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Versetzung trotz Behinderung (60%)

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  • Versetzung trotz Behinderung (60%)

    Hallo zusammen,
    bin gerade beim Stöbern nach lösungen meines Problems auf dieses Forum gestoßen.

    Ich arbeit in einem Hotelbetrieb als Terminierungskraft im Therapie und Wellness-Bereich. Nach einen Besitzerwechsel im Jahre 2011 und mehreren Zeitverträgen habe ich seit April 2012 einen ubefristeten Vertag unterschrieben.
    Auszug aus dem Vertrag:

    § 2 - Tätigkeiten
    Der AN wird als Empfangsekretär Terminierung Beauty & Wellnes eingestellt, wobei vereinbart wird, dass auch Dienste im Servicebereich anfallen werden. Er ist verpflichtet, auch andere zumutbare Tätigkeiten zu verrichten.

    Jetzt ist folgende Situation eingetreten, ich soll ab mitte des Jahres an die Hotelrezeption versetzt werden. Das hat zufolge das sich meine gewohnten Arbeitabläufe komplett ändern zum einen Dienste bis 23 Uhr und zum anderen Dienste Samstag Sonntag und Feiertag.
    Desweiteren kommen noch stärkere köperliche Arbeit hinzu, z.B. Kopfkissen auf den Etage holen und beziehen (sehr lange Laufwege aufgrund des großen Hauses) wenn ein Gast Abends noch eins zusätzich wünscht, zum anderen sind größere Teile der Arbeit im Stehen u.a. Check-in´s.

    Ich habe aufgrund meiner köperlichen Behinderung und auf dem dringenden anraten des Arztes von der Agentur, sitzende Tätigkeite auszuüben eine Ausbildung zum Bürokaufmann gemacht welche mir auch von der Agentur in einer Bildungsstätte vermittelt wurde.

    Zu meiner Person:
    Ich bin gelernte Bürokaufmann habe eine 60%ige körperliche Behinderung.

    Monetan bin ich zum anlernen für 2 Wochen in diese Abteilung und merke aber jetzt nach einer Woche die ersten Rückenschmerzen so das ich denke das diese Abteilung auf dauer nicht das richtige ist.

    Soviel dazu, nun zu der Frage kann meine Arbeitgeber mich einfach so versetzten?
    Wie schätzt ihr das ein, gibt es eine reale Chance in meiner Abteilung zu bleiben und sich evtl. darauf zu verständigen das ich gerne mal zeitweise aushelfe aber auf Dauer das nichts gibt?!

    Grüße
    Spike

  • #2
    AW: Versetzung trotz Behinderung (60%)

    Zitat von Spike261286 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    bin gerade beim Stöbern nach lösungen meines Problems auf dieses Forum gestoßen.

    Ich arbeit in einem Hotelbetrieb als Terminierungskraft im Therapie und Wellness-Bereich. Nach einen Besitzerwechsel im Jahre 2011 und mehreren Zeitverträgen habe ich seit April 2012 einen ubefristeten Vertag unterschrieben.
    Auszug aus dem Vertrag:

    § 2 - Tätigkeiten
    Der AN wird als Empfangsekretär Terminierung Beauty & Wellnes eingestellt, wobei vereinbart wird, dass auch Dienste im Servicebereich anfallen werden. Er ist verpflichtet, auch andere zumutbare Tätigkeiten zu verrichten.

    Jetzt ist folgende Situation eingetreten, ich soll ab mitte des Jahres an die Hotelrezeption versetzt werden. Das hat zufolge das sich meine gewohnten Arbeitabläufe komplett ändern zum einen Dienste bis 23 Uhr und zum anderen Dienste Samstag Sonntag und Feiertag.
    Desweiteren kommen noch stärkere köperliche Arbeit hinzu, z.B. Kopfkissen auf den Etage holen und beziehen (sehr lange Laufwege aufgrund des großen Hauses) wenn ein Gast Abends noch eins zusätzich wünscht, zum anderen sind größere Teile der Arbeit im Stehen u.a. Check-in´s.

    Ich habe aufgrund meiner köperlichen Behinderung und auf dem dringenden anraten des Arztes von der Agentur, sitzende Tätigkeite auszuüben eine Ausbildung zum Bürokaufmann gemacht welche mir auch von der Agentur in einer Bildungsstätte vermittelt wurde.

    Zu meiner Person:
    Ich bin gelernte Bürokaufmann habe eine 60%ige körperliche Behinderung.

    Monetan bin ich zum anlernen für 2 Wochen in diese Abteilung und merke aber jetzt nach einer Woche die ersten Rückenschmerzen so das ich denke das diese Abteilung auf dauer nicht das richtige ist.

    Soviel dazu, nun zu der Frage kann meine Arbeitgeber mich einfach so versetzten?
    Wie schätzt ihr das ein, gibt es eine reale Chance in meiner Abteilung zu bleiben und sich evtl. darauf zu verständigen das ich gerne mal zeitweise aushelfe aber auf Dauer das nichts gibt?!

    Grüße
    Spike
    Hast Du mit Deinem AG über die Problematik gesprochen?
    Moin, Moin,
    BIG

    "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
    Franz Kafka

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    • #3
      AW: Versetzung trotz Behinderung (60%)

      Zitat von Spike261286 Beitrag anzeigen
      Hallo zusammen,
      bin gerade beim Stöbern nach lösungen meines Problems auf dieses Forum gestoßen.

      Ich arbeit in einem Hotelbetrieb als Terminierungskraft im Therapie und Wellness-Bereich. Nach einen Besitzerwechsel im Jahre 2011 und mehreren Zeitverträgen habe ich seit April 2012 einen ubefristeten Vertag unterschrieben.
      Auszug aus dem Vertrag:

      § 2 - Tätigkeiten
      Der AN wird als Empfangsekretär Terminierung Beauty & Wellnes eingestellt, wobei vereinbart wird, dass auch Dienste im Servicebereich anfallen werden. Er ist verpflichtet, auch andere zumutbare Tätigkeiten zu verrichten.

      Jetzt ist folgende Situation eingetreten, ich soll ab mitte des Jahres an die Hotelrezeption versetzt werden. Das hat zufolge das sich meine gewohnten Arbeitabläufe komplett ändern zum einen Dienste bis 23 Uhr und zum anderen Dienste Samstag Sonntag und Feiertag.
      Desweiteren kommen noch stärkere köperliche Arbeit hinzu, z.B. Kopfkissen auf den Etage holen und beziehen (sehr lange Laufwege aufgrund des großen Hauses) wenn ein Gast Abends noch eins zusätzich wünscht, zum anderen sind größere Teile der Arbeit im Stehen u.a. Check-in´s.

      Ich habe aufgrund meiner köperlichen Behinderung und auf dem dringenden anraten des Arztes von der Agentur, sitzende Tätigkeite auszuüben eine Ausbildung zum Bürokaufmann gemacht welche mir auch von der Agentur in einer Bildungsstätte vermittelt wurde.

      Zu meiner Person:
      Ich bin gelernte Bürokaufmann habe eine 60%ige körperliche Behinderung.

      Monetan bin ich zum anlernen für 2 Wochen in diese Abteilung und merke aber jetzt nach einer Woche die ersten Rückenschmerzen so das ich denke das diese Abteilung auf dauer nicht das richtige ist.

      Soviel dazu, nun zu der Frage kann meine Arbeitgeber mich einfach so versetzten?
      Wie schätzt ihr das ein, gibt es eine reale Chance in meiner Abteilung zu bleiben und sich evtl. darauf zu verständigen das ich gerne mal zeitweise aushelfe aber auf Dauer das nichts gibt?!

      Grüße
      Spike
      Hallo, Spike
      ich würde, wie auch schon von BIG angesprochen erstmal mit dem AG reden.Zum anderen hat der AG einem schwerbehinderten Pflichten zu erfüllen.So z.B.gesondert für jeden Betrieb und jede Dienststelle ein Verzeichnis der bei ihnen beschäftigten schwerbehinderten,ihnen gleichgestellten behinderten Menschen und sonstigen anrechnungsfähigen Personen laufend zu führen und dieses den Vertretern oder Vertreter/innen der Agentur für Arbeit und des Interationsamtes , die für den Sitz des Betriebes oder der Dienststelle zuständig sind, auf Verlangen vorzulegen.
      -zu prüfen, ob FREIE Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit bei der AfA gemeldeten Schwerbehinderten, besetzt werden können.
      -frühzeitig Verbindung mit der AfA aufzunehmen (§ 80 Abs.1 Satz 2 SGB IX)
      usw.
      Gruß FS
      In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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      • #4
        AW: Versetzung trotz Behinderung (60%)

        Wieviel AN beschäftigt der Betrieb? Gibt es einen Betriebsrat?

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        • #5
          AW: Versetzung trotz Behinderung (60%)

          AN werden viele beschäftigt wie viel genau kann ich nicht sagen.

          Zum Thema Betriebsrat verhält es sich kompliziert, da der Betrieb wo die Beauty und Wellnes Abteilung ist zu gewissen teilen ein "anderer" Betrieb ist. Das kommt daher das bei der Übernahme das zuvor verpachtete Hotel als auch der Betrieb der Therapie an den gleichen Besitzer übergegangen ist, in dem Therapie Betrieb gibt es einen BR nur die frage in wie weit die sich in meiner Angelegenheit einmischen dürfen bzw. Mitspracherecht haben.

          Mein alter Arbeitsplatz ist zwar im Bereich des Therapie Betriebs ich selber habe aber einen Vertrag im Hotel.

          Ich denke ich werde auf jeden fall erstmal das Gesprächs suchen, im Normalfall kann ich mit meinen Vorgesetzten ganz gut reden evtl. gibt es eine Lösung.

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          • #6
            AW: Versetzung trotz Behinderung (60%)

            Werde ich machen ich überlege nur ob gleich oder ob ich die zweite Woche noch durchziehe und dann auch sagen kann ich habe es probiert über einen Zeitraum, es geht nicht

            Kommentar


            • #7
              AW: Versetzung trotz Behinderung (60%)

              Zitat von Spike261286 Beitrag anzeigen
              Werde ich machen ich überlege nur ob gleich oder ob ich die zweite Woche noch durchziehe und dann auch sagen kann ich habe es probiert über einen Zeitraum, es geht nicht
              ich habe einen GdB von 70 und mich z.B. von Mehrarbeit befreinen lassen. Vieleicht ist das auch ein Thema für dich.
              GRuß FS
              In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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              • #8
                AW: Versetzung trotz Behinderung (60%)

                Das Arbeiten an sonn- und feiertagen ist für SB menschen genau so möglich wie für nicht SB-Menschen
                Befreien lassen kannst du dich laut Gesetz von allen Arbeitstagen die länger als 8 Stunden sind
                der unterschied zwischen EmpfangsSk B&W zur Rezeption ist doch nur:
                bei B&W ist in der regel in den hotels nichts zu tun.. also den ganzen tag Däumchen drehen, darum wird das meistens abgeschaft und bei der rezeption wirst du halt auch 6-8 Stunden arbeiten dürfen für dein Geld.

                Wenn mann von Sozialrecht aus geht ist gerade die Arbeit an einer Rezeption die leichte Arbeit mit wechselnden stehenden, sitzenden und gehenden Tätigkeiten, die immer dann in Frage kommt, wenn jemand Größe körperliche Einschränkungen hat.
                Mal ein Kissen aufziehen, mit einem Tablettwagen und Tablett nachts auf ein Zimmer fahren und dem Gast eine Kleinigkeit zu essen bringen ist keine Körperlich schwere Arbeit.

                Aus meiner Sicht, wenn der Chef nicht will, und du dann den Klageweg suchst, ist diese Arbeit an der Rezeption leidensgerecht.
                Jedoch kompetente Ansprechpartner findest du beim IFD (Integrations Fach Dienst), bei eurem Betriebsarzt, bei einer Schwerbehindertenvertretu ng wenn denn vorhanden oder bei der zuständigen Gewerkschaft.

                Weiterhin stellt sich die frage, ob der Arbeitsbereich in den du eingestellt warst nun weggefallen ist oder nicht.
                Wie gesagt, ich kenne genügend Hotels wo hier nur noch am WE eine Kraft sitzt und an allen anderen Wochentagen wird das von der Rezeption mit übernommen, weil da eh so gut wie nichts zu tun ist.

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