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Mobbing kurz vor der Rente

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  • Mobbing kurz vor der Rente

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich mit einer Frage an sie wenden. Mein Vater ist 64 Jahre alt und natürlich nicht mehr ganz so produktiv wie ein 30 jähriger. Sein Chef hat ihn daraufhin angesprochen und gesagt, er ist zu alt und zu langsam und man wird zu verhindern wissen, dass er sich bis zur Rente nur noch ausruht. Man hat jetzt verlangt, dass er ab sofort ein Bautagebuch führt und jede Tätigkeit dokumentiert. Der Arbeitgeber nimmt dies als Grundlage um anhand einer Tabelle, in der z.B. steht wie lange man benötigt um Kabelkanäle zu phräsen, einen Leistungslohn zu berechnen. Im Arbeitsvertrag steht zum Punkt Entlohnung folgendes:
    Der Arbeitnehmer erhält als Arbeitsentgeld, 9,40€ / h. Es gibt keine weiteren Kapitel.
    Meine Frage, darf der Arbeitgeber das Arbeitsentgeld pro Stunde ignorieren und nur noch nach Geldakkord zahlen? Das kann doch nicht sein oder?

  • #2
    AW: Mobbing kurz vor der Rente

    Zitat von Wicke Beitrag anzeigen
    Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich mit einer Frage an sie wenden. Mein Vater ist 64 Jahre alt und natürlich nicht mehr ganz so produktiv wie ein 30 jähriger. Sein Chef hat ihn daraufhin angesprochen und gesagt, er ist zu alt und zu langsam und man wird zu verhindern wissen, dass er sich bis zur Rente nur noch ausruht. Man hat jetzt verlangt, dass er ab sofort ein Bautagebuch führt und jede Tätigkeit dokumentiert. Der Arbeitgeber nimmt dies als Grundlage um anhand einer Tabelle, in der z.B. steht wie lange man benötigt um Kabelkanäle zu phräsen, einen Leistungslohn zu berechnen. Im Arbeitsvertrag steht zum Punkt Entlohnung folgendes:
    Der Arbeitnehmer erhält als Arbeitsentgeld, 9,40€ / h. Es gibt keine weiteren Kapitel.
    Meine Frage, darf der Arbeitgeber das Arbeitsentgeld pro Stunde ignorieren und nur noch nach Geldakkord zahlen? Das kann doch nicht sein oder?

    Nein! Das was im Vertrag steht ist bindend.
    Es sei denn dein Vater unterschreibt einen anderen/neuen AV.

    Auf jeden Fall Rat bei einem Anwalt holen.

    Es ist offensichtilich was der AG hier versucht.

    Jeder AG weiß, dass er Leute einstellt, dass sie auch mal Älter werden und körperlich ihre Leistungen nicht mehr bringen können.

    Kenne ich von Auto Teile Unger.
    Die MA wurden systematisch schikaniert, gemobbt, gedemütigt und beleidigt.

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    • #3
      AW: Mobbing kurz vor der Rente

      Er kann doch sofort in Rente gehen, und sich dann von diesem AG ausruhen.

      Ein Minijob geht dann immer
      Es gibt wichtigeres im Leben,
      als ständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.

      Kommentar


      • #4
        AW: Mobbing kurz vor der Rente

        Zitat von Wicke Beitrag anzeigen
        ... Mein Vater ist 64 Jahre alt ... Sein Chef hat ihn daraufhin angesprochen und gesagt, er ist zu alt ...
        Hallo,

        wenn dein Vater wollte, könnte er (falls diese Aussagen beweisbar sind) seinen Chef nun wegen Altersdiskriminierung nach dem AGG verklagen. Ich vermute jedoch, dass es dir oder deinem Vater darum nicht geht.

        Im Arbeitsvertrag steht zum Punkt Entlohnung folgendes:
        Der Arbeitnehmer erhält als Arbeitsentgeld, 9,40€ / h. Es gibt keine weiteren Kapitel.
        Meine Frage, darf der Arbeitgeber das Arbeitsentgeld pro Stunde ignorieren und nur noch nach Geldakkord zahlen?
        Solange dein Vater nicht eine Vertragsänderung unterschreibt und sein Chef keine Änderungskündigung ausspricht, muss der bestehende Vertrag auch hinsichtlich der Entlohnung eingehalten werden.

        Wie viele Mitarbeiter gibt es in dem Betrieb? Ist das ein Kleinbetrieb (weniger als zehn Arbeitnehmer)?

        Hat dein Vater evtl. bereits genug Beitragsjahre in der Rentenversicherung gesammelt, um von der abschlagsfreien Rente mit 63 profitieren zu können? Dann wäre es eine Überlegung wert, nun aus dem Arbeitsleben auszusteigen, statt sich weiter abzubuckeln.

        Gruß,
        werner
        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...

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