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Minusstunden vorm Mu-Schutz - Urlaub opfern?

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  • Minusstunden vorm Mu-Schutz - Urlaub opfern?

    Hallo,
    in 4 Wochen beginnt offiziell mein Mutterschutz.
    Ich habe im letzten Jahr HomeOffice gemacht mit einer vertraglichen Stundenzahl von 20 Std/Woche. Die Zeit habe ich auch bereit gestanden, da es immer hieß "ich melde mich nach der Besprechung und gebe Dir dann eine Aufgabe". Und dann kam nichts... und zwar so, dass ich jetzt bei 82 Minusstunden bin. (Wofür ich selbst aber ja nichts kann - ich stand ja parat).

    Ich habe noch 11,5 Urlaubstage (bei einer 3-Tage-Woche macht das knapp 4 Wochen Urlaub = 80 Stunden).

    Die eigentliche Absprache ist, dass ich ab jetzt auf Urlaub stehe - und angeblich mit Arbeit zugeschüttet werden soll, damit alles, was ich jetzt arbeite, als Plusstunde gilt und ich damit mein Std-Konto ausgleichen soll.
    Es kommt aber WIEDER nichts.
    Was bedeutet, dass ich in 4 Wochen mit dem Mutterschutz anfange - keinen Resturlaub mehr zum Ausgleichen habe UND auf 82 Minusstunden sitzen bleibe.

    Daher werde ich mit meiner Ärztin sprechen, ob sie mich besser krankschreiben kann (habe mittlerweile auch starke Rückenschmerzen und kann eh nicht lange sitzen).
    Dann würde ich meinen Urlaub nicht verschwenden und die könnten den mit den Stunden verrechnen (bei Krankheit zählt doch der Urlaub nicht, oder?).

    Oder ist es vll sogar so, dass da gar nichts verrechnet werden muss, weil ich das Minus nicht selbst verschuldet habe? Ich kann ja nichts dafür, wenn ich nichts zu tun bekomme... :-(

    Es wäre schön, wenn mir zeitnah jmd antworten könnte... viel Zeit zum Klären habe ich ja leider nicht mehr :-/

    Danke und viele Grüße

  • #2
    AW: Minusstunden vorm Mu-Schutz - Urlaub opfern?

    Zitat von Ninsche79 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    in 4 Wochen beginnt offiziell mein Mutterschutz.
    Ich habe im letzten Jahr HomeOffice gemacht mit einer vertraglichen Stundenzahl von 20 Std/Woche. Die Zeit habe ich auch bereit gestanden, da es immer hieß "ich melde mich nach der Besprechung und gebe Dir dann eine Aufgabe". Und dann kam nichts... und zwar so, dass ich jetzt bei 82 Minusstunden bin. (Wofür ich selbst aber ja nichts kann - ich stand ja parat).

    Ich habe noch 11,5 Urlaubstage (bei einer 3-Tage-Woche macht das knapp 4 Wochen Urlaub = 80 Stunden).

    Die eigentliche Absprache ist, dass ich ab jetzt auf Urlaub stehe - und angeblich mit Arbeit zugeschüttet werden soll, damit alles, was ich jetzt arbeite, als Plusstunde gilt und ich damit mein Std-Konto ausgleichen soll.
    Es kommt aber WIEDER nichts.
    Was bedeutet, dass ich in 4 Wochen mit dem Mutterschutz anfange - keinen Resturlaub mehr zum Ausgleichen habe UND auf 82 Minusstunden sitzen bleibe.

    Daher werde ich mit meiner Ärztin sprechen, ob sie mich besser krankschreiben kann (habe mittlerweile auch starke Rückenschmerzen und kann eh nicht lange sitzen).
    Dann würde ich meinen Urlaub nicht verschwenden und die könnten den mit den Stunden verrechnen (bei Krankheit zählt doch der Urlaub nicht, oder?).

    Oder ist es vll sogar so, dass da gar nichts verrechnet werden muss, weil ich das Minus nicht selbst verschuldet habe? Ich kann ja nichts dafür, wenn ich nichts zu tun bekomme... :-(

    Es wäre schön, wenn mir zeitnah jmd antworten könnte... viel Zeit zum Klären habe ich ja leider nicht mehr :-/

    Danke und viele Grüße
    Hallo, Ninsche
    an wie viele Tage der Woche abreitest du denn? Urlaub wird nicht in Std. gerechnet sondern in Tagen.
    GRuß FS Gibt es ein Arbeitszeitkonto?
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      AW: Minusstunden vorm Mu-Schutz - Urlaub opfern?

      Die Zeit habe ich auch bereit gestanden, da es immer hieß "ich melde mich nach der Besprechung und gebe Dir dann eine Aufgabe". Und dann kam nichts... und zwar so, dass ich jetzt bei 82 Minusstunden bin. (Wofür ich selbst aber ja nichts kann - ich stand ja parat).
      Das scheint wieder ein typischer Fall von Annahmeverzug nach § 615 BGB zu sein. Wenn 20h pro Woche vereinbart wurden (wie lautet die wörtliche Regelung dazu im AV?), dann muss der AG die auch abrufen. Da ist nichts mit Minusstunden.
      Zuletzt geändert von filter; 10.01.2012, 18:20.

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      • #4
        AW: Minusstunden vorm Mu-Schutz - Urlaub opfern?

        Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
        Hallo, Ninsche
        an wie viele Tage der Woche abreitest du denn? Urlaub wird nicht in Std. gerechnet sondern in Tagen.
        GRuß FS Gibt es ein Arbeitszeitkonto?

        Ich arbeite an 3 Tagen /Woche - jeweils 6:40 Std, um insgesamt auf 20 Std zu kommen. Berechnungsgrundlage einer Urlaubswoche sind also 3 Urlaubstage.
        Ja, es gibt ein Stundenkonto. Bei dem war ich auch lange im Plus - habe aber das ganze letzte Jahr über meist Arbeit für 18 Std oder weniger bekommen - und so jede Woche mehr Minus gemacht.

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        • #5
          AW: Minusstunden vorm Mu-Schutz - Urlaub opfern?

          Zitat von Ninsche79 Beitrag anzeigen
          Ich arbeite an 3 Tagen /Woche - jeweils 6:40 Std, um insgesamt auf 20 Std zu kommen. Berechnungsgrundlage einer Urlaubswoche sind also 3 Urlaubstage.
          Ja, es gibt ein Stundenkonto. Bei dem war ich auch lange im Plus - habe aber das ganze letzte Jahr über meist Arbeit für 18 Std oder weniger bekommen - und so jede Woche mehr Minus gemacht.
          Wenn es ein Stundenkonto gibt,dann hoffentlich auch eine Betriebsvereinbarung dazu,die den Umgang mit sowohl Plus-als auch Minusstunden regelt - und da geht Minus immer zu Lasten des AG !

          Grüsse,sueton
          Wenn man nicht weiß , wo man ist , kann man sich auch nicht verirren ! ( russ. Sprichwort )

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          • #6
            AW: Minusstunden vorm Mu-Schutz - Urlaub opfern?

            Zitat von sueton Beitrag anzeigen
            Wenn es ein Stundenkonto gibt,dann hoffentlich auch eine Betriebsvereinbarung dazu,die den Umgang mit sowohl Plus-als auch Minusstunden regelt - und da geht Minus immer zu Lasten des AG !

            Grüsse,sueton
            Dass bei einer BV Minusstunden immer zu Lasten des AGs gehen, das halte ich aber für eine gewagte These.

            MfG
            Matthias

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            • #7
              AW: Minusstunden vorm Mu-Schutz - Urlaub opfern?

              Wenn es ein Stundenkonto gibt, wird da wohl auch geregelt sein, wie die Arbeitszeit zu erfassen ist und in welchem Umfang ein Gleiten möglich ist.
              Richtig ist jedenfalls, dass der AG für die vorgesehene Arbeitszeit auch ein Arbeiten ermöglichen muss. Von daher wäre wichtig, zu wissen, wie die Arbeitszeit in deinem Fall ermittelt/gebucht wurde. Wenn du von dir aus an vielen Tagen weniger Arbeitszeit gebucht hast, dürfte kein Annahmeverzug des AG mehr vorliegen.
              Ohne die genauen betrieblichen Regelungen zur Arbeitszeit zu kennen, ist alles weitere Spekulation
              Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
              Bertold Brecht

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