusätzlich das habe ich nicht verstanden.
        Warst du länger als 6 Wochen krank?

        Vielleicht auch nochmal die Nachfrage. Du darfst nur keine Nachtdienst machen, arbeitest aber im Tagdienst und da warst du krank?
        Die Nachtdienstzuschläge werden dir jetzt nicht bezahlt oder was wird gekürzt?

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        • #5
          AW: Höhe Mutterschutzlohn für teilw. Beschäftigungsverbot

          Bereitschaftsdienste (also am Tag) darf ich auch nicht machen, weil gefährlicher. Den Mutterschutzlohn gibt es nur, wenn das Beschäftungsverbot alleiniger Grund für das nicht arbeiten ist. Bin ich krank geschrieben (egal wie lange) , ist dies restriktiver und ich bekomme für diese Tage keinen Ausgleich.

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          • #6
            AW: Höhe Mutterschutzlohn für teilw. Beschäftigungsverbot

            Wenn du krank geschrieben bist erhälst du Entgeltforzahlung vom Arbeitgeber (wenn kürzer als 6 Wochen), die ist auch 100% vom Lohn.
            Oder von welchen "Ausgleich" sprichst du.

            Ich kann gerade so richtig das Problem nicht nachvollziehen.

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            • #7
              AW: Höhe Mutterschutzlohn für teilw. Beschäftigungsverbot

              Es geht hier um Ausgleichszahlungen, weil ich keine Dienste in der Schwangerschaft machen darf. Die normale Arbeitszeit (zb 41 Wochenstunden) mache ich trotzdem. Vor der Schwangerschaft kamen dazu aber zb 3 Wochenddienste, 3 Nachtdienst usw. Diese darf ich nicht mehr machen und um dieses Verbot finanziell auszugleichen gibt es den Mutterschutzlohn wegen Beschäftigungsverbot

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              • #8
                AW: Höhe Mutterschutzlohn für teilw. Beschäftigungsverbot

                OK interessante Konstellation.

                Nach meinem Verständnis müsstest du das Geld aber auch bekommen wenn du krank bist. Wobei sicher bin ich mir in der Tat nicht.

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                • #9
                  AW: Höhe Mutterschutzlohn für teilw. Beschäftigungsverbot

                  Zitat von Texet Beitrag anzeigen
                  Hallo,
                  Ich darf keine Bereitschaftsdienste/Nachtdienst als Ärztin wegen Schwangerschaft ableisten. Wie wird die Höhe des Mutterschutzlohns als Ausgleich für das Beschäftungsverbot berechnet, wenn ich in den Monaten des Verbots noch Urlaub mache?
                  Darf gekürzt werden und wie? Eigentlich sollte meiner Meinung der Urlaub nichts mit den Diensten zu tun haben, ...
                  Hallo,

                  über dieses Thema hatten wir uns ja schon vor einer Woche unterhalten:

                  http://www.arbeitsrecht.de/forum/arb...hlung-bei.html

                  So lange du deinen normalen Tagdienst verrichtest, aber aufgrund Schwangerschaft/Beschäftigungsverbot keine (Ruf-)Bereitschaftsdienste leisten kannst, bekommst du dafür die entsprechende Ausgleichszahlung.

                  Nimmst du dagegen Urlaub, entfällt die Mutterschutz-Ausgleichszahlung. Statt dessen wird der Aufschlag zum Urlaubsentgelt gezahlt, den du in der Vergangenheit bereits bei Urlaub erhalten hattest.

                  Gruß,
                  werner
                  Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                  Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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