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Versetzung nach Direktionsrecht

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  • Versetzung nach Direktionsrecht

    Versetzung nach Direktionsrecht
    Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, seine Tätigkeit an dem jeweils erforderlichen Einsatzort (Einrichtung/Betriebsstätte) der Arbeitgeberin aufzunehmen und auszuüben. Der Einsatzort ist nicht auf eine Einrichtung/Betriebsstätte begrenzt.
    "Bedeutet das, dass mich meine Arbeitgeberin vor vollendete Tatsachen stellen kann, mich von Speyer nach Frankfurt versetzen darf und mir ein Ultimatum stellen darf?":

    >"Entscheiden Sie sich heute"<

    Welche möglichen Folgen hat eine Weigerung?

  • #2
    AW: Versetzung nach Direktionsrecht

    Ja, das bedeutet das.

    Eine Verweigerung wäre Vertragsbruch und stellt eine Pflichtverletzung dar. Diese kann mit einer Abmahnung bis hin zur fristlosen Kündigung (bei beharrlicher Arbeitsverweigerung) geahndet werden.

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    • #3
      AW: Versetzung nach Direktionsrecht

      Ist der mögliche, räumliche Einsatzbereich im Arbeitsvertrag definiert?
      Schön ist übrigens, dass Dir die Wahl gelassen wird.
      ("Entscheiden Sie sich heute.")
      Dadurch handelt es sich nicht um eine Versetzung, sondern um einen Antrag zur Änderung des Arbeitsvertrages.
      Den lehnst Du ab und fertig.

      Edit: Zu Deiner Frage:
      Die möglichen Folgen kann niemand beurteilen; zumindest jedoch wird Dein AG nicht erfreut sein.
      mfg, Aktivist

      Ich gebe keine Rechtsberatung, sondern äußere nur meine Meinung.

      Franz Beckenbauer:
      "Ja, gut. Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage."

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      • #4
        AW: Versetzung nach Direktionsrecht

        Als AG würde ich dann aber sagen, dass gemeint war, der AN soll sich entscheiden, ob er Vertragsbruch begehen will oder nicht. Ein Angebot zur Vertragsäbderung war das dann nicht.

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        • #5
          AW: Versetzung nach Direktionsrecht

          Auf Meinungen geben Arbeitsgerichte recht wenig.
          Allein schon die unangemessene Fristsetzung wäre unwirksam.
          Der TE müsste aber mehr Details nennen, um die Situation einschätzen zu können:
          Ist es eine Änderungskü?
          Gibt es einen BR?
          Wird das Direktionsrecht durch den AV abgedeckt?
          mfg, Aktivist

          Ich gebe keine Rechtsberatung, sondern äußere nur meine Meinung.

          Franz Beckenbauer:
          "Ja, gut. Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage."

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          • #6
            AW: Versetzung nach Direktionsrecht

            Zitat von --Amazi-- Beitrag anzeigen
            Versetzung nach Direktionsrecht
            Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, seine Tätigkeit an dem jeweils erforderlichen Einsatzort (Einrichtung/Betriebsstätte) der Arbeitgeberin aufzunehmen und auszuüben. Der Einsatzort ist nicht auf eine Einrichtung/Betriebsstätte begrenzt.
            "Bedeutet das, dass mich meine Arbeitgeberin vor vollendete Tatsachen stellen kann, mich von Speyer nach Frankfurt versetzen darf und mir ein Ultimatum stellen darf?":

            >"Entscheiden Sie sich heute"<

            Welche möglichen Folgen hat eine Weigerung?
            Hallo, Amazi
            gibt es einen Betriebsrat?
            Gruß FS
            In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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            • #7
              AW: Versetzung nach Direktionsrecht

              Zitat von Aktivist Beitrag anzeigen
              Ist der mögliche, räumliche Einsatzbereich im Arbeitsvertrag definiert?
              Schön ist übrigens, dass Dir die Wahl gelassen wird.
              ("Entscheiden Sie sich heute.")
              Dadurch handelt es sich nicht um eine Versetzung, sondern um einen Antrag zur Änderung des Arbeitsvertrages.
              Den lehnst Du ab und fertig.

              Edit: Zu Deiner Frage:
              Die möglichen Folgen kann niemand beurteilen; zumindest jedoch wird Dein AG nicht erfreut sein.
              Es gibt nicht mehr oder weniger im Vertrag, wie oben beschrieben. Es soll wohl zeitlich begrenzt sein. Nähere Umstände wurden nicht genannt, ausser, dass es in unserem Heim zur Zeit nicht genug 87B Bewohner gibt. Übernachten soll ich auch noch, mind. für eine Woche. Wo?
              Ich bin an meinem freien Tag angerufen worden. Ich habe es durch dritte Hand ausgerichtet bekommen.
              Jetzt fährt ein anderer. Bis jetzt keine Repressalien. Mich beschleicht der verdacht, es wurde mir durch Dritte verfälscht verkauft. Bin recht entspannt, will mich nur ein wenig absichern.

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              • #8
                AW: Versetzung nach Direktionsrecht

                Zitat von --Amazi-- Beitrag anzeigen
                mind. für eine Woche.
                Ein handfester Skandal.

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                • #9
                  AW: Versetzung nach Direktionsrecht

                  Zitat von Matrose Beitrag anzeigen
                  Ein handfester Skandal.
                  Ich hab das schon einmal erlebt. Aus der Woche wurden 8 Monate. Und es gab lt. Arbeitgeber für die weitere Zeit keinen Termin, wann ich wieder zurück soll. Außerdem hab ich kein Interesse daran eine Woche in einem Heimzimmer zu verbringen. Wohlmöglich mit einer fremden Kollegin. Sorry, aber da bin ich humorlos.
                  Ansonsten Danke für Deine hilfreichen Antworten.

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                  • #10
                    AW: Versetzung nach Direktionsrecht

                    Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
                    Hallo, Amazi
                    gibt es einen Betriebsrat?
                    Gruß FS
                    Nein.

                    Danke für Deine Antwort.

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                    • #11
                      AW: Versetzung nach Direktionsrecht

                      Zitat von Matrose Beitrag anzeigen
                      Ein handfester Skandal.
                      Das für sich genommen nocht nicht.
                      Aber aus ähnlichen Beiträgen von Dir entnehme ich, dass Du keinerlei Familie und sonstige private Verpflichtungen hast.
                      Dementsprechend sagen Dir "Billiges Ermessen" und Förderung "der Vereinbarkeit von Familie und Beruf" recht wenig, denke ich.
                      Gerade in der Pflegebranche herrschen haarsträubende Zustände, die stark an die Gutsherrenzeit erinnern.
                      Da wird mal schnell Druck von oben ohne Nachdenken und Organisieren nach unten durchgereicht, was dann schnell so aussieht:
                      "Du musst morgen in XY einspringen. Sieh zu, dass Du Dir was zum Übernachten suchst. Den Mehraufwand kannste von der Steuer absetzen. Entscheide Dich noch heute. Sonst finde ich jemanden, der flexibler ist als Du..."
                      mfg, Aktivist

                      Ich gebe keine Rechtsberatung, sondern äußere nur meine Meinung.

                      Franz Beckenbauer:
                      "Ja, gut. Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage."

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