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Schwanger vor Arbeitsantritt und Beschäftigungsverbot

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  • Schwanger vor Arbeitsantritt und Beschäftigungsverbot

    Guten Tag!

    Ich habe eine Frage, die vielleicht etwas speziell ist.

    Gesetzt den Fall es gibt eine Frau die momentan noch ALG bezieht, jedoch bereits einen Arbeitsvertrag unterschrieben hat der ab dem 1.12.2013 in Kraft treten wird. Nun erfährt diese Frau vor Arbeitsbeginn von einer bestehenden Schwangerschaft. Das Problem ist, dass ihre zukünftige Arbeit in einem Bereich sein wird in dem sie als werdende Mutter nicht arbeiten darf und es innerbetrieblich auch nicht möglich sein wird ihr eine entsprechende andere Arbeitsstelle zu vermitteln. Darum würde normalerweise der Arbeitgeber in einem solchen Fall ein Beschäftigungsverbot aussprechen müssen, weil er den Anforderungen des Mutterschutzes nicht gerecht werden kann. Wenn diese Frau jetzt ihrem Arbeitgeber mitgeteilt, dass sie schwanger ist kann er sie ja normalerweise nicht kündigen da ja bereits ein Arbeitsvertrag besteht, oder? Würde sie dann aus der Arbeitslosigkeit direkt in das Beschäftigungsverbot wechseln? Und wie würde sich das Gehalt denn dann berechnen? Würde dann das Gehalt, das im Arbeitsvertrag festgelegt ist gezahlt? Oder würde das Arbeitslosengeld als Berechnungsgrundlage hinzugezogen?

    Ich hoffe hier eine Antwort zum geschilderten Fall zu finden.

  • matthias
    antwortet
    AW: Schwanger vor Arbeitsantritt und Beschäftigungsverbot

    Arbeitslosengeld ist aber kein Arbeitsentgelt. :-)

    Aus dem Gesetz hat man im übrigen wirklich Schwierigkeiten, das entsprechend zu entnehmen

    MuSchG - Einzelnorm

    Es ist aber letztlich logisch, dass es so sein muss. Sonst würde die Schwangere in dem Fall komplett ohne Geld da stehen.

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  • Arbeitnehmerxyz
    antwortet
    AW: Schwanger vor Arbeitsantritt und Beschäftigungsverbot

    Vielen herzlichen Dank für die superschnelle Antwort! ALG war eine Vermutung weil ja sonst der Durchschnitt der letzten 3 Monate als Berechnungsgrundlage genommen wird und besagte Frau ja vor Arbeitsbeginn ALG bezog.

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  • matthias
    antwortet
    AW: Schwanger vor Arbeitsantritt und Beschäftigungsverbot

    Würde sie dann aus der Arbeitslosigkeit direkt in das Beschäftigungsverbot wechseln?
    Ja

    Und wie würde sich das Gehalt denn dann berechnen? Würde dann das Gehalt, das im Arbeitsvertrag festgelegt ist gezahlt? Oder würde das Arbeitslosengeld als Berechnungsgrundlage hinzugezogen?
    Natürlich das vereinbarte Gehalt, was hat das ALG damit zu tun?
    Das Gehalt im Beschäftigungsverbot zahlt ja auch der AG (der wenn es kein riesen Konzern ist, es allerdings von der Krankenkasse, bzw. der Umlagekasse wieder zurück bekommt).

    Nach der Geburt/Elternzeit ist die Probezeit im übrigen auch rum.

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