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Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

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  • Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

    Seit ca 2 Jahren arbeite ich bei einem sehr großen Unternehmen im Flagshipstore im Einzelhandel.

    Seinerzeit wurde ich als Aushilfe für 8,00 mittlerweile für 8,08 €/ h eingestellt, ohne feste Stundenzahl (richtet sich nach betrieblichen Belangen).

    Positive Antworten auf die Frage nach einer Gehaltserhöhung (meiner Leistung wegen) wurden bisher mit Ausreden und Schuldzuweisungen an den BR sowie der Aussage das nicht individuell leistungsbezogen bezahlt wird verweigert.


    Laut Betriebsvereinbarung gilt Folgendes:

    - Kein 13. Gehalt für Aushilfen
    - Keine Vermögenswirksamen Leistungen für Aushilfen
    - Beteiligung an einem umsatzorientierten Bonussystem AUCH für Aushilfen
    und:
    -Gehaltserhöhungen fürs Grundgehalt erfolgen unterjährig. Das Minimum der Gehaltseinstufung ist das Tarifgehalt des jeweils gültigen berliner Einzelhandesltarifvertrag es
    -Alle Mitarbeiter, deren Gehalt dem Mimimum des Berl. vertrages entspricht, nehmen an Tariferhöhungen automatisch teil.


    Als Aushilfe bin ich theoretisch laut Tarifvertrag in folgenden Gruppen:

    K1 im 2 Tätigkeitsjahr: 1.497 €/Monat bei 37h/Woche
    (Natürlich arbeite ich als Studentische Aushilfe maximal 20h)
    L2 Berlin West nach voll. 21.L.jahr: 10,36 €



    Wenn ich nach mehr Geld frage, kommt nur Augenrollen. "Wirtschaftskrise. Aber ich leiste soooo gute Arbeit und man sei dankbar."

    - Dem Betriebsrat bot man auf deren Druck nach monatelangem Verzögern 9€/h für Aushilfen an. Aber erst ab in einigen Monaten. Nach dem Feriengeschäft.
    Außerdem gibt es Aushilfen, einige wenige, die deutlich mehr bekommen (11,-/h), anscheinend wird also DOCH individuell leistungsbezogen gezahlt.



    Nun frage ich mich:
    Wenn ich das richtig verstehe, bekomme ich UNTER Tarif, obwohl die Betriebsvereinbarung ausdrücklich eine Orientierung AUCH FÜR Aushilfen an selbigem Minimum vorsieht.
    Da ich aber weniger bekomme, als das Tarifminimum, partizipiere ich indirekt auch an keiner weiteren Erhöhung.....

    Außerdem werden die Aushilfen nicht gleich behandelt.

    Welche Möglichkeiten habe ich also, um mehr zu bekommen.
    Oder übersehe ich hier einen wesentlichen Punkt und habe keine Chance - weder von Tariflicher, noch betriebsvereinbarter noch gleichgestellter Seite?


    Vielen Dank.

  • #2
    AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

    Hi,

    welche Eingruppierung hast Du denn erhalten? L oder K?
    Ist der Betrieb/das Unternehmen überhaupt Tarifgebunden oder praktizieren sie nur in Anlehnung an den aktuellen Tarifvertrag?
    Wie viel Beschäftigte hat das Unternehmen? (evtl. greift hier eine Mittelstandsklausel im TV?)

    cyclame

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    • #3
      AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

      Bei der Eingruppierung habe ich keine klare Antwort erhalten. Ich weiß aber, das der Betriebsrat mir gegenüber sagte, das mein Lohn eigentlich bei 10,37 ungefähr liegen müßte. Demnach wäre das L2 von der Tabelle...
      Tiefergehende Kenntnisse, was ich bin, hab ich nicht, da müßte ich erneut fragen.

      Die Firma ist nicht an den Tarif gebunden, orientiert sich aber wie gesagt laut Betriebsvereinbarung immer an den tariflich festgesetzten Mindestlöhnen.
      Dh. die regulären Angestellten haben meist ein paar Cent mehr, als im Tarifvertrag von Berlin. Als dieser zuletzt angepasst wurde, wurden die Angestellten ebenfalls angepasst.

      Im Laden arbeiten ca. 80-85 Personen.

      (Nebenbei: TV = Tarifvertrag?)

      Kommentar


      • #4
        AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

        Seinerzeit wurde ich als Aushilfe für 8,00 mittlerweile für 8,08 €/ h eingestellt, ohne feste Stundenzahl (richtet sich nach betrieblichen Belangen).
        wirklich keine Stundenzahl vereinbahrt? Das wäre doch "Arbeit auf Abruf" nach dem Teilzeitbefristungsgesetz , wenn ich das richtig interpretiere.
        Aber selbst da sind dann Mindestzeiten vorgeschrieben (nähmlich 10h die Woche), auch wenn im Vertrag nichts niedergeschrieben ist.
        Wird denn wenigstens die Ankündigungsfrist eingehalten?

        Und auch wenn die Frage jetzt nur auf den Stundenlohn bezogen ist: in welchem Umfang schwanken die abgerufenen Arbeitszeiten? Ist das so in Ordnung für sie oder würden sie gern mehr bzw. weniger arbeiten?

        TV bedeutet Tarifvertrag.

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        • #5
          AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

          Definitv keine fixe Arbeitszeit. Es gibt im betrieb zwei Sorten Aushilfen:
          Die einen sind auf 400-Euro-Basis angestellt.
          Die anderen - wie ich - auf dieser Vertragsklausel:
          "Die wöchentliche Regelarbeitszeit richtet sich nach betrieblichen Belangen und gesetzlichen bestimmungen. Lage der Arbeitszeit nach betrieblichen Regelungen und Erfordernissen."

          Bei meiner Einstellung hbe ich mündlich um mindestens 650 -800 €/monatlich gebeten.
          Dh. eine Beinahe-Annäherung an 20h/Woche.

          Diese werden meist, aber nicht immer erreicht. Häufig fehlen 1,5 -3 h, manchmal auch 6 oder mehr.
          Da ist meine Personaleinsatzplanerin aber immer bemüht (auch auf meinen Druck hin) mich so maximal wie möglich einzusetzen.
          Andere Aushilfen haben aber sehr wohl schon das Pech gehabt nur 2 Mal im Monat erscheinen zu 'brauchen', wenn sie nur an manchen Tagen können.

          Im Großen und Ganzen sind die Stunden also ok, WENN der Einzelhandel floriert,
          und eine Katatrophe zb zu Jahresbeginn, wo es eher 14h/Woche sind.
          Das Problem ist also einerseits die fehlende Garantie, jeden Monat und der Stundenlohn als solcher.

          Zum Thema Ankündigungsfrist: Die Dienspläne kommen meist 1 bis 15, Monate vorab.
          Häufig nur teilbeplant. Denn letztlich soll die Aushilfe der Notspringer sein.
          Es kommt also regelmäßig vor, das ich nur 12h verplant bin und FR für nächste Woche noch ein Tag angeboten bekomme, den ich dan natürlich dankbar nehme.

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          • #6
            AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

            Zitat von Erker10 Beitrag anzeigen
            Laut Betriebsvereinbarung gilt Folgendes:

            - Kein 13. Gehalt für Aushilfen
            - Keine Vermögenswirksamen Leistungen für Aushilfen
            - Beteiligung an einem umsatzorientierten Bonussystem AUCH für Aushilfen
            und:
            -Gehaltserhöhungen fürs Grundgehalt erfolgen unterjährig. Das Minimum der Gehaltseinstufung ist das Tarifgehalt des jeweils gültigen berliner Einzelhandesltarifvertrag es
            -Alle Mitarbeiter, deren Gehalt dem Mimimum des Berl. vertrages entspricht, nehmen an Tariferhöhungen automatisch teil.
            Abgesehen davon, daß nach 2 Jahren der gesetzlich nicht allg. definierte Begriff "Aushilfe" unpassend erscheint:

            § 77 Abs. 3 BetrVG:
            Arbeitsentgelte und sonstige Arbeitsbedingungen, die durch Tarifvertrag geregelt sind oder üblicherweise geregelt werden, können nicht Gegenstand einer Betriebsvereinbarung sein. Dies gilt nicht, wenn ein Tarifvertrag den Abschluss ergänzender Betriebsvereinbarungen ausdrücklich zulässt.
            Tut er das zulassen?

            E.D.

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            • #7
              AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

              "Die wöchentliche Regelarbeitszeit richtet sich nach betrieblichen Belangen und gesetzlichen bestimmungen. Lage der Arbeitszeit nach betrieblichen Regelungen und Erfordernissen."
              Das ist doch die Traumformulierung für alle Arbeitgeber. Moderne Tagelöhnerei von 0 bis 60 Stunden pro Woche.

              les dir mal die grundsätzlichen gesetzlichen Bestimmungen zur Arbeit auf Abruf durch:

              Gesetze zum Arbeitsrecht: Arbeit auf Abruf

              Handbuch Arbeitsrecht: Teilzeitbeschäftigung

              kritisch wäre alleine dieser Passus, der aber bei dir anscheinend nicht zutrifft, wenn noch nichtmal die Bezahlung nach Tarif erfolgt:

              "Von den in § 12 Abs.1 und 2 TzBfG enthaltenen Vorschriften über den Schutz von Arbeitnehmern, die Arbeit auf Abruf verrichten, kann in Tarifverträgen auch zu Ungunsten des Arbeitnehmers abgewichen werden, falls der Tarifvertrag Regelungen über die tägliche und wöchentliche Arbeitszeit und die Vorankündigungsfrist vorsieht. Im Geltungsbereich eines solchen Tarifvertrages können nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Anwendung der tariflichen Regelungen über die Arbeit auf Abruf vereinbaren (§ 12 Abs.3 TzBfG)."

              Darauf bezugnehmend noch diese Frage: wird bezahlter Urlaub gewährt und was ist mit der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall?

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              • #8
                AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

                Zitat von filter Beitrag anzeigen
                Das ist doch die Traumformulierung für alle Arbeitgeber. Moderne Tagelöhnerei von 0 bis 60 Stunden pro Woche.

                Darauf bezugnehmend noch diese Frage: wird bezahlter Urlaub gewährt und was ist mit der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall?
                Ja, der Urlaub wird bezahlt, gemessen am durschnittlichen Einsatz zuvor. Im krankheitsfall wird 1:1 gezahlt, als wäre ich anwesend gewesen

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                • #9
                  AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

                  Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
                  Abgesehen davon, daß nach 2 Jahren der gesetzlich nicht allg. definierte Begriff "Aushilfe" unpassend erscheint:



                  Tut er das zulassen?

                  E.D.
                  Ob der Tarifvertrag für Einzelhandel in Berlin ergänzende Bestimmungen via Betriebsvereinbarungen zuläßt ?

                  Das weiß ich nicht sicher, der den ich habe, ist von 2003 also nicht der aktuelle von 2009. Da steht nichts dergleichen drin. Aber der ist sicher veraltet.
                  Sollte er es nicht zulassen wäre ja die komplette Grundlage der BV hinfällig?
                  So ein 'Geschludere' kann ich mir nicht vorstellen---

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                  • #10
                    AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

                    Hallo

                    Zitat von Erker10 Beitrag anzeigen
                    Ob der Tarifvertrag für Einzelhandel in Berlin ergänzende Bestimmungen via Betriebsvereinbarungen zuläßt ?

                    Das weiß ich nicht sicher, der den ich habe, ist von 2003 also nicht der aktuelle von 2009. Da steht nichts dergleichen drin. Aber der ist sicher veraltet.
                    Sollte er es nicht zulassen wäre ja die komplette Grundlage der BV hinfällig?
                    Das ist eigentlich schnurz. Alleine so ist schon klar erkennbar, daß die BV in einigen Punkten unwirksam ist. Der Verstoß gegen TzBfG - Einzelnorm ist offensichtlich. Da ist es schon irrelevant, ob der TV Öffnungsklauseln bietet.

                    Zitat von Erker10 Beitrag anzeigen
                    So ein 'Geschludere' kann ich mir nicht vorstellen---
                    Ich glaube, wenn man mal alle BV auf einen Prüfstand stellen würde, gäbe es eine Woche später die Pisa-BR-Studie...

                    Gruß,
                    LeoLo
                    Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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                    • #11
                      AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

                      Zitat von LeoLo Beitrag anzeigen
                      ... daß die BV in einigen Punkten unwirksam ist. Der Verstoß gegen TzBfG - Einzelnorm ist offensichtlich. Da ist es schon irrelevant, ob der TV Öffnungsklauseln bietet.
                      Nun, die BV ist von 2006 also in Teilen auch recht alt.
                      Damals war die Aushilfen-Frage fast kein Thema.

                      Wenn ich den allgemeinen Tenor also richtig verstehe und das hier richtig deute:

                      Zitat von TzBfG, Einzelnorm
                      § 4 Verbot der Diskriminierung
                      Zitat von TzBfG, Einzelnorm

                      (1) Ein teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmer darf wegen der Teilzeitarbeit nicht schlechter behandelt werden als ein vergleichbarer vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer, es sei denn, dass sachliche Gründe eine unterschiedliche Behandlung rechtfertigen. Einem teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer ist Arbeitsentgelt oder eine andere teilbare geldwerte Leistung mindestens in dem Umfang zu gewähren, der dem Anteil seiner Arbeitszeit an der Arbeitszeit eines vergleichbaren vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers entspricht.
                      (2) Ein befristet beschäftigter Arbeitnehmer darf wegen der Befristung des Arbeitsvertrages nicht schlechter behandelt werden, als ein vergleichbarer unbefristet beschäftigter Arbeitnehmer, es sei denn, dass sachliche Gründe eine unterschiedliche Behandlung rechtfertigen. Einem befristet beschäftigten Arbeitnehmer ist Arbeitsentgelt oder eine andere teilbare geldwerte Leistung, die für einen bestimmten Bemessungszeitraum gewährt wird, mindestens in dem Umfang zu gewähren, der dem Anteil seiner Beschäftigungsdauer am Bemessungszeitraum entspricht. Sind bestimmte Beschäftigungsbedingungen von der Dauer des Bestehens des Arbeitsverhältnisses in demselben Betrieb oder Unternehmen abhängig, so sind für befristet beschäftigte Arbeitnehmer dieselben Zeiten zu berücksichtigen wie für unbefristet beschäftigte Arbeitnehmer, es sei denn, dass eine unterschiedliche Berücksichtigung aus sachlichen Gründen gerechtfertigt ist.

                      ... dann hieße das:

                      entweder:
                      a) ich müßte nach Tarifgruppe K1 bezahlt werden, anteilig
                      (Dh bei 20h/Woche statt 37 Vollzeit eben 54 % des Lohns = ca. 10,nochwas €/h), WEIL die BV eigentlich die Orientierung an dem Tarifvertraglichen Mindesteslohn zwingend vorgibt
                      ODER



                      a1) ich müßte...(...), aber weil die BV eh in Teilen ungültig ist... dann was?

                      und

                      b) Ich müßte eigentlich anteilig das 13. Gehalt, das als Urlaubsgeld im Juni und Weihnachtsgeld im November gezahlt wird, erhalten,

                      sowie

                      c) Die vermögenswirksamen Leistungen...?

                      und da keine Mindestarbeitszeit vorgeschrieben ist,
                      müssen sie mich zwangsläufig 10/h die Woche einsetzen (Obwohl die Arbeitszeit weniger mein problem darstellt)



                      Und wenn dann noch Aushilfen für die GLEICHE Arbeit MEHR Geld bekommen als Mindestarif, würde der Punkt der Ungleichheit zur Debatte stehen?

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

                        Ich hab jetzt noch ein paar papiere nach bekommen. Nach denen wurde ich DOCH explizit ausgeschlossen :/:

                        Der Teil der BV, der also Aushilfen betrifft, ist so formuliert:
                        Zitat von BV: Persönlicher Anwendungsbereich


                        Die BV gilt für alle Mitarbeiter des Betriebes, ausschließlich der leitenden Angestellten, Managern, Azubis, Aushilfskräften und Praktikanten, unabhängig ob diese befristet, unbefristet, teilzeit oder vollzeit eingestellt sind.
                        *gnarr* Also doch....
                        Dann sind die ja auf der sicheren Seite und können fleißig unter Tarif löhnen...?

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

                          Zitat von Erker10 Beitrag anzeigen
                          Ich hab jetzt noch ein paar papiere nach bekommen. Nach denen wurde ich DOCH explizit ausgeschlossen :/:

                          Der Teil der BV, der also Aushilfen betrifft, ist so formuliert:


                          *gnarr* Also doch....
                          Dann sind die ja auf der sicheren Seite und können fleißig unter Tarif löhnen...?
                          Hallo, so fleißig können sie nicht unter Tarif Löhnen. Ca. 1/3 unter Tarif gilt als Sittenwidrig.
                          Moin, Moin,
                          BIG

                          "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
                          Franz Kafka

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

                            Zitat von BIG Beitrag anzeigen
                            Hallo, so fleißig können sie nicht unter Tarif Löhnen. Ca. 1/3 unter Tarif gilt als Sittenwidrig.
                            Hm. Es wären im bald 3 Jahr ca 10, 50 oder so. Bei 8,08 bin ich. Insofern is da die Sitte wohl gewahrt.

                            Einziger anderer Ansatzpunkt wäre dann wohl, wenn Aushilfen beliebig verschiedene Gehälter/h bekommen...

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Einzelhandels-Unter-Tarifbezahlung von Aushilfen/Studenten

                              *gnarr* Also doch....
                              Dann sind die ja auf der sicheren Seite und können fleißig unter Tarif löhnen...?
                              das glaub ich eher nicht. ich schliesse mich der Meinung an, dass die BV unwirksam ist. Es muss eben nur mal jemand dies gerichtlich überprüfen lassen.
                              Des weiteren stellt sich z.B. die Frage, wie sich für den BR der Begriff "Aushilfe" definiert?

                              Topbezahlte Leitende Angestellte und Manager mit Azubis, Praktikanten und Aushilfen (auch unbefristet und in Vollzeit!!! angestellt) auf eine Stufe zu stellen, da bedarf es schon einiger Weitsicht ;o)

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